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Günter Praschak besuchte in Hollabrunn die Handelsschule und kam nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nach [[Salzburg]]. Er begann seine Fußballkarriere [[1946]] beim [[SAK]], wechselte [[1953]] zum LASK und stieß [[1955]] erstmals zur Salzburger Austria, wo er bis [[1960]] spielte. Als Trainer war er schon [[1957]], danach von [[1965]] bis [[1969]] und von [[1973]] bis [[1975]] bei der Austria aktiv. Er fungierte in [[Lehen]] mehrmals als technischer Direktor, managte auch erfolgreich VOEST Linz, trainierte das U23-Nationalteam und war Vorsitzender der reformierten Bundesliga.
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Günter Praschak besuchte in Hollabrunn die Handelsschule und kam nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nach [[Salzburg]]. Er begann seine Fußballkarriere [[1946]] beim [[SAK]], wechselte [[1953]] zum LASK und stieß [[1955]] erstmals zur Salzburger Austria, wo er bis [[1960]] spielte. Als Trainer war er schon [[1957]], danach von [[1965]] bis [[1969]] und von [[1973]] bis [[1975]] bei der Austria aktiv. Er fungierte in [[Lehen (Stadt Salzburg)|Lehen]] mehrmals als technischer Direktor, managte auch erfolgreich VOEST Linz, trainierte das U23-Nationalteam und war Vorsitzender der reformierten Bundesliga.
    
Nicht minder erfolgreich wie im Fußball agierte Praschak als Geschäftsmann in der Versicherungsbranche. Er hatte sich nie nur für den Fußball entschieden. Oder nur für seinen Beruf. Er übte immer beides aus – mit hundertprozentigem Einsatz. Als VOEST-Coach fuhr er sogar jahrelang täglich nach Linz und zurück. Als Trainer war er Vor- und Wegbereiter des modernen Fußballs. Vor allem, was die Trainingslehre und die Vorbereitung auf die Spiele betraf. So ließ er schon in den [[1960er]]-Jahren die Salzburger Mannschaft kasernieren. Daher wurde er einst auch als ÖFB-Teamchef hoch gehandelt. Er hatte eine große Liebe zu jungen Spielern, respektierte aber auch im höchsten Maße die alten. Und er hatte ein "gutes Händchen" bei Verpflichtungen. Unter anderem holte er die Topspieler [[Karl Kodat]], [[Peter Grosser]] und [[Heinz Libuda]] nach Salzburg.  
 
Nicht minder erfolgreich wie im Fußball agierte Praschak als Geschäftsmann in der Versicherungsbranche. Er hatte sich nie nur für den Fußball entschieden. Oder nur für seinen Beruf. Er übte immer beides aus – mit hundertprozentigem Einsatz. Als VOEST-Coach fuhr er sogar jahrelang täglich nach Linz und zurück. Als Trainer war er Vor- und Wegbereiter des modernen Fußballs. Vor allem, was die Trainingslehre und die Vorbereitung auf die Spiele betraf. So ließ er schon in den [[1960er]]-Jahren die Salzburger Mannschaft kasernieren. Daher wurde er einst auch als ÖFB-Teamchef hoch gehandelt. Er hatte eine große Liebe zu jungen Spielern, respektierte aber auch im höchsten Maße die alten. Und er hatte ein "gutes Händchen" bei Verpflichtungen. Unter anderem holte er die Topspieler [[Karl Kodat]], [[Peter Grosser]] und [[Heinz Libuda]] nach Salzburg.