Otto Bach: Unterschied zwischen den Versionen
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==Bach und Salzburg== | ==Bach und Salzburg== | ||
Otto Bach studierte in Wien bei Simon Sechter, später in Berlin und Leipzig, bevor er sich [[1868]] für die Nachfolge von [[Hans Schläger]] als Künstlerischer Leiter des [[ | Otto Bach studierte in Wien bei Simon Sechter, später in Berlin und Leipzig, bevor er sich [[1868]] für die Nachfolge von [[Hans Schläger]] als Künstlerischer Leiter des [[Dommusikverein und Mozarteum]]s bewarb. Wie bereits sieben Jahre zuvor bei der Bestellung Schlägers war auch diesmal [[Anton Bruckner]] einer der Mitbewerber um die vakante Stelle. Und wie damals zog er gegen den erfahreneren Gegenkandidaten den Kürzeren. Am [[1. Juli]] [[1868]] trat Bach die Stelle an. | ||
Neben seiner Tätigkeit für das [[Mozarteum]] war Bach von [[1869]] bis [[1872]] auch Chormeister der [[Salzburger Liedertafel]]. | Neben seiner Tätigkeit für das [[Mozarteum]] war Bach von [[1869]] bis [[1872]] auch Chormeister der [[Salzburger Liedertafel]]. | ||
Als Komponist war Bach vor allem mit seinen vier Sinfonien und seinen fünf Opern erfolgreich, zumindest eine davon | Als Komponist war Bach vor allem mit seinen vier Sinfonien und seinen fünf Opern erfolgreich, zumindest eine davon – ''Leonore'' ([[1874]]) – ist während seiner Zeit in [[Salzburg]] entstanden. | ||
Am [[1. April]] [[1880]] legte Bach unter der drohenden Übernahme seines Vereins durch die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] | Am [[1. April]] [[1880]] legte Bach unter der drohenden Übernahme seines Vereins durch die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] sein Amt als Künstlerischer Leiter nieder und übersiedelte als Kirchenmusikleiter zurück nach Wien. | ||
Otto Bach war der Bruder des ehemaligen österreichischen Innenministers ([[1849]] | Otto Bach war der Bruder des ehemaligen österreichischen Innenministers ([[1849]]–[[1859]]) [[Alexander Freiherr von Bach]]. | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||