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Unmittelbar nach dem Unfall verspricht die Politik wieder einmal den Bau einer zweiten Tunnelröhre, Lungauer Bürgerinitiativen warnen weiter vor der zu erwartenden Verkehrslawine. Diesmal setzt sich die Politik durch. Am [[15. September]] [[2006]] erfolgt der Anstich für die zweite Tunnelröhre. Den betroffenen Gemeinden im Lungau wird ein umfassender Lärmschutz entlang der gesamten Strecke der A 10 durch das Zederhaustal versprochen.
 
Unmittelbar nach dem Unfall verspricht die Politik wieder einmal den Bau einer zweiten Tunnelröhre, Lungauer Bürgerinitiativen warnen weiter vor der zu erwartenden Verkehrslawine. Diesmal setzt sich die Politik durch. Am [[15. September]] [[2006]] erfolgt der Anstich für die zweite Tunnelröhre. Den betroffenen Gemeinden im Lungau wird ein umfassender Lärmschutz entlang der gesamten Strecke der A 10 durch das Zederhaustal versprochen.
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Weitere 300 Mio Euro werden bis 2020 zwischen [[Hüttau]] (Pongau) und Seeboden (Kärnten) in den Bau von Umweltentlastungsmaßnahmen wie Einhausungen und Einschüttungen, eine Autobahnverlegung im Bereich Zederhaus oder die Anschüttung von Lärmschutzdämmen fließen.
 
Weitere 300 Mio Euro werden bis 2020 zwischen [[Hüttau]] (Pongau) und Seeboden (Kärnten) in den Bau von Umweltentlastungsmaßnahmen wie Einhausungen und Einschüttungen, eine Autobahnverlegung im Bereich Zederhaus oder die Anschüttung von Lärmschutzdämmen fließen.
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==Baufortschritt==
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====Baufortschritt====
 
[[Bild:Tauerntunnel.jpg|thumb|Baustelle 2. Röhre]]Auf der nördlichen Seite in Flachauwinkel mussten sich die Bagger zu Beginn der Arbeiten etwa 430 Meter weit durch die so genannte Hangschuttstrecke plagen: Über Millionen von Jahren hat die Erosion dafür gesorgt, dass sich am Fuß des Berges Material angesammelt hat. Mehr als 400 Meter dick ist diese Schicht. Das lockere Material zu durchwühlen, gleichzeitig dahinter Tunneldecke und Tunnelwand zu fixieren, das ist viel Arbeit und kostet vor allem aus Sicherheitsgründen viel Zeit. Nur 1 bis 2,7 Meter pro Tag waren dabei möglich. Das hat zu einer Verzögerung von etwa 50 Tagen gesorgt.
 
[[Bild:Tauerntunnel.jpg|thumb|Baustelle 2. Röhre]]Auf der nördlichen Seite in Flachauwinkel mussten sich die Bagger zu Beginn der Arbeiten etwa 430 Meter weit durch die so genannte Hangschuttstrecke plagen: Über Millionen von Jahren hat die Erosion dafür gesorgt, dass sich am Fuß des Berges Material angesammelt hat. Mehr als 400 Meter dick ist diese Schicht. Das lockere Material zu durchwühlen, gleichzeitig dahinter Tunneldecke und Tunnelwand zu fixieren, das ist viel Arbeit und kostet vor allem aus Sicherheitsgründen viel Zeit. Nur 1 bis 2,7 Meter pro Tag waren dabei möglich. Das hat zu einer Verzögerung von etwa 50 Tagen gesorgt.