Salzburger Bildungswerk: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Salzburger Bildungswerk''' (SBW) ist ein Verein der Erwachsenenbildung im [[Bundesland Salzburg]].
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Das '''Salzburger Bildungswerk''' ist ein Verein der Erwachsenenbildung im [[Bundesland Salzburg]].
  
 
==Aufgaben und Angebote==
 
==Aufgaben und Angebote==
Das Salzburger Bildungswerk ist in rund 110 Gemeinden des Bundeslandes Salzburg mit einem örtlichen Bildungswerk vertreten. Das Programm wird vorwiegend von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen geplant, Themenschwerpunkte sind Elternbildung, Frauenbildung, Seniorenbildung, Politische Bildung, Gemeinde- und Regionalentwicklung, Internationale Solidarität, Gesellschaft und Kultur, Ökonomie und Ökologie, Gesundheitsthemen sowie Orts-, Regional- und Landesgeschichte. Das SBW ist überparteilich und konfessionell nicht gebunden.
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Das Salzburger Bildungswerk ist in rund 110 Gemeinden des Bundeslandes Salzburg mit einem örtlichen Bildungswerk vertreten. Ein örtliches Bildungswerk, bestehend aus BildungswerkleiterIn, BürgermeisterIn und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, plant und entwickelt autonom niederschwellige Bildungs- und Kulturprogramme für seine jeweilige Gemeinde. Themenschwerpunkte sind Elternbildung, Frauenbildung, Seniorenbildung, Politische Bildung, Gemeinde- und Regionalentwicklung, Internationale Solidarität, Gesellschaft und Kultur, Ökonomie und Ökologie, Gesundheitsthemen sowie Orts-, Regional- und Landesgeschichte. Das Salzburger Bildungswerk ist überparteilich und konfessionell nicht gebunden.
  
Jährlich werden die mehr als 1 000 Angebote von rund 100 000 Teilnehmern genutzt. Das Salzburger Bildungswerk will Menschen dazu anregen, Fragen zu stellen, Probleme zu erkennen und an deren Lösung im Sinne der Gemeinschaft aktiv mitzuarbeiten.
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Jährlich werden die mehr als 1 000 Angebote von rund 100 000 TeilnehmerInnen genutzt. Das Salzburger Bildungswerk will Menschen dazu anregen, Fragen zu stellen, Probleme zu erkennen und an deren Lösung im Sinne der Gemeinschaft aktiv mitzuarbeiten.
  
 
Das Salzburger Bildungswerk wird von Dr. [[Günther Signitzer]] geleitet, dem Verein steht ein Kuratorium mit [[Landeshauptmann|Landeshauptfrau]] [[Gabi Burgstaller]] als Präsidentin an der Spitze vor.
 
Das Salzburger Bildungswerk wird von Dr. [[Günther Signitzer]] geleitet, dem Verein steht ein Kuratorium mit [[Landeshauptmann|Landeshauptfrau]] [[Gabi Burgstaller]] als Präsidentin an der Spitze vor.
  
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==Die Bildungswoche==
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Bildungswochen stellen eines unserer bedeutsamsten Bildungsangebote dar. Sie sind ein inhaltliches und organisatorisches Gesamtwerk. Jedes Jahr gestalten und erleben die Menschen in rund 15 Gemeinden des Bundeslandes ihre Bildungswoche. Ziel ist es hierbei, Bildung spürbar zu machen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in den Entwicklungsprozess und in die Bildungswoche selbst mit einzubeziehen.
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==Geschichte==
 
==Geschichte==
 
Das Salzburger Bildungswerk wurde am [[13. September]] [[1956]] gegründet. [[1961]] findet die erste Bildungswoche in [[Goldegg]] statt, [[1976]] und [[1985]] folgen die Meilensteine 200. bzw. 500. Bildungswoche im Land Salzburg.  
 
Das Salzburger Bildungswerk wurde am [[13. September]] [[1956]] gegründet. [[1961]] findet die erste Bildungswoche in [[Goldegg]] statt, [[1976]] und [[1985]] folgen die Meilensteine 200. bzw. 500. Bildungswoche im Land Salzburg.  
  
