Stadtviertel Gstätten: Unterschied zwischen den Versionen

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** der [[Städtischer Stadl]] ([[1739]]) sowie die Freischlachtbank ([[1815]]), Teil der Städtischen Fleischbank,
 
** der [[Städtischer Stadl]] ([[1739]]) sowie die Freischlachtbank ([[1815]]), Teil der Städtischen Fleischbank,
 
** der [[Städtischer Salz- und Getreidekasten|Städtische Salz- und Getreidekasten]] ([[1623]]), bis [[1834]] das [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] darin untergebracht wurde,
 
** der [[Städtischer Salz- und Getreidekasten|Städtische Salz- und Getreidekasten]] ([[1623]]), bis [[1834]] das [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] darin untergebracht wurde,
* im Dreieck zwischen dme Anton-Neumayr-Platz, dem [[Museumsplatz]] und der Gstättengasse befanden sich
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* im Dreieck zwischen dem Anton-Neumayr-Platz, dem [[Museumsplatz]] und der Gstättengasse befanden sich
 
** das [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Stieglbräuhaus]], genannt vor 1523,
 
** das [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Stieglbräuhaus]], genannt vor 1523,
 
** eine Mühle ([[1560]] sowie die [[Bruckmühle]] ([[1786]])
 
** eine Mühle ([[1560]] sowie die [[Bruckmühle]] ([[1786]])
 
** das [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder|Spital der Barmherzigen Brüder]] von [[1616]] bis [[1624]],
 
** das [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder|Spital der Barmherzigen Brüder]] von [[1616]] bis [[1624]],
** das [[Priesterseminar Erzdiözese Salzburg|Priesterseminar]], das beim [[Bergsturz]] [[1669]] zerstört wurde,
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** das [[Priesterseminar Erzdiözese Salzburg|Priesterseminar]], das beim [[Bergsturz]] [[1669]] zerstört wurde, hier das [[Ursulinenkloster]] von [[1695]] bis [[1957]] und anschließend darin
** das [[Ursulinenkloster]] von [[1695]] bis [[1957]] und anschließend darin
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das [[Haus der Natur]] seit [[1959]],
** das [[Haus der Natur]] seit [[1959]],
 
 
** die [[Ursulinenkirche St. Markus]], erbaut  [[1616]], durch den Bergsturz 1669 zerstört, [[1679]] neu erbaut, [[1705]] geweiht,
 
** die [[Ursulinenkirche St. Markus]], erbaut  [[1616]], durch den Bergsturz 1669 zerstört, [[1679]] neu erbaut, [[1705]] geweiht,
 
** eine k.k Tabaktrafik am heutigen [[Ursulinenplatz]] sowie die  
 
** eine k.k Tabaktrafik am heutigen [[Ursulinenplatz]] sowie die  
 
** [[Berglkirche St. Maria am Gestade]], erbaut [[1558]], durch den Bergsturz 1669 zerstört, 1679 neu erbaut, [[1800]] profaniert,
 
** [[Berglkirche St. Maria am Gestade]], erbaut [[1558]], durch den Bergsturz 1669 zerstört, 1679 neu erbaut, [[1800]] profaniert,
** das [[Kreuz auf der Gstätten]], genannt [[1560]] und schließlich
 
 
** das [[Klausentor]]
 
** das [[Klausentor]]
  

Version vom 28. März 2018, 12:13 Uhr

Als Gstättenviertel bezeichnet der Entwicklungsplan des Österreichsichen Städteatlas in der Altstadt von Salzburg den Raum nördlich der heutigen Griesgasse - Anton-Neumayr-Platz und Gstättengasse bis zum Klausentor. Sprachlich richtiger ist der Begriff "Das Stadtviertel Gstätten (seit 1608)". Der Name Gstättenviertel" ist ansonsten in der Literatur weitgehend unüblich und unbekannt. (Niemand würde in Samzburg vom Müllnviertel bzw. vom Nonntalviertel sprechen.) Gebräuchlicher ist der Name "In der Gstätten". Die Gstätten war bis zur Einbeziehung in die Lodopnsche Stadtmauer eine typischer Vorort, er gehörte aber ähnlich wie Mülln stets zum Weichbild der Stadt, es galt damit hier das strengere Stadtrecht und galt somit als eigenes Viertel. Noch 1523 bildeten die Trägasse mit der Gstätten und mit Mülln zusammen ein Viertel.

Seit 1608, (also noch vor der Lodronschen Stadtbefestung) umfasste, wie F.V Zillner (Band 1 S.174/175) in seiner "Geschichte der Stadt Salzburg" schreibt, die Steuerbeschreibung der Stadt bereits zwölf Viertel:

  • der Markt mit 51 Häusern
  • der Kai mit 110 Häusern
  • die Tragasse (Getreidegasse) mit 74 Häusern,
  • das Pruggent (Neustadtseite) mit 118 Häusern
  • der Mönchsberg mit 17 KHäusern
  • das Nunnthall mit 65 Häusern
  • die Gstetten mit 34 Häusern
  • Mülln mit 53 Häusern
  • der Inneren Stain mit 37 Häusern
  • den Äußer Stain mit 59 JHäusern
  • vorm Lyntzer Thor (d.h. Schallmoos) mit 21 Häusern
  • vorm Perckstraß- und Ledererthor (d.h. Froschheim) mit 26 Häusern

Die Gstätten als Viertel in seiner mutmaßlichen Ausdehnung

Zur Salzach war das Viertel durch die Stadtbefestigung gesichert: von der Staatsbrücke her beginnend mit der Alte Thürnitz und der Ursulinenmauer mit Sternschanze (1641 bis 1860).

An Gebäuden und Einrichtungen befanden sich (von der heutigen Staatsbrücke her kommend):

das Haus der Natur seit 1959,

Quelle

  • F. V. Zillner, die Geschichte deer Stadt Salzufg Mitteilugnen der gesellschaft f. Salzburger Landekunde Salzburg 1885 Band 1, Kapitel Stadtviertel, Straßen und Plätze
  • Österreichischer Städteatlas Salzburg] Der Atlas ist auf Grund seiner Fehler zur Dokumentation derzeit noch wenig geeignet.