Sebastian Stöllner: Unterschied zwischen den Versionen
Mecl67 (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Mecl67 (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
'''Sebastian Stöllner''' (* [[20. Jänner]] [[1873]] in [[ | '''Sebastian Stöllner''' (* [[20. Jänner]] [[1873]] in [[Wals]]; † [[22. März]] [[1929]] in [[Salzburg]]) war ein [[Bürgermeister der Gemeinde Maxglan|Bürgermeister]] der Gemeinde [[Maxglan]]. | ||
==Leben== | ==Leben== | ||
Stöllner war ein Sohn des Maxglaner Großgrundbesitzers [[Josef Stöllner]]. Er besuchte das erzbischöfliche Gymnasium [[Borromäum]], das er allerdings nicht abschloss. Nach seiner Heirat mit Martha Glück [[1898]] wurde er Gastwirt "zum Hartl" in [[Maxglan]]. Ab [[1900]] gehörte er dem Gemeindeausschuss von Maxglan an. Ab [[1909]] war Stöllner als 1. Gemeinderat für die Bereiche Finanz, Recht und Friedhof verantwortlich. | Stöllner war ein adoptierter Sohn des Maxglaner Großgrundbesitzers [[Josef Stöllner]]. Er besuchte das erzbischöfliche Gymnasium [[Borromäum]], das er allerdings nicht abschloss. Nach seiner Heirat mit Martha Glück [[1898]] wurde er Gastwirt "zum Hartl" in [[Maxglan]]. Ab [[1900]] gehörte er dem Gemeindeausschuss von Maxglan an. Ab [[1909]] war Stöllner als 1. Gemeinderat für die Bereiche Finanz, Recht und Friedhof verantwortlich. | ||
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er von November [[1918]] bis März [[1919]] Mitglied der provisorischen Landesversammlung. Am [[7. Juni]] [[1919]] wurde der Deutsch-Freiheitliche Stöllner mit den Stimmen der Christlich-Sozialen gegen die [[SPÖ]] Mehrheit zum Bürgermeister gewählt. Bei den nächsten Wahlen am [[9. April]] [[1922]] verlor er aber sein Amt an [[Franz Kaufmann]], der dieses ein Jahr später an [[Karl Behensky]] übergab. Mit Hilfe der Nationalsozialisten holte er sich sein Amt [[1925]] noch einmal zurück. Aber auch seine zweite Amtszeit endete mit einem klaren Wahlsieg der Sozialdemokraten unter Behensky. Am [[25. März]] [[1928]] nahm Stöllner von der Gemeindevertretung Abschied. | Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war er von November [[1918]] bis März [[1919]] Mitglied der provisorischen Landesversammlung. Am [[7. Juni]] [[1919]] wurde der Deutsch-Freiheitliche Stöllner mit den Stimmen der Christlich-Sozialen gegen die [[SPÖ]] Mehrheit zum Bürgermeister gewählt. Bei den nächsten Wahlen am [[9. April]] [[1922]] verlor er aber sein Amt an [[Franz Kaufmann]], der dieses ein Jahr später an [[Karl Behensky]] übergab. Mit Hilfe der Nationalsozialisten holte er sich sein Amt [[1925]] noch einmal zurück. Aber auch seine zweite Amtszeit endete mit einem klaren Wahlsieg der Sozialdemokraten unter Behensky. Am [[25. März]] [[1928]] nahm Stöllner von der Gemeindevertretung Abschied. | ||