| Zeile 25: |
Zeile 25: |
| | | | |
| | Die betroffenen Grundstücke sind mit dem Schloss samt Kapelle und Mausoleum, Nebentrakt, Ateliershaus, Wirtschafts-, Lager- und Futteraufbewahrungsgebäude bebaut. Das Inventar der Gebäude hat einen Wert von rund 800.000 Euro. Teile davon stehen unter Denkmalschutz, wie die historischen Kachelöfen, zwei Altäre und eine Orgel. Diese sind an das Objekt gebunden und müssen mitversteigert werden. Der Schätzwert des unter Denkmalschutz stehenden Schlosses beträgt 7,5 Millionen Euro. Das geringste Gebot wurde mit 3,75 Mio. Euro und das Vadium mit 750.000 Euro beziffert. | | Die betroffenen Grundstücke sind mit dem Schloss samt Kapelle und Mausoleum, Nebentrakt, Ateliershaus, Wirtschafts-, Lager- und Futteraufbewahrungsgebäude bebaut. Das Inventar der Gebäude hat einen Wert von rund 800.000 Euro. Teile davon stehen unter Denkmalschutz, wie die historischen Kachelöfen, zwei Altäre und eine Orgel. Diese sind an das Objekt gebunden und müssen mitversteigert werden. Der Schätzwert des unter Denkmalschutz stehenden Schlosses beträgt 7,5 Millionen Euro. Das geringste Gebot wurde mit 3,75 Mio. Euro und das Vadium mit 750.000 Euro beziffert. |
| − | | + | [[Datei:Sighartstein_Henhapl.jpg|thumb|Glockenschild, aufgenommen im Juni 2013]] |
| | Die Liegenschaft stand zuletzt im Eigentum des ehemaligen "Messe-Zaren" Arnold Henhapl. Er hatte 1992 die [[Salzburg Messe AG]] an die britische Reed-Gruppe verkauft und danach das [[Barock]]-Schloss mit [[Gotik|spätgotischen]] Elementen erworben. 15 Jahre lang hatte er versucht, das erwähnte Bauwerk samt dem 72 089 Quadratmeter großen Grundstück zu verkaufen. | | Die Liegenschaft stand zuletzt im Eigentum des ehemaligen "Messe-Zaren" Arnold Henhapl. Er hatte 1992 die [[Salzburg Messe AG]] an die britische Reed-Gruppe verkauft und danach das [[Barock]]-Schloss mit [[Gotik|spätgotischen]] Elementen erworben. 15 Jahre lang hatte er versucht, das erwähnte Bauwerk samt dem 72 089 Quadratmeter großen Grundstück zu verkaufen. |
| | | | |
| Zeile 32: |
Zeile 32: |
| | Henhapls Bemühungen, das Schloss international zu verwerten, sind gescheitert. Masseverwalter [[Wolfgang Lirk]] hatte die Versteigerung beantragt. Angeschlossen an das Verfahren haben sich die betreibenden Parteien [[Salzburger Sparkasse Bank AG]], die Burgenländische Landesholding GmbH und das Reisebüro Kuoni GmbH. | | Henhapls Bemühungen, das Schloss international zu verwerten, sind gescheitert. Masseverwalter [[Wolfgang Lirk]] hatte die Versteigerung beantragt. Angeschlossen an das Verfahren haben sich die betreibenden Parteien [[Salzburger Sparkasse Bank AG]], die Burgenländische Landesholding GmbH und das Reisebüro Kuoni GmbH. |
| | | | |
| − | Auch die für 27. Juni 2012 angesetzte Zwangsversteigerung wurde abgesagt, da kein einziger Bieter erschienen war. Überraschend wurde dann im Oktober 2012 bekannt, dass eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die im Mehrheitsbesitz eines Sprosses des Adelsgeschlechts [[Getschmann-Waldwaldeck]] ist, das Schloss um drei Millionen Euro erworben hat. | + | Auch die für 27. Juni 2012 angesetzte Zwangsversteigerung wurde abgesagt, da kein einziger Bieter erschienen war. Überraschend wurde dann im Oktober 2012 bekannt, dass eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die im Mehrheitsbesitz eines Sprosses des Adelsgeschlechts [[Getschmann-Waldwaldeck]] ist, das Schloss um drei Millionen Euro erworben hat. |
| | | | |
| | ==Quellen== | | ==Quellen== |