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Der zweite Schlachthof entstand [[1816]] im "Rösslstadel" des [[Gasthof Mödlhamer|Mödlhamerwirtes]] in [[Lehen]].  
 
Der zweite Schlachthof entstand [[1816]] im "Rösslstadel" des [[Gasthof Mödlhamer|Mödlhamerwirtes]] in [[Lehen]].  
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Der dritte Schlachthof samt Schlachtviehmarktanlage stammte aus dem Jahr [[1878]]. Er lag im Bereich des heutigen [[Gebirgsjägerplatz]]es. Damals lag der Komplex noch außerhalb des Stadtgebietes. Der auf einem Areal von 12&nbsp;800 m<sup>2</sup> stehende Schlachthof umfasste eine Großschlachthalle, zwei Schweinestechhallen, einen Pferde- und einen Kontumaz<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Kontumaz Wikipedia.de/Kontumaz]</ref> schlachtraum, die verschiedenen Stallungen, Kuttelei und Häuteübernahmestellen. Im Verwaltungsgebäude waren Kanzlei und Dienstwohnungen. Ein Anbau beherbergte die Räume für die Trichinenbeschau, das bakterologische Laboratorium und das Laboratorium für Milchuntersuchungen. Im städtischen Schlachthof wurde in den [[1930]]er Jahren jährlich 6000&nbsp; Großrinder, 1&nbsp;500 Kälber, 10&nbsp;000 Schweine und 150 Pferde geschlachtet.  
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Der dritte Schlachthof <ref>[[Das Buch der Stadt Salzburg]]: ''Städtische Betriebe, Unternehmungen und Anstalten (Bürgermeister-Stellvertreter [[Michael Dobler]])'', [[1932]], Seite 147 </ref> samt Schlachtviehmarktanlage stammte aus dem Jahr [[1878]]. Er lag im Bereich des heutigen [[Gebirgsjägerplatz]]es. Damals lag der Komplex noch außerhalb des Stadtgebietes. Der auf einem Areal von 12&nbsp;800 m<sup>2</sup> stehende Schlachthof umfasste eine Großschlachthalle, zwei Schweinestechhallen, einen Pferde- und einen Kontumaz<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Kontumaz Wikipedia.de/Kontumaz]</ref> schlachtraum, die verschiedenen Stallungen, Kuttelei und Häuteübernahmestellen. Im Verwaltungsgebäude waren Kanzlei und Dienstwohnungen. Ein Anbau beherbergte die Räume für die Trichinenbeschau, das bakterologische Laboratorium und das Laboratorium für Milchuntersuchungen. Im städtischen Schlachthof wurde in den [[1930]]er Jahren jährlich 6000&nbsp; Großrinder, 1&nbsp;500 Kälber, 10&nbsp;000 Schweine und 150 Pferde geschlachtet.  
    
Auf dem Schlachthof angegliederten Fleischmarkt, dem eine Bodenfläche von 7&nbsp;500 m<sup>2</sup> zur Verfügung stand, wurden jährlich durchschnittlich 8&nbsp;000 Kälber, 8&nbsp;000 Schweine, &nbsp;700 Schafe und Ziegen und &nbsp;700 Lämmer und Kitze geschlachtet angeliefert.  
 
Auf dem Schlachthof angegliederten Fleischmarkt, dem eine Bodenfläche von 7&nbsp;500 m<sup>2</sup> zur Verfügung stand, wurden jährlich durchschnittlich 8&nbsp;000 Kälber, 8&nbsp;000 Schweine, &nbsp;700 Schafe und Ziegen und &nbsp;700 Lämmer und Kitze geschlachtet angeliefert.  
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Daneben gab es noch den Nutzviehmarkt, dem eine Bodenfläche von 10&nbsp;000 m<sup>2</sup> zur Verfügung stand. Mangels eines Schleppgeleises, musste der wöchentliche Viehtrieb über belebte Straßen geleitet werden, was mit zunehmenden Wohnungsbauten zu einer argen Unannehmlichkeit wurde. <ref>[[Das Buch der Stadt Salzburg]]: ''Städtische Betriebe, Unternehmungen und Anstalten (Bürgermeister-Stellvertreter [[Michael Dobler]])'', [[1932]], Seite 147 </ref>
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Daneben gab es noch den Nutzviehmarkt, dem eine Bodenfläche von 10&nbsp;000 m<sup>2</sup> zur Verfügung stand. Mangels eines Schleppgeleises, musste der wöchentliche Viehtrieb über belebte Straßen geleitet werden, was mit zunehmenden Wohnungsbauten zu einer argen Unannehmlichkeit wurde.  
    
Dieser Schlachthof wurde etwa [[1930]] organisatorisch neu gegründet, um neue Absatzmärkte für die damals stagnierende Viehverwertung zu schaffen.   
 
Dieser Schlachthof wurde etwa [[1930]] organisatorisch neu gegründet, um neue Absatzmärkte für die damals stagnierende Viehverwertung zu schaffen.