Sepp Bradl: Unterschied zwischen den Versionen

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Am [[11. Februar]] [[1939]] wird er in Zakopane Weltmeister. In den ersten Nachkriegsjahren jubeln den Skispringern die Massen zu: Sepp Bradl eröffnet die Hochkönigschanze in [[Bischofshofen]] [[1947]] mit Weiten an die 90m, [[1951]] springt er dort Rekord mit 107m, [[1952]] wird er österreichischer Meister am Semmering vor einer Kulisse von 35.000 Zuschauern, im Jahr darauf wollen ihn sogar 70.000 sehen.
Am [[11. Februar]] [[1939]] wird er in Zakopane Weltmeister. In den ersten Nachkriegsjahren jubeln den Skispringern die Massen zu: Sepp Bradl eröffnet die Hochkönigschanze in [[Bischofshofen]] [[1947]] mit Weiten an die 90m, [[1951]] springt er dort Rekord mit 107m, [[1952]] wird er österreichischer Meister am Semmering vor einer Kulisse von 35.000 Zuschauern, im Jahr darauf wollen ihn sogar 70.000 sehen.


Die erste Vierschanzentournee [[1953]] steht ganz im Zeichen Bradls, er belegt dreimal Platz zwei und sichert sich das Springen in Innsbruck, womit er als erster Gesamtsieger in die Analen eingeht. Im Jahr darauf startet er wieder ausgezeichnet in die Tournee, ein 14. Platz in Garmisch lässt aber die Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung rasch sinken. Am [[6. Jänner]] [[1954]] gewinnt er  zumindest noch den Abschlussbewerb in Bischofshofen, auf der inzwischen umbenannten [[Paul-Ausserleitner-Schanze]].
Die erste Vierschanzentournee [[1953]] steht ganz im Zeichen Bradls, er belegt dreimal Platz zwei und sichert sich das Springen in Innsbruck, womit er als erster Gesamtsieger in die Annalen eingeht. Im Jahr darauf startet er wieder ausgezeichnet in die Tournee, ein 14. Platz in Garmisch lässt aber die Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung rasch sinken. Am [[6. Jänner]] [[1954]] gewinnt er  zumindest noch den Abschlussbewerb in Bischofshofen, auf der inzwischen umbenannten [[Paul-Ausserleitner-Schanze]].


Ab [[1958]] arbeitete Bradl als Trainer, später führte er Jahrzehnte das Rupertihaus in Mühlbach, war dort Hausherr der Weltelite bei Trainingslehrgängen im Riedingtal.
Ab [[1958]] arbeitete Bradl als Trainer, später führte er Jahrzehnte das Rupertihaus in Mühlbach, war dort Hausherr der Weltelite bei Trainingslehrgängen im Riedingtal.