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Der '''Verein Naturschutzpark''' wurde am [[23. Oktober]] [[1909]] gegründet und ist damit der älteste Naturschutzverein in Deutschland und Österreich. Aus dem österreichischen Teilorganisation, die [[1912]] gegründet wurde, entstand [[1924]] der seit damals selbstständige Österreichische Naturschutzbund mit dem [[1960]] gegründeten [[Salzburger Naturschutzbund]] als Zweigverein.  
 
Der '''Verein Naturschutzpark''' wurde am [[23. Oktober]] [[1909]] gegründet und ist damit der älteste Naturschutzverein in Deutschland und Österreich. Aus dem österreichischen Teilorganisation, die [[1912]] gegründet wurde, entstand [[1924]] der seit damals selbstständige Österreichische Naturschutzbund mit dem [[1960]] gegründeten [[Salzburger Naturschutzbund]] als Zweigverein.  
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==Geschichte==
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==Geschichte mit Salzburg-Bezug==
In der Zeit der Technisierung in der Gründerzeit und der beginnenden Industrialisierung wurde früh auch die beginnende vielfältige Gefahr für Umwelt, Natur und Landschaft erkannt. Peter Rosegger hatte früh schon diese Probleme erkannt und schriftstellerisch festgehalten. Zuerst hatten sich bereits Vogelschutzverbände zusammengeschlossen, bald wurden auch erste rechtliche Vorschläge zur Sicherung der Naturlandschaften und artenreichen Kulturlandschaften angedacht. Der Verein Naturschutzpark wurde 1909 auf Initiative der Gesellschaft für Naturfreunde "Kosmos" mit dem prominenten Redakteur Kurt Floericke des Dürerbundes und dem österreichischen Reichsbund für Vogelkunde und Vogelschutz in München gegründet. Er war zuerst beim Kosmos-Verlag in Stuttgart angesiedelt. Nach dem Vorbild der amerikanischen Nationalparks wollte der Verein in Mitteleuropa in den wichtigen und repräsentativen Naturräumen – Hochgebirge, Mittelgebirge und Tiefland – vier große Gebiete von jeweils mindestens 20 000 Hektar unter Schutz stellen.
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In der Zeit der Technisierung in der Gründerzeit und der beginnenden Industrialisierung wurde früh auch die beginnende vielfältige Gefahr für Umwelt, Natur und Landschaft erkannt. Peter Rosegger hatte früh schon diese Probleme erkannt und schriftstellerisch festgehalten. Zuerst hatten sich bereits Vogelschutzverbände zusammengeschlossen, bald wurden auch erste rechtliche Vorschläge zur Sicherung der Naturlandschaften und artenreichen Kulturlandschaften angedacht. Der Verein Naturschutzpark wurde 1909 auf Initiative der Gesellschaft für Naturfreunde "Kosmos" mit dem prominenten Redakteur Kurt Floericke des Dürerbundes und dem österreichischen Reichsbund für Vogelkunde und Vogelschutz in München gegründet. Er war zuerst beim Kosmos-Verlag in Stuttgart angesiedelt. Nach dem Vorbild der amerikanischen Nationalparks und ersten Schutzgebieten in Skandinavien wollte der Verein in Mitteleuropa in den wichtigen und repräsentativen Naturräumen – Hochgebirge, Mittelgebirge und Tiefland – vier große Gebiete von jeweils mindestens 20 000 Hektar unter Schutz stellen.
    
Gemeinsam mit dem Wiener Hochschulprofessor Dr. Adolf Ritter von Guttenberg und dem Salzburger Rechtsanwalt und zeitweiligen [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] [[August Prinzinger der Jüngere|August Prinzinger]] konnten auf Anraten Prinzinger vom Verein Naturschutzpark ab 1913 elf Quadratkilometer im Salzburger [[Stubachtal]] und dem [[Amertal]] angekauft werden. Weitere vorgesehene Ankäufe verhinderte der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] und die folgende [[Weltwirtschaftskrise]], eine langfristige Pacht angrenzender Gebiete im Eigentum der Bundesforste war vor dem Ersten Weltkrieg unmittelbar vor dem Abschluss gestanden.  
 
Gemeinsam mit dem Wiener Hochschulprofessor Dr. Adolf Ritter von Guttenberg und dem Salzburger Rechtsanwalt und zeitweiligen [[Landeshauptmann-Stellvertreter]] [[August Prinzinger der Jüngere|August Prinzinger]] konnten auf Anraten Prinzinger vom Verein Naturschutzpark ab 1913 elf Quadratkilometer im Salzburger [[Stubachtal]] und dem [[Amertal]] angekauft werden. Weitere vorgesehene Ankäufe verhinderte der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] und die folgende [[Weltwirtschaftskrise]], eine langfristige Pacht angrenzender Gebiete im Eigentum der Bundesforste war vor dem Ersten Weltkrieg unmittelbar vor dem Abschluss gestanden.  
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