Kirche St. Nikola: Unterschied zwischen den Versionen

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In der um [[1100]] erbauten Kirche erklang zu Weihnachten [[1818]] zum ersten Mal das weltberühmte Lied ''[[Stille Nacht, Heilige Nacht]]''.
 
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Immer wieder bedrohte [[Hochwasser]] der [[Salzach]] die Kirche, insbesondere nach den [[Salzachregulierung#Stadt Salzburg|Flussregulierungen]] [[1851]]-[[1873]] stromaufwärts. Nach dem Hochwasser [[1899]] fiel der Entschluss zur Verlegung der Kirche an eine höher gelegene Stelle bzw. zum Bau einer neuen [[St. Nikolaus Kirche Oberndorf|Nikolauskirche]].
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Immer wieder bedrohte [[Hochwasser]] der [[Salzach]] die Kirche, insbesondere eine Folge der [[Salzachregulierung#Stadt Salzburg|Flussregulierungen]] [[1851]]-[[1873]] stromaufwärts, die [[Karl Freiherr von Schwarz|Baron Schwarz]] durchgeführt hatte. Nach dem Hochwasser [[1899]] fiel der Entschluss zur Verlegung der Kirche an eine höher gelegene Stelle bzw. zum Bau einer neuen [[St. Nikolaus Kirche Oberndorf|Nikolauskirche]].
  
 
=== Orgel ===
 
=== Orgel ===

Version vom 8. März 2015, 11:22 Uhr

Die ehemalige St.-Nikola-Kirche

Die Kirche St. Nikola (früher auch Pfarrkirche St. Nicola) stand in Oberndorf bei Salzburg im Flachgau, einem ehemaligen Stadtteil von Laufen. Heute steht an ihrer Stelle die Stille-Nacht-Kapelle.

Geschichte

In der um 1100 erbauten Kirche erklang zu Weihnachten 1818 zum ersten Mal das weltberühmte Lied Stille Nacht, Heilige Nacht.

Immer wieder bedrohte Hochwasser der Salzach die Kirche, insbesondere eine Folge der Flussregulierungen 1851-1873 stromaufwärts, die Baron Schwarz durchgeführt hatte. Nach dem Hochwasser 1899 fiel der Entschluss zur Verlegung der Kirche an eine höher gelegene Stelle bzw. zum Bau einer neuen Nikolauskirche.

Orgel

Karl-Mauracher-Orgel von 1825

Im Jahre 1825, anscheinend gleichzeitig wie in Faistenau, stellte der Tiroler Orgelbauer Karl Mauracher (* 1789; † 1844) eine von ihm geschaffene Orgel auf. Sie war das erste Instrument mit chromatischer Klaviatur im Land - damals Herzogtum - Salzburg.[1] Conrad Franz Xaver Gruber war 1816–1829 Organist in Oberndorf und spielte ab 1825 auf diesem Instrument.

Disposition[2]

Manual
Principal 8'
Copel 8'
Gamba 8'
Octav 4'
Flauto Ottavo 4' [3]
Flauto duodez 3'
Superoctav 2'
Mixtur V 2'
Pedal
Subbaß 16'
Oktavbaß 8' (von Holz)
Posaun 8' (von Zinn)

Bildlink

Quellen

Anmerkungen und Einzelnachweise

  1. Gerhard Walterskirchen: Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 266.
  2. Gerhard Walterskirchen: Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 170.
  3. in der Tiefe von Holz in der Höhe von Zinn. Dieß klingt sehr schön.