Stadtviertel Gstätten: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 26. März 2018, 20:04 Uhr
Als Gstättenviertel wurde in der Altstadt von Salzburg angeblich der Raum nördlich der heutigen Griesgasse - Anton-Neumayr-Platz und Gstättengasse bis zum Klausentor bezeichnet.
Das Viertel
Zur Salzach war das Viertel durch die Stadtbefestigung gesichert: von der Staatsbrücke her beginnend mit der Alte Thürnitz und der Ursulinenmauer mit Sternschanze (1641 bis 1860).
An Gebäuden und Einrichtungen befanden sich (von der heutigen Staatsbrücke her kommend):
- Im Bereich des heutigen AVA-Hofs:
- das Haus der Salzburger Landstände (1635), später entstand ein Gebäude für eine k.k. Kavalleriekaserne (1858), das bald zur Bürgerschule (1872) wurde, dann Realgymnasiums und Hauptschule Franz-Josef-Kai
- davor stand ein Gebäude der Städtischen Fleischbank,
- dem sich zur Griesgassenseite das Salzamt anschloss,
- in Richtung Anton-Neumayer-Platz schlossen sich die Pfennigstube (1713), später das Münzwardeinamt (1800)und schließlich das k.k. Münzeinlösamt (1816) an;
- Am heutigen Franz-Josefs-Kai entlang befanden sich
- ein weitere Haus der Landstände,
- der Städtischer Stadl (1739) sowie die Freischlachtbank (1815), Teil der Städtischen Fleischbank,
- der Städtische Salz- und Getreidekasten (1623), bis 1834 das Salzburger Museum Carolino Augusteum darin untergebracht wurde,
- im Dreieck zwischen dme Anton-Neumayr-Platz, dem Museumsplatz und der Gstättengasse befanden sich
- das Stieglbräuhaus, genannt vor 1523,
- eine Mühle (1560 sowie die Bruckmühle (1786)
- das Spital der Barmherzigen Brüder von 1616 bis 1624,
- das Priesterseminar, das beim Bergsturz 1669 zerstört wurde,
- das Ursulinenkloster von 1695 bis 1957 und anschließend darin
- das Haus der Natur seit 1959,
- die Ursulinenkirche St. Markus, erbaut 1616, durch den Bergsturz 1669 zerstört, 1679 neu erbaut, 1705 geweiht,
- eine k.k Tabaktrafik am heutigen Ursulinenplatz sowie die
- Berglkirche St. Maria am Gestade, erbaut 1558, durch den Bergsturz 1669 zerstört, 1679 neu erbaut, 1800 profaniert,
- das Kreuz auf der Gstätten, genannt 1560 und schließlich
- das Klausentor
Quelle
- Österreichischer Städteatlas Salzburg] Der Atlas ist allerdings auf Grund seiner vielen Fehler zur Dokumentation derzeit wenig geeignet.