Parsch: Unterschied zwischen den Versionen
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Dieses Siedlungsgebiet ist 37 ha groß und zählt 1500 Bewohner. Der einstige Fuchshof mit seinem großen Garten, der sich auch auf den Kühberg hinauf zog, hieß vermutlich nach einem früheren Besitzer auch Wolfsgartnergut (auch Wolfsgartengut, oder Wolfsgartenschlössl). Vom Umfeld dieses Schlösschens aus entwickelte sich der älteste Baulandkern entlang des alten Wolfsgartenweges schon in der Zwischenkriegszeit zum heutigen Schmedererplatz. Der Großteil der Verbauung erfolgte hier aber in den Jahren [[1960]] bis [[1980]]. | Dieses Siedlungsgebiet ist 37 ha groß und zählt 1500 Bewohner. Der einstige Fuchshof mit seinem großen Garten, der sich auch auf den Kühberg hinauf zog, hieß vermutlich nach einem früheren Besitzer auch Wolfsgartnergut (auch Wolfsgartengut, oder Wolfsgartenschlössl). Vom Umfeld dieses Schlösschens aus entwickelte sich der älteste Baulandkern entlang des alten Wolfsgartenweges schon in der Zwischenkriegszeit zum heutigen Schmedererplatz. Der Großteil der Verbauung erfolgte hier aber in den Jahren [[1960]] bis [[1980]]. | ||
=== | === Inneres Parsch === | ||
Dieser Bereich gehörte schon lange vor dem Jahr [[1811]] zur Stadt Salzburg. Er entwickelte sich allmählich um den alten Weiler Münchhausen und wurde mit zunehmender Bebauung zunehmend mit zum [[Äußerer Stein]] gerechnet. Heute ist aber der historische Altstadtbereich in seinem Charakter des Äußeren Steines sehr verschieden vom anschließenden modernen Siedlungsraum. Daher ist die frühere Angliederung heute nicht mehr schlüssig, woraus sich heute zwingend die nunmehrige Zugehörigkeit zum Stadtteil Parsch ergibt. | Dieser Bereich gehörte schon lange vor dem Jahr [[1811]] zur Stadt Salzburg. Er entwickelte sich allmählich um den alten Weiler Münchhausen und wurde mit zunehmender Bebauung zunehmend mit zum [[Äußerer Stein]] gerechnet. Heute ist aber der historische Altstadtbereich in seinem Charakter des Äußeren Steines sehr verschieden vom anschließenden modernen Siedlungsraum. Daher ist die frühere Angliederung heute nicht mehr schlüssig, woraus sich heute zwingend die nunmehrige Zugehörigkeit zum Stadtteil Parsch ergibt. | ||
===Borromäum | === Borromäum === | ||
(Gaisbergstraße 7 | |||
Schon seit [[1840]] gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg, das aber erst seit [[1848]] den Namen "[[Borromäum]]" führte. Der ursprünglich Ort im Berchtesgadener Hof erwiese sich für die schulische Ausbildung und Vorbereitung künftiger Priesterkandidaten rasch als zu klein. | Schon seit [[1840]] gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg, das aber erst seit [[1848]] den Namen "[[Borromäum]]" führte. Der ursprünglich Ort im Berchtesgadener Hof erwiese sich für die schulische Ausbildung und Vorbereitung künftiger Priesterkandidaten rasch als zu klein. | ||