 
[[1964]] startet die Reihe der "Salzburger Singwochen". [[1980]] wird der Museumsführer "Heimatmuseen im Land Salzburg" verlegt, [[1986]] eine überarbeitete und erweiterte Auflage des "Schulhandbuches für Elternvertreter". [[1992]] wird die "Schule der Dorf- und Stadterneuerung" dem Salzburger Bildungswerk angeschlossen, die [[2003]] in "Gemeindeentwicklung Salzburg" umbenannt wird. [[2002]] gibt das Salzburger Bildungswerk die Mundartanthologie "[[Salzburger Dialektmosaik]]" heraus. [[2011]] feiert das Salzburger Bildungswerk bereits 50. Jahre Bildungswochen.
 
[[1964]] startet die Reihe der "Salzburger Singwochen". [[1980]] wird der Museumsführer "Heimatmuseen im Land Salzburg" verlegt, [[1986]] eine überarbeitete und erweiterte Auflage des "Schulhandbuches für Elternvertreter". [[1992]] wird die "Schule der Dorf- und Stadterneuerung" dem Salzburger Bildungswerk angeschlossen, die [[2003]] in "Gemeindeentwicklung Salzburg" umbenannt wird. [[2002]] gibt das Salzburger Bildungswerk die Mundartanthologie "[[Salzburger Dialektmosaik]]" heraus. [[2011]] feiert das Salzburger Bildungswerk bereits 50. Jahre Bildungswochen.
 
[[Datei:Widmann130912a Eine Generation erinnert sich.jpg|thumb|Zeitzeugenprojekt - eine Generation erinnert sich, Beginn Sept. 2012]]
 
 
==Zeitzeugenprojekt==
 
Landesrätin Dr. [[Tina Widmann]]: Der Arbeitskreis Seniorenbildung des Salzburger Bildungswerkes startet Zeitzeugenprojekt<ref>Quelle: Salzburger Landeskorrespodenz, 13. September 2012</ref>   
 
 
Ein Sprichwort besagt: Wenn ein alter Mensch stirbt, dann ist es,  als ob eine ganze Bibliothek verbrennt. Traditionen, Rituale, Sitten  und Bräuche verblassen. "''Es ist daher wichtig, Erlebtes zu erhalten und  zu dokumentieren, im konkreten Fall besonders jenes der Jahrgänge vor  1933''", betonte Landesrätin Dr. Tina Widmann am Donnerstag, 13.  September 2012, bei einem Informationsgespräch. Das Salzburger Bildungswerk  startete mit Unterstützung aus dem Ressort von Landesrätin Widmann im  Herbst 2012 das  umfangreiche Projekt "''Das war unsere Zeit! Eine Generation erinnert  sich''". Im ganzen Land Salzburg werden im Laufe des nächsten Jahres  Geschichten, die das Leben schrieb, in Form von Interviews und  Videoaufzeichnungen zusammengetragen.
 
 
"''Der Fokus liegt auf den Geburtsjahrgängen vor [[1933]]. Keine Generation  davor hat so viele Veränderungen miterlebt wie die der jetzt über  80-Jährigen''", so der Initiator des Projektes, Dr. [[Alfred Berghammer]],  Leiter des Arbeitskreises Seniorenbildung. Wie sah es in der Gemeinde  aus? Welchen Schulweg mussten Kinder um 1935  zurücklegen? Was erlebten sie im Unterricht? Wie wurde Weihnachten  gefeiert? Und was hat sich in den vergangenen siebzig Jahren verändert?  Antworten auf diese Fragen liefern subjektive Erinnerungen, die ein  besonderes Stück Salzburger Geschichte dokumentieren und für  nachkommende Generationen Identität stiftend sind.
 
  
 
==Adresse==
 
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Sind Sie daran interessiert, in einem Bildungswerk mitzuarbeiten,
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wenden Sie sich einfach an das Bildungswerk Ihrer Gemeinde Ihre/n BürgermeisterIn oder an uns.
 
