Salzburger Liedertafel: Unterschied zwischen den Versionen

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Seit [[2004]] ist der Litauer [[Arūnas Pečiulis]] aktueller Chorleiter, die Bulgarin Darina Naneva seit November [[2007]] 2. Chorleiterin.
Seit [[2004]] ist der Litauer [[Arūnas Pečiulis]] aktueller Chorleiter, die Bulgarin Darina Naneva seit November [[2007]] 2. Chorleiterin.
==Geschichte==
Die Salzburger Liedertafel wurde am [[22. November]] [[1847]] von [[Alois Taux]], dem Chefdirigenten des [[Mozarteum Orchester]]s, gegründet. Taux wurde auch erster Künstlerischer Leiter. Nach der Genehmigung des Vereins durch Kaiser Ferdinand trat der Chor am [[23. August]] [[1848]] in der [[Residenz]] erstmals öffentlich auf. Noch im selben Jahr wurde dem Verein die erste Fahne gespendet.
Bereits nach wenigen Jahren wirkte der Chor regelmäßig bei wichtigen Veranstaltungen in Salzburg mit: ob Grundsteinlegungen beim [[Künstlerhaus]], der [[Evangelische Christuskirche|Evangelischen Kirche]] oder der [[Andräkirche]], oder Inbetriebnahmen wie jener der [[Giselabahn]] und der [[Gaisbergbahn]], die Liedertafel war immer für die musikalische Umrahmung verantwortlich. Zum Empfang von [[Kaiserin Elisabeth]] in [[Salzburg]] komponierte Alois Taux sogar einen Festchor.
[[1892]] wurde [[Josef Friedrich Hummel]] für 30 Jahre Leiter des Chores, unter ihm nahm man auch an den [[Salzburger Musikfest]]en, dem Vorläufer der [[Salzburger Festspiele]], teil. Am [[15. November]] [[1913]] bezog die Liedertafel das neue Vereinsheim im [[Mozarteum]] in der [[Schwarzstraße]].
Auf Hummel folgte mit [[Ernst Sompek]] der Komponist der [[Salzburger Landeshymne]]. Auch er sollte den Chor 25 Jahre leiten und vor allem auch im Ausland bekannt machen. Konzerte fanden zu dieser Zeit schon meistens mit dem [[Damensingverein Hummel]] statt.
[[1939]] schloss sich die Liedertafel mit dem [[Salzburger Männergesangsverein]] zusammen, während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] waren allerdings zwei Drittel der Mitglieder zum Kriegsdienst eingeteilt und das Vereinsleben ruhte.
Am [[30. Oktober]] [[1946]] begann man wieder mit dem geregelten Chorbetrieb und bereits am [[8. März]] [[1948]] schloss sich die Liedertafel mit dem Damensingverein Hummel und der [[Salzburger Chorvereinigung]] zu einem Chor zusammen. Damit war aus dem Männergesangsverein ein gemischter Chor geworden.
[[1952]] wurde die Liedertafel als erster österreichischer Verein mit der ''Walter von der Vogelweide-Medaille für Kunst und Kultur in Silber'' des Österreichischen Sängerbundes ausgezeichnet.
[[1992]] trat die Liedertafel gemeinsam mit der ''Singakademie Dresden'' bei Konzerten in Salzburg, Dresden und Budepest auf.
[[1997]] wurde das 150-Jahr Jubiläum mit einer Ausstellung, einem Festabend und der Aufführung von Mendelssohns ''Paulus'' gefeiert.


==Chorleiter==
==Chorleiter==