Salzburger Domorgel: Unterschied zwischen den Versionen
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Seit 1991 gibt es, wie zwischen 1703 und 1859, wieder sieben Orgeln im [[Salzburger Dom]]. | Seit 1991 gibt es, wie zwischen 1703 und 1859, wieder sieben Orgeln im [[Salzburger Dom]]. | ||
1628 waren die Hauptorgeln in der Vierung des Salzburger Domes fertiggestellt gewesen, 75 Jahre später ließ [[Salzburger Erzbischof|Erzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein|Johann Ernst]] das zuletzt errichtete Instrument, eine große Prozessionsorgel die zum Ein- und Auszug des zelebrierenden Bischofs durch das Hauptportal gespielt wurde, errichten. | 1628 waren die Hauptorgeln in der Vierung des Salzburger Domes fertiggestellt gewesen, 75 Jahre später ließ [[Salzburger Erzbischof|Erzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein|Johann Ernst]] das zuletzt errichtete Instrument, eine große Prozessionsorgel die zum Ein- und Auszug des zelebrierenden Bischofs durch das Hauptportal gespielt wurde, errichten. | ||
== | == Große Orgel == | ||
Die | Die Große Orgel auf der [[Domorgelempore]] besitzt 58 Register, die sich auf Hauptwerk, Rückpositiv, Schwellwerk und Pedal verteilen. | ||
=== Geschichte === | === Geschichte === | ||
Das Gehäuse der Orgel wurde [[1703]] | Das Gehäuse der Orgel wurde [[1703]] errichtet, in das die Orgelbaufirma Metzler (Dietikon/Schweiz) 1988 ein neues Instrument eingebaute. Mit 4.121 Pfeiffen auf 58 Registern, verteilt auf drei Manualen und Pedal, ist sie die größte Orgel im [[Bundesland Salzburg]]. Entsprechend einem Gesamtkonzept für den Dom wurde die große Orgel auf der Westempore so disponiert, dass sie der stilistischen Ausrichtung der süddeutsch-österreichischen Orgelbautradition entspricht. Neu entstand 1988 ein Rückpositiv, weil von ihm eine besondere Präsenz des Tones im akustisch schwierigen Raum erwartet wurde. | ||
=== Allgemeines === | === Allgemeines === | ||