Ludwig Mauracher: Unterschied zwischen den Versionen

Zeile 4: Zeile 4:
Ludwig war der jüngere Sohn [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Mauracher]]s, bei dem er auch aus Orgelmacherhandwerk erlernte.
Ludwig war der jüngere Sohn [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Mauracher]]s, bei dem er auch aus Orgelmacherhandwerk erlernte.


Er verbrachte viele Jahre bei Orgelbauern in Ludwigsburg (Baden-Württemberg)<ref>Wikipedia, Orgelbauer Eberhard Friedrich Walcker:[https://de.wikipedia.org/wiki/Eberhard_Friedrich_Walcker]</ref> und Paulinzella (Thüringen),<ref>Wikipedia, Orgelbauer Johann Friedrich Schulze: [https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Friedrich_Schulze]</ref> von 1850 bis ca. 1865 war er in Kapfing und Schwaz ([[Tirol]]) ansässig, dann in Fribourg ([[Schweiz]]) und zuletzt in Feldkirch ([[Vorarlberg]]).
Er arbeitete in Ludwigsburg (Baden-Württemberg) bei Eberhard Friedrich Walker<ref>Wikipedia, Orgelbauer Eberhard Friedrich Walcker:[https://de.wikipedia.org/wiki/Eberhard_Friedrich_Walcker]</ref> und, bis 1850, bei Johann Friedrich Schulze in Paulinzella (Thüringen).<ref>Wikipedia, Orgelbauer Johann Friedrich Schulze: [https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Friedrich_Schulze]</ref> Von 1850 bis ca. 1865 war er in Kapfing und Schwaz ([[Tirol]]) ansässig, dann in Fribourg ([[Schweiz]]) und zuletzt in Feldkirch ([[Vorarlberg]]).


Die Obrigkeit hielt Ludwig Mauracher für unzuverlässig. Bei der Anschaffung der Filzmooser Orgel z.B. genehmigte das ''Fürsterzbischöfl. Consistorium'' dieses Vorhaben daher mit den suggestiv-mahnenden Worten: ''Übrigens wird die prov. Kirchenverwaltung nicht unterlassen haben, die gehörigen Vorsichten zu beachten, damit die neue Orgel von dem genannten Orgelbauer solid u. dauerhaft hergestellt werde.''<ref>Pfarrarchiv Filzmoos: Karton 8, Bauakten (Salzburg, 20. Juli 1858). Zitiert nach: Schmeißner, Roman Matthias: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 79 und 86.</ref>
Die Obrigkeit hielt Ludwig Mauracher für unzuverlässig. Bei der Anschaffung der Filzmooser Orgel z.B. genehmigte das ''Fürsterzbischöfl. Consistorium'' dieses Vorhaben daher mit den suggestiv-mahnenden Worten: ''Übrigens wird die prov. Kirchenverwaltung nicht unterlassen haben, die gehörigen Vorsichten zu beachten, damit die neue Orgel von dem genannten Orgelbauer solid u. dauerhaft hergestellt werde.''<ref>Pfarrarchiv Filzmoos: Karton 8, Bauakten (Salzburg, 20. Juli 1858). Zitiert nach: Schmeißner, Roman Matthias: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 79 und 86.</ref>