Katze (Bastei): Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Die Katze wurde über einem spätmittelalterlichen zinnenbewehrten Mauerzug [[1642]] von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf von Lodron]] errichtet. Durch diese Verteidigungslinie wurde der [[Festungsberg]] vom [[Mönchsberg]] noch besser geschützt. | + | Die Katze wurde 1480 von der Bürgern der Stadt Salzburg errichtet. über einem spätmittelalterlichen zinnenbewehrten Mauerzug [[1642]] von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf von Lodron]] errichtet. Durch diese Verteidigungslinie wurde der [[Festungsberg]] vom [[Mönchsberg]] noch besser geschützt. |
| − | Unter dem Begriff Katze verstand man in der frühen Neuzeit allgemein hochgelegene | + | Unter dem Begriff Katze verstand man in der frühen Neuzeit allgemein hochgelegene geschützbewehrte Verteidigungsstellungen. (In Antike und Mittelalter wurde der Begriff dagegen für bewegliche Angriffsstellungen verwendet). Im 18. Jahrhundert wurde anstelle des Begriffes "Katze" häufig der französische Begriff "Kavalier" verwendet. Wie eine Katze liegt bis heute auf dem Felsvorsprung des Mönchsberges, der senkrecht zum [[Friedhof St. Peter]] abfällt. |
Im Quellenbuch [[Unbekannte Festung Hohensalzburg]] wird auf den vorderen und hinteren Einbandseiten eine Karte aus dem Jahr 1905 gezeigt. Darauf wird das vor 1860 militärisch genutzte Gebäude bereits als ''Restauration'' bezeichnet. Anlässlich der Eröffnung des [[Dopplersteig]]s am [[Untersbergstock]] trafen sich am Samstagabend, den [[15. Juli]] [[1876]] bereits rund 700 Personen auf der Katz' zu einem Festabend. | Im Quellenbuch [[Unbekannte Festung Hohensalzburg]] wird auf den vorderen und hinteren Einbandseiten eine Karte aus dem Jahr 1905 gezeigt. Darauf wird das vor 1860 militärisch genutzte Gebäude bereits als ''Restauration'' bezeichnet. Anlässlich der Eröffnung des [[Dopplersteig]]s am [[Untersbergstock]] trafen sich am Samstagabend, den [[15. Juli]] [[1876]] bereits rund 700 Personen auf der Katz' zu einem Festabend. | ||
Version vom 22. März 2018, 14:02 Uhr
Die Katze ist eine Geschützstellung an der Westseite der Festung am Festungsberg in der Altstadt Salzburgs mit einer einzigartigen Aussicht auf die Altstadt, die vor allem im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert von der Bevölkerung viel besucht war. Derzeit ist diese hervorragende Aussichtsplattform aber nicht allgemein zugänglich.
Geschichte
Die Katze wurde 1480 von der Bürgern der Stadt Salzburg errichtet. über einem spätmittelalterlichen zinnenbewehrten Mauerzug 1642 von Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron errichtet. Durch diese Verteidigungslinie wurde der Festungsberg vom Mönchsberg noch besser geschützt.
Unter dem Begriff Katze verstand man in der frühen Neuzeit allgemein hochgelegene geschützbewehrte Verteidigungsstellungen. (In Antike und Mittelalter wurde der Begriff dagegen für bewegliche Angriffsstellungen verwendet). Im 18. Jahrhundert wurde anstelle des Begriffes "Katze" häufig der französische Begriff "Kavalier" verwendet. Wie eine Katze liegt bis heute auf dem Felsvorsprung des Mönchsberges, der senkrecht zum Friedhof St. Peter abfällt.
Im Quellenbuch Unbekannte Festung Hohensalzburg wird auf den vorderen und hinteren Einbandseiten eine Karte aus dem Jahr 1905 gezeigt. Darauf wird das vor 1860 militärisch genutzte Gebäude bereits als Restauration bezeichnet. Anlässlich der Eröffnung des Dopplersteigs am Untersbergstock trafen sich am Samstagabend, den 15. Juli 1876 bereits rund 700 Personen auf der Katz' zu einem Festabend.
Bildergalerie
- Katze Bastei Festung Hohensalzburg 03.jpg
Katze (Bastei), Ansicht: Süd nach Nord
Plan
Quellen
- Schlegel, Richard: Veste Hohensalzburg Geschichte von 1077 bis ins 20. Jhdt, Bildband mit Lichtbildern von Alois Schmiedbauer, Otto Müller Verlag Salzburg, 224 Seiten, 1952[1]
- www.salzburg-rundgang.at
- Zwink, Eberhard (Hrsg.), Autoren: Dopsch, Heinz; Heger, Norbert; Heinisch, Reinhard Rudolf; Schlegel, Richard; Schlegel, Walter; Wagner, Franz; Walterskirchen, Gerhard und Zaisberger, Friederike: 900 Jahre Festung Hohensalzburg, Landesfest 4. bis 12. Juni 1977, Schriftenreihe des Landespressebüros, Salzburg 1977