Nicht minder erfolgreich wie im Fußball agierte Praschak als Geschäftsmann in der Versicherungsbranche. Er hatte sich nie nur für den Fußball entschieden. Oder nur für seinen Beruf. Er übte immer beides aus – mit hundertprozentigem Einsatz. Als VOEST-Coach fuhr er sogar jahrelang täglich nach Linz und zurück. Als Trainer war er Vor- und Wegbereiter des modernen Fußballs. Vor allem, was die Trainingslehre und die Vorbereitung auf die Spiele betraf. So ließ er schon in den [[1960er]]-Jahren die Salzburger Mannschaft kasernieren. Daher wurde er einst auch als ÖFB-Teamchef hoch gehandelt. Er hatte eine große Liebe zu jungen Spielern, respektierte aber auch im höchsten Maße die alten. Und er hatte ein "gutes Händchen" bei Verpflichtungen. Unter anderem holte er die Topspieler [[Karl Kodat]], [[Peter Grosser]] und [[Heinz Libuda]] nach Salzburg. | Nicht minder erfolgreich wie im Fußball agierte Praschak als Geschäftsmann in der Versicherungsbranche. Er hatte sich nie nur für den Fußball entschieden. Oder nur für seinen Beruf. Er übte immer beides aus – mit hundertprozentigem Einsatz. Als VOEST-Coach fuhr er sogar jahrelang täglich nach Linz und zurück. Als Trainer war er Vor- und Wegbereiter des modernen Fußballs. Vor allem, was die Trainingslehre und die Vorbereitung auf die Spiele betraf. So ließ er schon in den [[1960er]]-Jahren die Salzburger Mannschaft kasernieren. Daher wurde er einst auch als ÖFB-Teamchef hoch gehandelt. Er hatte eine große Liebe zu jungen Spielern, respektierte aber auch im höchsten Maße die alten. Und er hatte ein "gutes Händchen" bei Verpflichtungen. Unter anderem holte er die Topspieler [[Karl Kodat]], [[Peter Grosser]] und [[Heinz Libuda]] nach Salzburg. |