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Die mittelalterliche Burganlage bildete möglicherweise den Sitz der mächtigen Burggrafen von Pongau. Auf die besondere Stellung der [[Herren von Pongowe]] weist die Tatsache hin, dass sie bereits im frühen [[12. Jahrhundert]] mit einem Gefolge von ritterlichen Eigenleuten auftraten und einen außerordentlich weit gestreuten Besitz aufwiesen.  
 
Die mittelalterliche Burganlage bildete möglicherweise den Sitz der mächtigen Burggrafen von Pongau. Auf die besondere Stellung der [[Herren von Pongowe]] weist die Tatsache hin, dass sie bereits im frühen [[12. Jahrhundert]] mit einem Gefolge von ritterlichen Eigenleuten auftraten und einen außerordentlich weit gestreuten Besitz aufwiesen.  
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Früher wurde die nach Norden und Osten steil abfallende Anhöhe „Burgberg“ genannt, die Bezeichnung „Bachsfall“ ist erst ab dem [[19. Jahrhundert]] gebäuchlich.
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Früher wurde die nach Norden und Osten steil abfallende Anhöhe Burgstall bzw. „Burgberg“ genannt, die Bezeichnung „Bachsfall“ ist erst ab dem [[19. Jahrhundert]] gebäuchlich.
    
==Burganlage==
 
==Burganlage==
 
Die heute sichtbaren Mauerreste waren [[1982]] im Auftrag der Marktgemeinde Bischofshofen freigelegt worden. Der Grundriß zeigt die Form eines unregelmäßigen Viereckes, das im Nordwesten abgeschrägt ist. Die Außenmauern haben eine Länge von ca. 38 bis 40 Metern und umschließen eine Fläche von etwa 1.400 m². Der südliche Teil der Turmburg war im Erdgeschoß gewölbt und hatte mit Nagelfluhsteinen eingefaßte Torbögen. Der Zugang erfolgte von Südosten, wo zwei wallartige, fast im Halbkreis aufgeworfene Erhöhungen mit einem Pfahlwerk, sogenannten „Zingeln“, bewehrt und der Burg vorgelagert waren.
 
Die heute sichtbaren Mauerreste waren [[1982]] im Auftrag der Marktgemeinde Bischofshofen freigelegt worden. Der Grundriß zeigt die Form eines unregelmäßigen Viereckes, das im Nordwesten abgeschrägt ist. Die Außenmauern haben eine Länge von ca. 38 bis 40 Metern und umschließen eine Fläche von etwa 1.400 m². Der südliche Teil der Turmburg war im Erdgeschoß gewölbt und hatte mit Nagelfluhsteinen eingefaßte Torbögen. Der Zugang erfolgte von Südosten, wo zwei wallartige, fast im Halbkreis aufgeworfene Erhöhungen mit einem Pfahlwerk, sogenannten „Zingeln“, bewehrt und der Burg vorgelagert waren.
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Nicht unweit davon befindet sich das Kulinarik-Wirtshaus (frühere Jausenstation) Bürglhöh´mit  dem Mühlenweg, einem schönen Wanderweg (Salzburger Kulinariksieger 2012).
    
==Quelle==
 
==Quelle==
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