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'''Anton Keil''' (* [[3. Juni]] [[1854]] in Salzburg; † [[21. November]] [[1926]] ebenda) war [[Weihbischof]] von Salzburg.
Dr. h. c. '''Antonius Keil''' (* [[3. Juni]] [[1854]] in Salzburg; † [[21. November]] [[1926]] ebenda) war [[Weihbischof]] von Salzburg.
   
   
==Leben==
==Leben==
Anton Keil absolvierte das Gymnasium am [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|erzbischöflichen Knabenseminar „Borromäum“]] in Salzburg.
Anton Keil war der Sohn des Flecksieders Florian Keil und seiner Frau Theresia, geborene Fürnkranz. Er absolvierte das Gymnasium am [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|erzbischöflichen Knabenseminar „Borromäum“]] in Salzburg. Am [[5. Oktober]] [[1876]] wurde er zum Priester geweiht und feierte seine Primiz im Borromäum in Salzburg. Anschließend wirkte er als Kooperator, ab [[1880]] als Pfarrprovisor in [[Pfarre Ellmau|Ellmau]] ([[Dekanat Kufstein]]), 1880 bis 1881 als Präfekt und Katechet im Salzburger [[Kapellhaus]], 1881 bis 1882 als Subregens im Knabenseminar „Borromäum“, 1882 bis 1892 als Kaplan und Katechet bei den Salzburger [[Ursulinen]] und Hauslehrer der [[Luisa Antonieta Habsburg-Lothringen|Erzherzogin Luisa von Toskana]], 1892 bis 1900 als [[Pfarrer von St. Georgen bei Salzburg|Pfarrer]] und [[Dekanat St. Georgen|Dechant]] von [[Pfarre St. Georgen bei Salzburg|St. Georgen bei Oberndorf]]. Am [[1. Mai]] [[1900]] wurde er in das [[Salzburger Domkapitel]] aufgenommen. Von 1901 bis 1908 war er als [[Dompfarre]]r und [[Stadtdekanat Salzburg|Salzburger Stadtdechant]], von 1908 bis 1921 als Direktor des Salzburger [[Priesterseminar]]s tätig. Von 1919 bis zu seinem Tod war er Weihbischof von Salzburg (mit dem Titularbistum Dardanus), ab 1921 auch [[Generalvikar]].
Im Jahr 1874<ref name="Voithofer"/> oder 1876<ref name="ch"/><ref name="RES"/> empfing er die Priesterweihe. Er wirkte als Kooperator und Provisor in [[Ellmau]] ([[Dekanat Kufstein]]), 1880/81 als Präfekt und Katechet im Salzburger [[Kapellhaus]], 188/82 als Subregens im Knabenseminar „Borromäum“, 1882 bis 1892 als Kaplan und Katechet bei den Salzburger [[Ursulinen]] und Hauslehrer der [[Luisa Antonieta Habsburg-Lothringen|Erzherzogin Luisa von Toskana]], 1892 bis 1900 als [[Pfarrer von St. Georgen bei Salzburg|Pfarrer]] und [[Dekanat St. Georgen|Dechant]] von [[Pfarre St. Georgen bei Salzburg|St.&nbsp;Georgen bei Oberndorf]]. Im Jahr 1900 wurde er in das [[Salzburger Domkapitel]] aufgenommen. Von 1901 bis 1908 war er als [[Dompfarre]]r und [[Stadtdekanat Salzburg|Salzburger Stadtdechant]], von 1908 bis 1921 als Direktor des Salzburger [[Priesterseminar]]s tätig. Von 1919 bis zu seinem Tod war er Weihbischof von Salzburg (mit dem Titularbistum Dardanus), ab 1921 auch [[Generalvikar]].
   
   
Neben seiner geistlichen Laufbahn war er von 1897 bis 1900 als Abgeordneter der Flach- und Tennengauer Landgemeinden Mitglied des Abgeordnetenhauses des [[Reichsrat]]es sowie von 1901 bis 1908 und von 1914 bis 1918 Obmann des katholischen Schulvereins.
Neben seiner geistlichen Laufbahn war er von 1897 bis 1900 als Abgeordneter der Flach- und Tennengauer Landgemeinden Mitglied des Abgeordnetenhauses des [[Reichsrat]]es sowie von 1901 bis 1908 und von 1914 bis 1918 Obmann des katholischen Schulvereins.
== Ehrungen ==
Antonius Keil wurde 1923 die Ehrendoktorwürde der Theologie verliehen.
   
   
Im Jahr 1923 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Theologie verliehen.
Er war [[Ehrenbürger der Gemeinde St. Georgen bei Salzburg|Ehrenbürger von St. Georgen]], [[Gemeinde Morzg|Morzg]] und Erl (Tirol).
 
Keil war [[Ehrenbürger der Gemeinde St. Georgen bei Salzburg|Ehrenbürger von St. Georgen]], [[Morzg]] und Erl (Tirol).
==Quellen==
* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''„… dem Kaiser Treue und Gehorsam …“ Ein biografisches Handbuch der politischen Eliten in Salzburg 1861 bis 1918.'' Wien (Verlag Böhlau) 2011. ISBN 978-3-205-78637-5. [http://books.google.at/books?id=5LfTf5HYJGEC&pg=PA72&lpg=PA72 S.&nbsp;72&nbsp;f,] gestützt auf Gatz, ''Bischöfe der deutschsprachigen Länder'', S.&nbsp;366.
* [[RES]]: [http://www.res.icar-us.eu/index.php?title=Keil,_Antonius_%281854-1926%29 Keil, Antonius]
* Grabstein am Friedhof von [[Dekanatskirche St. Georg|St. Georgen bei Salzburg]]
 
== Fußnoten ==
<references/>
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}}
==Quellen==
* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''„… dem Kaiser Treue und Gehorsam …“ Ein biografisches Handbuch der politischen Eliten in Salzburg 1861 bis 1918.'' Wien (Verlag Böhlau) 2011. ISBN 978-3-205-78637-5. [http://books.google.at/books?id=5LfTf5HYJGEC&pg=PA72&lpg=PA72 S.&nbsp;72&nbsp;f,] gestützt auf Gatz, ''Bischöfe der deutschsprachigen Länder'', S.&nbsp;366.
* [[RES]]: [http://www.res.icar-us.eu/index.php?title=Keil,_Antonius_%281854-1926%29 Keil, Antonius]
* Grabstein am Friedhof von [[Dekanatskirche St. Georg|St. Georgen bei Salzburg]]
== Fußnoten ==
<references/>


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[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
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