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| | Darüber hinaus führt das Kloster eine Klosterkellerei mit Kräuterlikören, Kosmetik, Kräutertinkturen, Essig und Öl und Delikatessen. | | Darüber hinaus führt das Kloster eine Klosterkellerei mit Kräuterlikören, Kosmetik, Kräutertinkturen, Essig und Öl und Delikatessen. |
| | <!-- === Bevölkerungsentwicklung === --> | | <!-- === Bevölkerungsentwicklung === --> |
| − | == Geschichte == | + | == Geschichte ==</noinclude> |
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| | Das ehemaligen Bezirksgericht von St. Gilgen an der Ischlerstraße 15, in dem heute die [[Mozart]]-Gedenkstätte untergebracht ist, wurde als [[Pfleggericht]] von [[Wolfgang Nikolaus Pertl]], dem Großvater von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] erbaut. Am [[25. Dezember]] [[1720]] wurde Mozarts Mutter [[Anna Maria Walburga Pertl]] in diesem Haus geboren. Am [[23. August]] [[1784]] heiratete Mozarts Schwester [[Maria Anna Walburga Ignatia Mozart]], genannt „Nannerl“, einen Amtsnachfolger ihres Großvaters, den [[Reichsfreiherrn Johann Baptist Berchtold zu Sonnenburg]] und bezog das „Geburtshaus“ ihrer Mutter. | | Das ehemaligen Bezirksgericht von St. Gilgen an der Ischlerstraße 15, in dem heute die [[Mozart]]-Gedenkstätte untergebracht ist, wurde als [[Pfleggericht]] von [[Wolfgang Nikolaus Pertl]], dem Großvater von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] erbaut. Am [[25. Dezember]] [[1720]] wurde Mozarts Mutter [[Anna Maria Walburga Pertl]] in diesem Haus geboren. Am [[23. August]] [[1784]] heiratete Mozarts Schwester [[Maria Anna Walburga Ignatia Mozart]], genannt „Nannerl“, einen Amtsnachfolger ihres Großvaters, den [[Reichsfreiherrn Johann Baptist Berchtold zu Sonnenburg]] und bezog das „Geburtshaus“ ihrer Mutter. |
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| | Nach Aufnahme der [[Wolfgangseeschifffahrt|Schifffahrt]] auf dem Wolfgangsee im Jahr [[1873]], aber allem nach der Inbetriebnahme der [[Salzkammergut-Lokalbahn]] [[1893]] nahm das zuvor unbedeutende Dorf einen starken Aufschwung durch die [[Sommerfrische]]. Prominente wie der Arzt [[Theodor Billroth]], der Industrielle und Bankier [[Wilhelm Kestranek]], [[Max Feilchenfeld]] oder der Nobelpreisträger [[Karl von Frisch]] errichteten hier Sommervillen, in der Zwischenkriegszeit entwickelte sich auch eine Künstlerkolonie, die [[Zinkenbacher Malerkolonie]], der heute ein kleines Museum gewidmet ist. | | Nach Aufnahme der [[Wolfgangseeschifffahrt|Schifffahrt]] auf dem Wolfgangsee im Jahr [[1873]], aber allem nach der Inbetriebnahme der [[Salzkammergut-Lokalbahn]] [[1893]] nahm das zuvor unbedeutende Dorf einen starken Aufschwung durch die [[Sommerfrische]]. Prominente wie der Arzt [[Theodor Billroth]], der Industrielle und Bankier [[Wilhelm Kestranek]], [[Max Feilchenfeld]] oder der Nobelpreisträger [[Karl von Frisch]] errichteten hier Sommervillen, in der Zwischenkriegszeit entwickelte sich auch eine Künstlerkolonie, die [[Zinkenbacher Malerkolonie]], der heute ein kleines Museum gewidmet ist. |
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| − | Der St. Gilgener Ortsteil [[Gschwand]] war am [[6. Dezember]] [[1995]] Schauplatz eines tragischen Unglücks, als zehn Menschen in den Trümmern eines Busses starben, der nach einem Zusammenstoß von der [[Wolfgangsee Straße]] abgekommen war und in den See gestürzt war. | + | Der St. Gilgener Ortsteil [[Gschwand]] war am [[6. Dezember]] [[1995]] Schauplatz eines tragischen Unglücks, als zehn Menschen in den Trümmern eines Busses starben, der nach einem Zusammenstoß von der [[Wolfgangsee Straße]] abgekommen war und in den See gestürzt war.<noinclude> |
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| | == Kultur und Sehenswürdigkeiten == | | == Kultur und Sehenswürdigkeiten == |
| | [[Brunnwinkel]], [[Victor von Scheffel Steig]], [[St. Rupert Pilgerweg]] über den [[Falkenstein]], [[Falkensteinweg]], Teil des [[Pilgerweg Via Nova|Pilgerwegs Via Nova]], [[Literatenpark am Wolfgangsee]] und die ''historische'' (nostalgische) [[Zwölferhorn-Seilbahn]]. | | [[Brunnwinkel]], [[Victor von Scheffel Steig]], [[St. Rupert Pilgerweg]] über den [[Falkenstein]], [[Falkensteinweg]], Teil des [[Pilgerweg Via Nova|Pilgerwegs Via Nova]], [[Literatenpark am Wolfgangsee]] und die ''historische'' (nostalgische) [[Zwölferhorn-Seilbahn]]. |