Schach-Landesverband Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Ab 1928 kam stud. Erich Flir, in späteren Jahren einer der Besten, als "Zugroaster" von Tirol nach Salzburg und wirkte weit über seinen  80er in der Liga. Sein dortiger Vater Walter Flir (1881-1957) war Meisterspieler, als Jüngster einer der Mitbegründer des ISK (1904), sogar Bayrischer Meister zu Kulmbach 1920 und Trainingspartner des späteren Weltklassespielers Erich Eliskases.<br />
Ab 1928 kam stud. Erich Flir, in späteren Jahren einer der Besten, als "Zugroaster" von Tirol nach Salzburg und wirkte weit über seinen  80er in der Liga. Sein dortiger Vater Walter Flir (1881-1957) war Meisterspieler, als Jüngster einer der Mitbegründer des ISK (1904), sogar Bayrischer Meister zu Kulmbach 1920 und Trainingspartner des späteren Weltklassespielers Erich Eliskases.<br />


''''''1929 und 1932'''''' fanden  anläßlich des 25-jährigen Linzer Jubiläums, neben dem Wettkampf zwischen dem (späterem) GM Erich Eliskases gegen Rudolf Spielmann Vergleichskämpfe der Salzburger mit dem Linzer Schachverein auf 17 Bretter statt (Linzer Tagespost v. 17.4.1929, bzw. 9/1932, mit Auflistung der Spieler). So wurde bei den Ansprachen 1929 die Not der damaligen Profi- Schachmeister beklagt und eine Schach-Notgemeinschaft gefordert. Im Nov. 1935: Vergleichskampf gegen Wels.
'''1929 und 1932''' fanden  anläßlich des 25-jährigen Linzer Jubiläums, neben dem Wettkampf zwischen dem (späterem) GM Erich Eliskases gegen Rudolf Spielmann Vergleichskämpfe der Salzburger mit dem Linzer Schachverein auf 17 Bretter statt (Linzer Tagespost v. 17.4.1929, bzw. 9/1932, mit Auflistung der Spieler). So wurde bei den Ansprachen 1929 die Not der damaligen Profi- Schachmeister beklagt und eine Schach-Notgemeinschaft gefordert. Im Nov. 1935: Vergleichskampf gegen Wels.


'''1936:''' In der ersten Republik fanden in Salzburg ab 1936 Meisterschaft zwischen den damaligen drei Vereinen in der Stadt Salzburg, dem 1. SK Itzling (9,5), 2. der Salzburger Schachgesellschaft (8,5) und 3. dem SK Maxglan (6), organisiert durch eine Arbeitsgemeinschaft, statt. Die Itzlinger mit Berger, Leeb, Lehner, Reinegger, Weilguni,..siegten. Die SG stellte allerdings nur die zweite Garnitur auf. Der SK Lehen (1936) nahm noch nicht daran teil.  
'''1936:''' In der ersten Republik fanden in Salzburg ab 1936 Meisterschaft zwischen den damaligen drei Vereinen in der Stadt Salzburg, dem 1. SK Itzling (9,5), 2. der Salzburger Schachgesellschaft (8,5) und 3. dem SK Maxglan (6), organisiert durch eine Arbeitsgemeinschaft, statt. Die Itzlinger mit Berger, Leeb, Lehner, Reinegger, Weilguni,..siegten. Die SG stellte allerdings nur die zweite Garnitur auf. Der SK Lehen (1936) nahm noch nicht daran teil.  
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Ab 1966 gab es, ausgehend vom Schachklub Freilassing, Grenzlandturniere. In der Saison 1969/70 wurde die Landesliga eingeführt. Bis dahin wurde nur in einer ersten und 2. Klasse gespielt. Ab 1973 folgten die neuen Bewerbe Landes-Blitzmeisterschaft und  Landescup (ASK Chronik)<br />
Ab 1966 gab es, ausgehend vom Schachklub Freilassing, Grenzlandturniere. In der Saison 1969/70 wurde die Landesliga eingeführt. Bis dahin wurde nur in einer ersten und 2. Klasse gespielt. Ab 1973 folgten die neuen Bewerbe Landes-Blitzmeisterschaft und  Landescup (ASK Chronik)<br />


'''In den 1970ern''' prägen die Mozartler W. Klimitschek, H. Peterwagner, und die Ranshofner J. Ager, Prameshuber und W. Hackbarth das Schach, um nur einige gute zu nennen. Der engagierte Werksportverein-ATSV Ranshofen war 1971 von OÖ zum Salzburger Verband gestoßen (1998 umgegründet). Obmann Wolfgang Hackbarth wollte der damals wohl sehrr starken VÖST-Linz ausweichen und witterte in Salzburg offenbar mehr Beute. Zudem war es auch leichter erreichbar. Er hatte großen Anteil an der Gründung der Staatsliga (nun Bundesliga).<br />
'''In den 1970ern''' prägen die Mozartler W. Klimitschek, H. Peterwagner, und die Ranshofner, IM Arne Dür, J. Ager, Prameshuber und W. Hackbarth das Schach, um nur einige gute zu nennen. Der engagierte Werksportverein-ATSV Ranshofen war 1971 von OÖ zum Salzburger Verband gestoßen (1998 umgegründet). Obmann Wolfgang Hackbarth wollte der damals wohl sehrr starken VÖST-Linz ausweichen und witterte in Salzburg offenbar mehr Beute. Zudem war es auch leichter erreichbar. Er hatte großen Anteil an der Gründung der Staatsliga (nun Bundesliga).<br />


Im Café Mozart wird in den 1970/1980ern vor allem täglich Blitzschach gespielt (zB. W. Löffler, Peterwagner, Flir´s, Hamberger, oder die "berüchtigten" Blitzer Gold, Moser, Kopp,...) und Partien analysiert. Auch der bekannte Pianist Friedrich Gulda fand sich manchmal zum Blitzspiel ein, oder das Playboy-und Penthousegirl Brigitta C., die sogar sehr beachtliche 1840 nat. Elo und den WMK Titel errang. Damals kamen auch etliche Gewerbetreibende der Innenstadt ins Cafe Mozart zum Spiel und sponserten bei den Blitzturnieren schöne Preise. Durch die Ausdünnung des Gewerbes und die internationalen Ketten hat sich das nun etwas verflüchtigt.  
Im Café Mozart wird in den 1970/1980ern vor allem täglich Blitzschach gespielt (zB. W. Löffler, Peterwagner, Flir´s, Hamberger, oder die "berüchtigten" Blitzer Gold, Moser, Kopp,...) und Partien analysiert. Auch der bekannte Pianist Friedrich Gulda fand sich manchmal zum Blitzspiel ein, oder das Playboy-und Penthousegirl Brigitta C., die sogar sehr beachtliche 1840 nat. Elo und den WMK Titel errang. Damals kamen auch etliche Gewerbetreibende der Innenstadt ins Cafe Mozart zum Spiel und sponserten bei den Blitzturnieren schöne Preise. Durch die Ausdünnung des Gewerbes und die internationalen Ketten hat sich das nun etwas verflüchtigt.