Stuhlfelden: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 38: | Zeile 38: | ||
'''Stuhlfelden''' ist eine Ortsgemeinde im [[Pinzgau]]. | '''Stuhlfelden''' ist eine Ortsgemeinde im [[Pinzgau]]. | ||
== | ==Geografie== | ||
Die Gemeinde Stuhlfelden liegt im [[Nationalpark Hohe Tauern]], am Fuß des 2.363 Meter hohen [[Gaißsteins]], dem höchsten [[Pinzgauer Grasberge|Grasberg]] Europas, im [[Oberpinzgau]]. Nachbargemeinden sind im Westen und Südwesten [[Mittersill]], im Norden [[Saalbach-Hinterglemm]] sowie östlich und südöstlich die Gemeinde [[Uttendorf]]. Im Norden grenzt Stuhlfelden dazu noch an die Tiroler Gemeinde Jochberg. | Die Gemeinde Stuhlfelden liegt im [[Nationalpark Hohe Tauern]], am Fuß des 2.363 Meter hohen [[Gaißsteins]], dem höchsten [[Pinzgauer Grasberge|Grasberg]] Europas, im [[Oberpinzgau]]. Nachbargemeinden sind im Westen und Südwesten [[Mittersill]], im Norden [[Saalbach-Hinterglemm]] sowie östlich und südöstlich die Gemeinde [[Uttendorf]]. Im Norden grenzt Stuhlfelden dazu noch an die Tiroler Gemeinde Jochberg. | ||
==Gliederung== | ===Gliederung=== | ||
[[Datei:Kirche Stuhlfelden.jpg|thumb|Kirche Stuhlfelden]] | [[Datei:Kirche Stuhlfelden.jpg|thumb|Kirche Stuhlfelden]] | ||
Die Fläche Stuhlfeldens beträgt 29,64 km². Die Ortsgemeinde umfasst die beiden Katastralgemeinden ''Stuhlfelden'' und ''Dürnberg''. Weiters unterteilt sich Stuhlfelden in die Ortschaften: | Die Fläche Stuhlfeldens beträgt 29,64 km². Die Ortsgemeinde umfasst die beiden Katastralgemeinden ''Stuhlfelden'' und ''Dürnberg''. Weiters unterteilt sich Stuhlfelden in die Ortschaften: | ||
| Zeile 53: | Zeile 53: | ||
'''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr [[2001]] angegeben. | '''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr [[2001]] angegeben. | ||
</noinclude>==Etymologie== | </noinclude>===Etymologie=== | ||
Stuhlfelden wurde erstmals in der um das Jahr [[963]] zu Lengdorf zitierten Urkunde als „Stuolueldum“ erwähnt, mit der die edle Frau Rosmout dem damaligen [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Friedrich I.]] eine Hube (=Bauernlehen) bei [[Taxenbach]], mit großen Wäldern vom [[Erlbach]] bei der [[Fuscher Ache]] bis zur [[Gasteiner Ache]], mitsamt allen Rechten übergab und dafür als Entschädigung eine Hube bei Stuhlfelden („unam hoban ad Stoulueldum“) mitsamt Zehentrecht erhielt. | Stuhlfelden wurde erstmals in der um das Jahr [[963]] zu Lengdorf zitierten Urkunde als „Stuolueldum“ erwähnt, mit der die edle Frau Rosmout dem damaligen [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Friedrich I.]] eine Hube (=Bauernlehen) bei [[Taxenbach]], mit großen Wäldern vom [[Erlbach]] bei der [[Fuscher Ache]] bis zur [[Gasteiner Ache]], mitsamt allen Rechten übergab und dafür als Entschädigung eine Hube bei Stuhlfelden („unam hoban ad Stoulueldum“) mitsamt Zehentrecht erhielt. | ||