Mühlmann war mit seinen Raubzügen derart erfolgreich, dass ihn sein Freund und SS-Kamerad Arthur Seyß-Inquart, der [[1940]] zum „Reichskommissar der besetzten Niederlande“ bestellt wurde, zur Fortsetzung seiner Tätigkeit in den Westen berief, damit er auch hier Kunstschätze „für das Reich sichere“. Ende 1940 übersiedelte Mühlmann mit seinem Stab in die Niederlande und gründete in Den Haag die „Dienststelle Mühlmann“, die Arthur Seyß-Inquart unterstellt war. Diese hatte ihren Hauptsitz in Den Haag und unterhielt Niederlassungen in Amsterdam, Brüssel, Paris, Wien und Berlin. | Mühlmann war mit seinen Raubzügen derart erfolgreich, dass ihn sein Freund und SS-Kamerad Arthur Seyß-Inquart, der [[1940]] zum „Reichskommissar der besetzten Niederlande“ bestellt wurde, zur Fortsetzung seiner Tätigkeit in den Westen berief, damit er auch hier Kunstschätze „für das Reich sichere“. Ende 1940 übersiedelte Mühlmann mit seinem Stab in die Niederlande und gründete in Den Haag die „Dienststelle Mühlmann“, die Arthur Seyß-Inquart unterstellt war. Diese hatte ihren Hauptsitz in Den Haag und unterhielt Niederlassungen in Amsterdam, Brüssel, Paris, Wien und Berlin. |