Adalbert Mueller: Unterschied zwischen den Versionen
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{{PAGENAME}} absolvierte in Salzburg die Volksschule und das Gymnasium. Nach der Matura (1920) trat er als Steuerpraktikant in die [[Finanzlandesdirektion für Salzburg]] und schlug die Laufbahn eines Finanzbeamten ein. Im Jahr 1927 begann er nebenberuflich ein Studium an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck (Dr. iur. 1938). | {{PAGENAME}} absolvierte in Salzburg die Volksschule und das Gymnasium. Nach der Matura (1920) trat er als Steuerpraktikant in die [[Finanzlandesdirektion für Salzburg]] und schlug die Laufbahn eines Finanzbeamten ein. Im Jahr 1927 begann er nebenberuflich ein Studium an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck (Dr. iur. 1938). | ||
Von 1929 bis 1934 war Mueller Verwaltungsbeamter bei der Invalidenentschädigungskommission in Salzburg. [[1934]] trat er in den Salzburger Landesdienst. Mueller war in Nachfolge von Regierungsrat [[Leo Weißengruber]] von Juni [[1934]] bis Mai [[1936]] kommissarischer [[Bürgermeister]] von [[Zell am See]] | Von 1929 bis 1934 war Mueller Verwaltungsbeamter bei der Invalidenentschädigungskommission in Salzburg. [[1934]] trat er in den Salzburger Landesdienst. Mueller war in Nachfolge von Regierungsrat [[Leo Weißengruber]] von Juni [[1934]] bis Mai [[1936]] kommissarischer [[Bürgermeister]] von [[Zell am See]], von [[1936]] bis [[1938]] übte er als Regierungskommissär das [[Bürgermeister]]amt von [[Radstadt]] und [[Sankt Johann im Pongau]] aus. [[1938]] wurde er nach dem [[Anschluss]] aus dem Landesdienst entlassen. | ||
Nach dem Zusammenbruch des [[NS]]-Regimes wurde Mueller 1945 rehabilitiert und zum Leiter der [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 8: Finanzen und Liegenschaften|Finanzabteilung]] des [[Amt der Salzburger Landesregierung|Amtes der Salzburger Landesregierung]] ernannt. Von 1959 bis zu seiner Pensionierung (1965) war er [[Landesamtsdirektor]]-Stellvertreter im Rang eines wirklichen Hofrates. | Nach dem Zusammenbruch des [[NS]]-Regimes wurde Mueller 1945 rehabilitiert und zum Leiter der [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 8: Finanzen und Liegenschaften|Finanzabteilung]] des [[Amt der Salzburger Landesregierung|Amtes der Salzburger Landesregierung]] ernannt. Von 1959 bis zu seiner Pensionierung (1965) war er [[Landesamtsdirektor]]-Stellvertreter im Rang eines wirklichen Hofrates. | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
*[[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&pg=PA143&lpg=PA143 S. 143.] | *[[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&pg=PA143&lpg=PA143 S. 143.] | ||
*Sitzungsprotokolle der Stadtgemeinde Zell am See aus den Jahren 1933 bis 1944. In: [[Hochhold, Rainer]]: Cella in Bisontio – Zell im Pinzgau – Zell am See. Eine historische Zeitreise, Eigenverlag der Stadtgemeinde Zell am See 2013). Anm.: In den Sitzungsprotokollen wird Dr. Mueller stets als Dr. Müller geführt. | |||
* Österreichischer Cartellverband: [https://www.oecv.at/Biolex/Detail/12100852 ÖCV-Biolex, Eintrag „Adalbert Mueller sen.“] | * Österreichischer Cartellverband: [https://www.oecv.at/Biolex/Detail/12100852 ÖCV-Biolex, Eintrag „Adalbert Mueller sen.“] | ||
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