Änderungen

K
→‎Auszeichnungen: aktualisiert
Zeile 22: Zeile 22:     
===Auszeichnungen===
 
===Auszeichnungen===
Im ''Gault Millau'' 2017 wurde der Gasthof Hohlwegwirt zum wiederholten Male mit einer Haube ausgezeichnet:  
+
Im ''Gault Millau'' 2018 wurde der Gasthof Hohlwegwirt zum wiederholten Male mit einer Haube und 13 von 20 Punkten ausgezeichnet:  
   −
''Sie sind selten, die Gasthöfe, die ihren Haubenstandard schon ein Vierteljahrhundert halten. Hier liegt es an Ernst Kronreif, der sich zu Recht „Wirt aus Leidenschaft“ nennt. Er amtiert als Chef einer Gastronomenvereinigung und führt den Hohlwegwirt mit stetem Engagement. Er reist selbst zu Weinbauern und bietet einen Keller, der weit über das Gasthofniveau hinausragt. Legendär sind seine Venedig-Wochen, berühmt seine Terrinen. Das Haus trägt sein Alter in Würde, die Stuben sind gemütlich. Aus den Lautsprechern rieselt Italo-Pop, durchaus ein Hinweis auf die Küchenlinie: saftig ein Carpaccio von Wolfsbarsch und Lachs, im leicht scharfen Sud der venezianischen Fischsuppe schwimmt die halbe Adria. Das Kalb des Bratens dagegen war 200 Meter Luftlinie entfernt aufgewachsen und zeigte wunderbares Aroma. Seit alters her auf der Karte steht der Eisguglhupf, tadellos auch die Topfenknödel. Zum Dessert schenkt Kronreif gern einen süß-fruchtigen Wein aus Norditalien aus, der nach Erdbeeren duftet. Ein Gourmet-Gasthof zum Wohlfühlen.''<ref>Quelle [https://at.gaultmillau.com/restaurant/hohlwegwirt Gault Millau 2017], abgefragt am 14. April 2017</ref>
+
''Der Wirt ist von barocker Statur und Lebensfreude – da passt es gut, dass Ernst Kronreif die barocke Kunstform der Pasteten und Terrinen zur vollen Blüte führt. Ein gutes Dutzend findet sich stets auf seiner Karte. Ein paar kreierte er nach Rezepten eines Kochbuchs aus dem Jahre 1679. Wir hatten eine wunderbar würzige Schafrückenterrine auf dem Vorspeisenteller, als wir mit Wetterglück auf der Terrasse vor dem gediegenen Landgasthof saßen. Der Blick traf den Untersberg, unter dem Dach reiften zwei Schinken – eine Idylle. Kronreif ist kulinarisch auch dem Mittelmeer verbunden: Eine venezianische Fischsuppe versammelte in kräftigem, zart scharfem Sud die halbe Adria. Bester Spargel zu Babybeef spiegelte die Saison wider. Dass Heimisches ebenso gelingt, zeigten ein klassisches Beuschel mit feinen Knödeln und zart-herbe Topfennockerl aus Schafmilch. Dann wieder Süden: ein Halbgefrorenes aus türkischem Honig. Kronreif hat einen bemerkenswerten Keller: Hier bekommt man einen ausgesuchten Vermouth als Aperitif und attraktive Entdeckungen im Weinglas. Der Hohlwegwirt zeigt: Landgasthöfe mit gewachsener kulinarischer Klasse sind das Rückgrat der guten heimischen Gastronomie.''<ref>Quelle [https://at.gaultmillau.com/restaurant/hohlwegwirt Gault Millau 2018], abgefragt am 16. November 2018</ref>
    
2018 wurde das Restaurant zum wiederholten Male vom Genießermagazin [[Falstaff]] mit zwei ''Falstaff Gabeln'' und 86 Punkten ausgezeichnet.
 
2018 wurde das Restaurant zum wiederholten Male vom Genießermagazin [[Falstaff]] mit zwei ''Falstaff Gabeln'' und 86 Punkten ausgezeichnet.