Diskussion:Bischofshofen: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | + | Der Raum um Bischofshofen ist historisch vom urzeitlichem Kupferabbau, als christliches Kulturzentrum und Ausgangspunkt der Slawenmissionierung, sowie seit den 1870-er Jahren als Verkehrsknotenpunkt vom Eisenbahnbau geprägt. | |
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| − | Der Raum um Bischofshofen ist historisch vom urzeitlichem Kupferabbau, als christliches Kulturzentrum sowie seit den 1870-er Jahren als Verkehrsknotenpunkt vom Eisenbahnbau geprägt. | ||
Nachgewiesen mittels Radiokarbondatierung ist ein kleiner neolithischer Weiher bereits für die Mitte des 4. Jahrtausends v. Chr. (Urnenfelderkultur) am Götschenberg (Roter Felsen). Die bronze-und eisenzeitliche Nekropole beim "Pestfriedhof" datiert nach den 556 Gräbern von 1350 v. Chr.(Bronzezeit-D) bis Anfang der röm. Kaiserzeit. Ersichtlich sind daraus die sehr unterschiedlichen Siedlungswellen, die Masse der Gräber datiert aus der Hallstattzeit, 8. Jhd.v. Chr.). Auch bei der Ruine Bachsfall (Pongauer Burg. 1.H. 12.Jhd.) fanden sich überraschenderweise nicht nur mittelaterliche Funde sondern auch aus der Vor-und Keltenzeit. | Nachgewiesen mittels Radiokarbondatierung ist ein kleiner neolithischer Weiher bereits für die Mitte des 4. Jahrtausends v. Chr. (Urnenfelderkultur) am Götschenberg (Roter Felsen). Die bronze-und eisenzeitliche Nekropole beim "Pestfriedhof" datiert nach den 556 Gräbern von 1350 v. Chr.(Bronzezeit-D) bis Anfang der röm. Kaiserzeit. Ersichtlich sind daraus die sehr unterschiedlichen Siedlungswellen, die Masse der Gräber datiert aus der Hallstattzeit, 8. Jhd.v. Chr.). Auch bei der Ruine Bachsfall (Pongauer Burg. 1.H. 12.Jhd.) fanden sich überraschenderweise nicht nur mittelaterliche Funde sondern auch aus der Vor-und Keltenzeit. | ||
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Im Hochmittelalter ist die Ortsbezeichnung "Hoven" üblich, die Pfarre wird hofham genannt Zumindet ab 1143 ist ein kleines Augustiner Chorherrenstift nachgewiesen, das 1216 aufgelöst und vom Salzburger Erzbischof dem neugeschaffenen Bistum Chiemsee ( als spätere Hofmark) übereignet wird. Die Chiemseer Bischöfe (zugleich Salzburger Weihbischöfe) besitzen den Kastenhof und ca. 25 verstreute Häuser und Höfe bis zur Sekularisierung 1803. | Im Hochmittelalter ist die Ortsbezeichnung "Hoven" üblich, die Pfarre wird hofham genannt Zumindet ab 1143 ist ein kleines Augustiner Chorherrenstift nachgewiesen, das 1216 aufgelöst und vom Salzburger Erzbischof dem neugeschaffenen Bistum Chiemsee ( als spätere Hofmark) übereignet wird. Die Chiemseer Bischöfe (zugleich Salzburger Weihbischöfe) besitzen den Kastenhof und ca. 25 verstreute Häuser und Höfe bis zur Sekularisierung 1803. | ||
Im 12. Jhd. prägen zudem die Herren von Pongowe mit deren Burg den Ort. Diese wird im 12./13.Jd. zerstört und die Pongauer herrschen nun von der Goldegger Burg aus. | Im 12. Jhd. prägen zudem die Herren von Pongowe mit deren Burg den Ort. Diese wird im 12./13.Jd. zerstört und die Pongauer herrschen nun von der Goldegger Burg aus. | ||
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== Eine Bitte == | == Eine Bitte == | ||
Danke für deine Anregungen und Ergänzungen. Aber trage diese bitte selbst im Text dort ein, wo sie hingehören. Ich kann z. B. beim Thema "Name der Stadt Bischofshofen" nicht wirklich ''Ergänzungen'' sehen. Diese Seite - Diskussion:Bischofshofen - sollte Diskussionen dienen - Ergänzungen trägt mal gleich im Artikel selbst ein bittet [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 19:27, 11. Jan. 2013 (CET) | Danke für deine Anregungen und Ergänzungen. Aber trage diese bitte selbst im Text dort ein, wo sie hingehören. Ich kann z. B. beim Thema "Name der Stadt Bischofshofen" nicht wirklich ''Ergänzungen'' sehen. Diese Seite - Diskussion:Bischofshofen - sollte Diskussionen dienen - Ergänzungen trägt mal gleich im Artikel selbst ein bittet [[Benutzer:Mosaico|Mosaico]] 19:27, 11. Jan. 2013 (CET) | ||
Version vom 22. August 2014, 12:37 Uhr
Name Pongowe
Dass der Name Pongowe (Pongawi) schon 700 vor !! Chr. gebraucht wurde ist falsch !!!!!!!!! ( gemeint ist wohl 700 n. Chr., also die Rupertzeit.)
