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Die Familie Schwab übersiedelt am Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] von Prag nach Wien, wo Günther Schwab die Handelsakademie absolviert, dann aber Förster wird. Als solcher arbeitet er in Niederösterreich und der [[Steiermark]] und beginnt nebenbei seine schriftstellerische Tätigkeit. Bereits [[1934]] veröffentlicht Schwab den Roman ''Abenteuer am Strom'', der eine Auflage von 200.000 Stück erreicht.
 
Die Familie Schwab übersiedelt am Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] von Prag nach Wien, wo Günther Schwab die Handelsakademie absolviert, dann aber Förster wird. Als solcher arbeitet er in Niederösterreich und der [[Steiermark]] und beginnt nebenbei seine schriftstellerische Tätigkeit. Bereits [[1934]] veröffentlicht Schwab den Roman ''Abenteuer am Strom'', der eine Auflage von 200.000 Stück erreicht.
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[[1951]] gibt Schwab seinen Beruf als Förster auf und übersiedelt nach [[Salzburg]], um fortan als freischaffender Schriftsteller zu arbeiten. Berühmt wird Schwab durch das Drehbuch für ''Der Förster vom Silberwald''". Der Heimatfilm füllt ab [[1954]] die Kinosäle und bringt Schwab den deutschen Filmpreis ''Bambi'' ein. "Der Film mit den Hauptdarstellern Rudolf Lenz und Anita Gutwell hat mehr als 180 Millionen Schilling hereingespielt. Ich hatte damals zwei Honorarangebote: Entweder sofort 30.000 Schilling in bar oder als laufende Beteiligung zehn Prozent am Einspielergebnis." Schwab hat sich für das schnelle Geld entschieden. "Damals habe ich zwar die Chance auf 18 Millionen Schilling verspielt, ich bin aber auch ohne die Millionen glücklich alt geworden."  
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[[1951]] gibt Schwab seinen Beruf als Förster auf und übersiedelt nach [[Salzburg]], um fortan als freischaffender Schriftsteller zu arbeiten. Berühmt wird Schwab durch das Drehbuch für ''Der Förster vom Silberwald''. Der Heimatfilm füllt ab [[1954]] die Kinosäle und bringt Schwab den deutschen Filmpreis ''Bambi'' ein. "Der Film mit den Hauptdarstellern Rudolf Lenz und Anita Gutwell hat mehr als 180 Millionen Schilling hereingespielt. Ich hatte damals zwei Honorarangebote: Entweder sofort 30.000 Schilling in bar oder als laufende Beteiligung zehn Prozent am Einspielergebnis." Schwab hat sich für das schnelle Geld entschieden. "Damals habe ich zwar die Chance auf 18 Millionen Schilling verspielt, ich bin aber auch ohne die Millionen glücklich alt geworden."  
    
In seinem Leben hat sich Schwab immer wieder mit Umweltthemen auseinandergesetzt: Luftverpestung, Waldsterben, Vergiftung des Wassers und der Nahrung oder Atomgefahren. Die Themen hat der Schriftsteller in ein abenteuerliches Interwiew verpackt: [[1958]] erscheint ''Der Tanz mit dem Teufel'', worin er die drohende Natur- und Umweltzerstörung anprangert und frühzeitig vor der Nutzung der Atomenergie mahnt. Das Buch wird in mehrere Sprachen übersetzt. "Bei den Forschungen für dieses Buch habe ich erkannt, dass die alten Naturgesetze gar nicht ausreichen, um den Vernichtungskräften Stand halten zu können."
 
In seinem Leben hat sich Schwab immer wieder mit Umweltthemen auseinandergesetzt: Luftverpestung, Waldsterben, Vergiftung des Wassers und der Nahrung oder Atomgefahren. Die Themen hat der Schriftsteller in ein abenteuerliches Interwiew verpackt: [[1958]] erscheint ''Der Tanz mit dem Teufel'', worin er die drohende Natur- und Umweltzerstörung anprangert und frühzeitig vor der Nutzung der Atomenergie mahnt. Das Buch wird in mehrere Sprachen übersetzt. "Bei den Forschungen für dieses Buch habe ich erkannt, dass die alten Naturgesetze gar nicht ausreichen, um den Vernichtungskräften Stand halten zu können."