Der den naturnahen Bachlauf im Almenbereich stets begleitende Grauerlenbestand wurde trotz der Vorgabn des Nationalparkes fast zur Gänge gerodet, der Bach wurde im Raum der Bachinseln leicht begradigt und die Inseln entfernt, in der Bachsohle wurde die großen Steine entfernt und das Bachbett maschinell geglättet, die Böschungen erhielten eine weitgehend gleichbleibende Neigung, die natürlichen Verzahnugen des Baches mit seinem Umland verschwanden. Im Bereich der Almflächen verbirgt sich der Bach vom Bachlehrweg aus gesehen hinter einem trotz der Nationalparkkriterien errichteten und deutlich zu nahe am Bachlauf errichteten Hochwasserschutzwall. In dem Abschnitt oberhalb des geschlossenen Waldes ist daher der Bach nicht mehr als natürlich und und kaum mehr als naturnah anzusprechen. In der Folge der gewässerverändernden Maßnahmen konnten und können auch die bachnahen Almweideflächen in Fettwiesen umgewandelt und schrittweise intensiviert werden. Die sehr strukturreichen und blütenreichen Almweideflächen wichen und weichen strukturarmen und zunehmend auch blütenarmen Wiesen. Durch diesen Strukturwandel wird der Erholungswert und der naturschutzfachliche Wert des Baches und seiner Umgebung deutlich beeinträchtigt.
==Der Bachlauf in seiner Struktur im nördlichen bewaldeten Teil==
==Der Bachlauf in seiner Struktur im nördlichen bewaldeten Teil==