- danke schön für den Hinweis, ich habe den Fehler korrigiert meint dankend Mosaico 17:38, 8. Jan. 2013 (CET)
....Unrichtig ist: Weitere Siedlungsspuren aus dieser Zeit (750- v. Chr.)) finden sich im Bereich der heutigen Frauenkirche. Bei der Frauenkirche findet sich mW. nach nichts ! vor Chr. Die Gräber datieren 10./11. Jhd.n.Chr.. (Allenfalls einige Römersteine eingenmauert.)
- Wichtiger Hinweis: wir dürfen hier keine Kopien 1:1 zu anderen Internetseiten reinkopieren, auch nicht von allen Wikipedia-Seiten (manche gestatten dies aber aufgrund ihrer Lizenz). Das heißt, alles was du schreibst, musst du mit deinen eigenen Worten schreiben. Zweiter wichtiger Hinweis: gerade bei geschichtlichen Daten musst du unbedingt Quellenangaben hinzufügen: entweder auf eine Internetseite verweisen, auf ein Buch, einen Artikel oder zumindest, wer das gesagt hat bittet erklärend Mosaico 14:23, 14. Jan. 2013 (CET)
Kritik ergänzend
....Wohl gibt es antropogenen Lichtungszeiger; ..ob diese aber hinreichend sind, mag anhand der auch später noch geringen Bevölkerungszahl doch etwas bezweifelt werden. Eine dezitierte Radiokarbondatierung der Besiedelung des Götschenbergs datiert jedenfalls mit Mitte des 4. Jahrtausends v.Chr..
Textvorschlag: Texteinschub
Geschichte:
Der Raum um Bischofshofen ist historisch vom urzeitlichem Kupferabbau, als christliches Kulturzentrum und Ausgangspunkt der Slawenmissionierung, sowie seit den 1870-er Jahren als Verkehrsknotenpunkt vom Eisenbahnbau geprägt.
Nachgewiesen mittels Radiokarbondatierung ist ein kleiner neolithischer Weiher bereits für die Mitte des 4. Jahrtausends v. Chr. (Urnenfelderkultur) am Götschenberg (Roter Felsen). Die bronze-und eisenzeitliche Nekropole beim "Pestfriedhof" datiert nach den 556 Gräbern von 1350 v. Chr.(Bronzezeit-D) bis Anfang der röm. Kaiserzeit. Ersichtlich sind daraus die sehr unterschiedlichen Siedlungswellen, die Masse der Gräber datiert aus der Hallstattzeit, 8. Jhd.v. Chr.). Auch bei der Ruine Bachsfall (Pongauer Burg. 1.H. 12.Jhd.) fanden sich überraschenderweise nicht nur mittelaterliche Funde sondern auch aus der Vor-und Keltenzeit.
Der Bezirk war in der Bronzezeit das europäische Zentrum der Kupfergewinnung.
711 n. Chr. wird unter Bischof Rupert eine kleine Klosterzelle, die dem Märtyrer Maximilianus geweiht ist, gegründet, die jedoch 720-25 und erneut um 820 von "benachbarten" Slawen zerstört wird. Die Pfarrkirche steht an dieser Stelle. ("Zwei Brüder gingen salachaufwärts auf die Jagd und um Gold zu waschen". An der Stelle, wo sie lokale Kulthandlungen sahen, wurde die Zelle errichtet).
Der Name Pongau (Pongowe) datiert das erstemal aus den beiden ältesten Salzburger Dokumenten, also um 780 und 790 n.Chr. und bezeichnete anfangs nur das Gebiet um Bischofshofen (Maximillianszelle und drei Meilen Wald herum) und später den gesamten Gau (pagus, also Bezirk). Die nächsten Jahrhunderte erfolgen große Waldrodungen.
Im Hochmittelalter ist die Ortsbezeichnung "Hoven" üblich, die Pfarre wird hofham genannt Zumindet ab 1143 ist ein kleines Augustiner Chorherrenstift nachgewiesen, das 1216 aufgelöst und vom Salzburger Erzbischof dem neugeschaffenen Bistum Chiemsee ( als spätere Hofmark) übereignet wird. Die Chiemseer Bischöfe (zugleich Salzburger Weihbischöfe) besitzen den Kastenhof und ca. 25 verstreute Häuser und Höfe bis zur Sekularisierung 1803. Im 12. Jhd. prägen zudem die Herren von Pongowe mit deren Burg den Ort. Diese wird im 12./13.Jd. zerstört und die Pongauer herrschen nun von der Goldegger Burg aus.
Eine Bitte
Danke für deine Anregungen und Ergänzungen. Aber trage diese bitte selbst im Text dort ein, wo sie hingehören. Ich kann z. B. beim Thema "Name der Stadt Bischofshofen" nicht wirklich Ergänzungen sehen. Diese Seite - Diskussion:Bischofshofen - sollte Diskussionen dienen - Ergänzungen trägt mal gleich im Artikel selbst ein bittet Mosaico 19:27, 11. Jan. 2013 (CET)