:[[Imbergstraße]] 2/II
 
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:5020 Salzburg
 
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:Telefon: 06 62 - 87 26 91
 
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:E-Mail: office@sbw.salzburg.at
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:E-Mail: [http://office@sbw.salzburg.at office@sbw.salzburg.at]
  
 
==Weblinks==
 
==Weblinks==
 
{{Homepage|http://www.salzburgerbildungswerk.at/}}
 
{{Homepage|http://www.salzburgerbildungswerk.at/}}
*  [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/IndexUTF8?cmd=detail_ind&nachrid=49672    Aussendung der Salzburger Landeskorrespodenz zum Thema: Eine  Generation erinnert sich - "Das war unsere Zeit"]
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*  [http://service.salzburg.gv.at/lkorrj/IndexUTF8?cmd=detail_ind&nachrid=49672    Aussendung der Salzburger Landeskorrespodenz zum Thema: Eine   
*  [http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Johann_Hierner    Artikel im Salzburgwiki als Beispiel für Lebensverlauf im [[20. Jahrhundert]]]
 
  
 
==Quellen==
 
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[[Kategorie:Weiterbildung]]
 
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Version vom 27. Mai 2013, 13:56 Uhr

Logo des Salzburger Bildungswerks

Das Salzburger Bildungswerk ist ein Verein der Erwachsenenbildung im Bundesland Salzburg.

Aufgaben und Angebote

Das Salzburger Bildungswerk ist in rund 110 Gemeinden des Bundeslandes Salzburg mit einem örtlichen Bildungswerk vertreten. Ein örtliches Bildungswerk, bestehend aus BildungswerkleiterIn, BürgermeisterIn und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, plant und entwickelt autonom niederschwellige Bildungs- und Kulturprogramme für seine jeweilige Gemeinde. Themenschwerpunkte sind Elternbildung, Frauenbildung, Seniorenbildung, Politische Bildung, Gemeinde- und Regionalentwicklung, Internationale Solidarität, Gesellschaft und Kultur, Ökonomie und Ökologie, Gesundheitsthemen sowie Orts-, Regional- und Landesgeschichte. Das Salzburger Bildungswerk ist überparteilich und konfessionell nicht gebunden.

Jährlich werden die mehr als 1 000 Angebote von rund 100 000 TeilnehmerInnen genutzt. Das Salzburger Bildungswerk will Menschen dazu anregen, Fragen zu stellen, Probleme zu erkennen und an deren Lösung im Sinne der Gemeinschaft aktiv mitzuarbeiten.

Das Salzburger Bildungswerk wird von Dr. Günther Signitzer geleitet, dem Verein steht ein Kuratorium mit Landeshauptfrau Gabi Burgstaller als Präsidentin an der Spitze vor.

Die Bildungswoche

Bildungswochen stellen eines unserer bedeutsamsten Bildungsangebote dar. Sie sind ein inhaltliches und organisatorisches Gesamtwerk. Jedes Jahr gestalten und erleben die Menschen in rund 15 Gemeinden des Bundeslandes ihre Bildungswoche. Ziel ist es hierbei, Bildung spürbar zu machen und möglichst viele Bürgerinnen und Bürger in den Entwicklungsprozess und in die Bildungswoche selbst mit einzubeziehen.

Geschichte

Das Salzburger Bildungswerk wurde am 13. September 1956 gegründet. 1961 findet die erste Bildungswoche in Goldegg statt, 1976 und 1985 folgen die Meilensteine 200. bzw. 500. Bildungswoche im Land Salzburg.

1964 startet die Reihe der "Salzburger Singwochen". 1980 wird der Museumsführer "Heimatmuseen im Land Salzburg" verlegt, 1986 eine überarbeitete und erweiterte Auflage des "Schulhandbuches für Elternvertreter". 1992 wird die "Schule der Dorf- und Stadterneuerung" dem Salzburger Bildungswerk angeschlossen, die 2003 in "Gemeindeentwicklung Salzburg" umbenannt wird. 2002 gibt das Salzburger Bildungswerk die Mundartanthologie "Salzburger Dialektmosaik" heraus. 2011 feiert das Salzburger Bildungswerk bereits 50. Jahre Bildungswochen.

Adresse

Sind Sie daran interessiert, in einem Bildungswerk mitzuarbeiten, wenden Sie sich einfach an das Bildungswerk Ihrer Gemeinde Ihre/n BürgermeisterIn oder an uns.

Imbergstraße 2/II
5020 Salzburg
Telefon: 06 62 - 87 26 91
E-Mail: office@sbw.salzburg.at

Weblinks

Quellen

  • Homepage des Salzburger Bildungswerkes