Durch große Fenster erhellt klassisches Nordlicht den majestätischen Raum. Als [[1803]] Kurfürst [[Ferdinand III. von Toskana]] für zwei Jahre Salzburg regierte, ließ er darin einen fast 60 Meter langen Bücherkasten in Form einer Glasvitrine aufstellen, den er [[1806]], nachdem er Salzburg wieder verlassen musste, dem Stift St. Peter schenkte. [[1819]] hat zwar Kaiser [[Franz I.]] den Galeriegang dem Stift St. Peter zugesprochen, doch sollte es noch bis [[1905]] dauern, bis er endlich ins grundbücherliche Eigentum des (damals schon) Erzstiftes eingetragen wurde. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Lange Galerie als Depot für die umfangreiche Mineraliensammlung des Stiftes genutzt. Mit der Enteignung des Erzstiftes St. Peter durch die [[NS]]-Machthaber im Jahre [[1942]] wurde die Lange Galerie für Jahrzehnte zur Zwischenlagerungsstätte. | Durch große Fenster erhellt klassisches Nordlicht den majestätischen Raum. Als [[1803]] Kurfürst [[Ferdinand III. von Toskana]] für zwei Jahre Salzburg regierte, ließ er darin einen fast 60 Meter langen Bücherkasten in Form einer Glasvitrine aufstellen, den er [[1806]], nachdem er Salzburg wieder verlassen musste, dem Stift St. Peter schenkte. [[1819]] hat zwar Kaiser [[Franz I.]] den Galeriegang dem Stift St. Peter zugesprochen, doch sollte es noch bis [[1905]] dauern, bis er endlich ins grundbücherliche Eigentum des (damals schon) Erzstiftes eingetragen wurde. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Lange Galerie als Depot für die umfangreiche Mineraliensammlung des Stiftes genutzt. Mit der Enteignung des Erzstiftes St. Peter durch die [[NS]]-Machthaber im Jahre [[1942]] wurde die Lange Galerie für Jahrzehnte zur Zwischenlagerungsstätte. |