Änderungen

Aktualisiert - Ausstellung, Heirat
Zeile 26: Zeile 26:  
Wolfs Bilder verlangen von den BetrachterInnen Zeit und Offenheit. Was übrigens der Dauer des Schaffensprozesses an den einzelnen Bildern entspricht – oft bis zu einem halben Jahr. Wolfs Anliegen ist der Mensch in seinen Höhen und Tiefen, Wünschen und Ängsten. Durch seine spezifische Art der Darstellung rüttelt er auf, führt durch eine Unmenge an Details aber immer wieder hin zum Ganzen.  Faszinierend ist die gegenständliche Prägnanz der Bilder – ein surreal anmutender „Realismus“  verbindet sich mit dem Unwahrscheinlichen zu stets neuen Konstellationen.   
 
Wolfs Bilder verlangen von den BetrachterInnen Zeit und Offenheit. Was übrigens der Dauer des Schaffensprozesses an den einzelnen Bildern entspricht – oft bis zu einem halben Jahr. Wolfs Anliegen ist der Mensch in seinen Höhen und Tiefen, Wünschen und Ängsten. Durch seine spezifische Art der Darstellung rüttelt er auf, führt durch eine Unmenge an Details aber immer wieder hin zum Ganzen.  Faszinierend ist die gegenständliche Prägnanz der Bilder – ein surreal anmutender „Realismus“  verbindet sich mit dem Unwahrscheinlichen zu stets neuen Konstellationen.   
   −
Das Atelier in Grödig wurde übrigens gleichzeitig Ort vielfältiger exklusiver Kulturbegegnungen:  von der bildenden Kunst über die Literatur, von der darstellenden Kunst bis zur Musik. Und es ist ein ''offenes Atelier'', nur um Anmeldung wird gebeten.
+
Das Atelier in Grödig wurde übrigens gleichzeitig Ort vielfältiger exklusiver Kulturbegegnungen:  von der bildenden Kunst über die Literatur, von der darstellenden Kunst bis zur Musik. Und es ist ein ''offenes Atelier'', nur um Anmeldung wird gebeten. Die aktuelle Ausstellung mit 52 überwiegend neuen Bildern ist derzeit im Salzburger Landtag zu sehen (Mo - Do 9 - 17, Fr 9 - 12 Uhr).
    
2004 und 2007 wurde das Künstleratelier um zwei weitere Räume – einen Unterrichts- und einen Werkraum – erweitert, wo Franz Wolf sein Können und seine Erfahrung an Menschen jeden Alters weitergibt. Die Verbindung von Theorie, Lernen aus der Kunstgeschichte und praktischer Übung zeichnen seinen Unterricht aus. Seinen Schülerinnen und Schülern vermittelt er dadurch soviel Autonomie und Kritikfähigkeit, dass ihre Handschrift authentisch bleibt und sie selber Position beziehen und zwischen Gag/Provokation und Kunst unterscheiden können. Anders als manch andere Künstler bzw. Künstlerinnen öffnet er seinen Schülern auch den Blick hinter die Kulissen seines eigenen Schaffens – von der Motivsuche, der Positionierung und der Komposition, der verschiedenen Hilfsmitteln im perspektivischen Gestalten und der Besonderheit der Farbgebung und Kontraste.  
 
2004 und 2007 wurde das Künstleratelier um zwei weitere Räume – einen Unterrichts- und einen Werkraum – erweitert, wo Franz Wolf sein Können und seine Erfahrung an Menschen jeden Alters weitergibt. Die Verbindung von Theorie, Lernen aus der Kunstgeschichte und praktischer Übung zeichnen seinen Unterricht aus. Seinen Schülerinnen und Schülern vermittelt er dadurch soviel Autonomie und Kritikfähigkeit, dass ihre Handschrift authentisch bleibt und sie selber Position beziehen und zwischen Gag/Provokation und Kunst unterscheiden können. Anders als manch andere Künstler bzw. Künstlerinnen öffnet er seinen Schülern auch den Blick hinter die Kulissen seines eigenen Schaffens – von der Motivsuche, der Positionierung und der Komposition, der verschiedenen Hilfsmitteln im perspektivischen Gestalten und der Besonderheit der Farbgebung und Kontraste.  
 
Im Jahr 2005 wurde Franz Wolf eingeladen,  mit Schülerinnen aus verschiedenen Schulen die Oper „Peter Grimes“/Benjamin Britten anlässlich der ''[[Salzburger Osterfestspiele]]'' bildnerisch umzusetzen. Und im Mozartjahr war er Mitglied einer Jury „Mozart gemalt“. 2006/07 hat Franz Wolf im Auftrag des ''[[Musikum Salzburg]]'' mit ganz jungen Künstlern und Künstlerinnen die Ausgestaltung ihrer neuen Unterrichtsräume entwickelt.  
 
Im Jahr 2005 wurde Franz Wolf eingeladen,  mit Schülerinnen aus verschiedenen Schulen die Oper „Peter Grimes“/Benjamin Britten anlässlich der ''[[Salzburger Osterfestspiele]]'' bildnerisch umzusetzen. Und im Mozartjahr war er Mitglied einer Jury „Mozart gemalt“. 2006/07 hat Franz Wolf im Auftrag des ''[[Musikum Salzburg]]'' mit ganz jungen Künstlern und Künstlerinnen die Ausgestaltung ihrer neuen Unterrichtsräume entwickelt.  
   −
Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass es in Grödig seit September 2007 einen „Grödiger Herbstsalon“ gibt: An zwei Wochenenden werden Werke der Künstlerinnen und Künstler zu sehen sein, die bei Prof. Franz Wolf in den letzten Jahren in verschiedenen Kursen ihre künstlerische Aus- und Weiterbildung erfahren haben (Eröffnung des 1. Grödiger Herbstsalons im Atelier Franz Wolf in der Oberfeldstraße 6 in 5082 Grödig ist am 14. September 2007 um 19 Uhr).
+
Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass es in Grödig seit September 2007 einen „Grödiger Herbstsalon“ gibt: An zwei Wochenenden im September 2007 waren Werke der Künstlerinnen und Künstler zu sehen sein, die bei Prof. Franz Wolf in den letzten Jahren in verschiedenen Kursen ihre künstlerische Aus- und Weiterbildung erfahren haben.  
 
+
Das künstlerische Werk und der pädagogische Einsatz vor allem bei den jungen Menschen haben dazu geführt, dass Franz Wolf mit [[4. Oktober]] [[2006]] der Berufstitel „Professor“ verliehen wurde. Franz Wolf ist mit der Salzburger Politikwissenschafterin Univ.Prof. dr. Barbara Wolf-Wicha verheiratet.
Das künstlerische Werk und der pädagogische Einsatz vor allem bei den jungen Menschen haben dazu geführt, dass Franz Wolf mit [[4. Oktober]] [[2006]] der Berufstitel „Professor“ verliehen wurde.
      
==Kontakt==
 
==Kontakt==
21

Bearbeitungen