Trachtenmusikkapelle Koppl: Unterschied zwischen den Versionen
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Erwähnenswert aus den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts sind auch die schwierigen Umstände, unter denen 1964 die Neuinstrumentierung erfolgte. Die Musikkameraden mussten alles selbst vorfinanzieren. Jeder zahlte 2.000 Schilling in die Kasse, das Geld bekam man in zwei Jahresraten wieder zurück. Für die rund 100.000 Schilling die erforderlich waren spendeten die Koppler Bauern Bäume, durch deren Verkauf die Musikkapelle Einnahmen erzielte. | Erwähnenswert aus den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts sind auch die schwierigen Umstände, unter denen 1964 die Neuinstrumentierung erfolgte. Die Musikkameraden mussten alles selbst vorfinanzieren. Jeder zahlte 2.000 Schilling in die Kasse, das Geld bekam man in zwei Jahresraten wieder zurück. Für die rund 100.000 Schilling die erforderlich waren spendeten die Koppler Bauern Bäume, durch deren Verkauf die Musikkapelle Einnahmen erzielte. | ||
Nach dem frühen Tod von Johann Leitner übernahm zwischen 1969 und 1975 Hermann Fuchsberger (vom Eggerbauer) die musikalische Leitung, der dieses Amt noch einmal von 1979 bis 1982 inne hatte. Auf ihn folgte das Intermezzo des Franz Reichl (1975-76), der sehr bald den Kapellmeister zurücklegte, da er eine Stelle als Posaunist am Stadttheater Ulm in Deutschland erhielt. | Nach dem frühen Tod von Johann Leitner übernahm zwischen 1969 und 1975 Hermann Fuchsberger (vom Eggerbauer) die musikalische Leitung, der dieses Amt noch einmal von 1979 bis 1982 inne hatte. Auf ihn folgte das Intermezzo des Franz Reichl (1975-76), der sehr bald den Kapellmeister zurücklegte, da er eine Stelle als Posaunist am Stadttheater Ulm in Deutschland erhielt. | ||
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Höhepunkt aus der jüngeren Geschichte war sicher das 100-Jahr-Jubiläum im Jahre 1996. Besonders zu erwähnen sind hier 2 Auftragswerke welche zum 100. Geburtstag geschrieben wurden. Die Jakobi-Messe für Orchester und Chor, komponiert von dem viel zu früh verstorbenen Pater Martin Fuchsberger MSC, die uns nun bei unserem jährlichen Fest des Kirchenpatrons Jakobus musikalisch begleitet. | Höhepunkt aus der jüngeren Geschichte war sicher das 100-Jahr-Jubiläum im Jahre 1996. Besonders zu erwähnen sind hier 2 Auftragswerke welche zum 100. Geburtstag geschrieben wurden. Die Jakobi-Messe für Orchester und Chor, komponiert von dem viel zu früh verstorbenen Pater Martin Fuchsberger MSC, die uns nun bei unserem jährlichen Fest des Kirchenpatrons Jakobus musikalisch begleitet. | ||
Der Koppler Festmarsch, gewidmet und komponiert von unserem Altkapellmeister und Ehrenmitglied Hermann Fuchsberger ist ein unverzichtbares Werk in unseren musikalischen Schätzen. | Der Koppler Festmarsch, gewidmet und komponiert von unserem Altkapellmeister und Ehrenmitglied Hermann Fuchsberger ist ein unverzichtbares Werk in unseren musikalischen Schätzen.<ref>www.tmk-koppl.at</ref> | ||
'''''Koppler Kapellmeister seit 1896:''''' | |||
'''1896 – 1928:''' Michael Fuchsberger, vlg. Ebenbauer | |||
'''1929 – 1932:''' Martin Pichler, vlg. Moasta | |||
'''1932 – 1934:''' Matthias Pichler, vlg. Fuchsluckbauer | |||
'''1934 – 1936:''' Josef Habring, vlg. Zauner Pepi | |||
'''1936 – 1938:''' Josef Kehldorfer, Lehrer in Guggenthal | |||
'''1938 – 1945:''' Martin Pichler, vlg. Moasta | |||
'''1945 – 1955:''' Johann Fuchsberger, vlg. Ebenbauer | |||
'''1955 – 1969:''' Johann Leitner | |||
'''1969 – 1975:''' Hermann Fuchsberger, vlg. Eggerbauer Hermann | |||
'''1975 – 1976:''' Franz Reichl | |||
'''1976 – 1979:''' Johann Fuchsberger, vlg. Ebenbauer | |||
'''1979 – 1982:''' Hermann Fuchsberger | |||
'''1982 – 1991:''' Johann Fuchsberger, vlg. Ebenbauer | |||
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seit 1991:''' Wolfgang Bahngruber | |||
1982 – 1991: Johann Fuchsberger, vlg. Ebenbauer | |||
seit 1991: Wolfgang Bahngruber | |||