Salzburger Domorgel: Unterschied zwischen den Versionen
Mecl67 (Diskussion | Beiträge) |
Mecl67 (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 10: | Zeile 10: | ||
Üblicherweise muss die Orgel alle 20 bis 25 Jahre gereinigt werden. Doch die Salzburger Orgel musste bereits nach wenigen Jahren gereinigt werden. Und nun steht bereits die nächste Reinigung an. Grund dafür sind Staubbelastungen und wie Metzger meint, die Erschütterungen der schon jetzt täglich etwa 100 vorbei gehenden Besucher des [[Dommuseum]]s. Wird der Museumsleitplan erst einmal vollendet sein, rechnet man mit täglich bis zu 1000 Besucher. | Üblicherweise muss die Orgel alle 20 bis 25 Jahre gereinigt werden. Doch die Salzburger Orgel musste bereits nach wenigen Jahren gereinigt werden. Und nun steht bereits die nächste Reinigung an. Grund dafür sind Staubbelastungen und wie Metzger meint, die Erschütterungen der schon jetzt täglich etwa 100 vorbei gehenden Besucher des [[Dommuseum]]s. Wird der Museumsleitplan erst einmal vollendet sein, rechnet man mit täglich bis zu 1000 Besucher. | ||
Der Vorgänger Metzgers, [[Gerhard | Der Vorgänger Metzgers, [[Gerhard Zukriegel]] stimmt diesem Szenarium bei und ergänzt, dass auch die Feuchtigkeit (der Menschen) der Orgel zusetze und bemängelt die schlechte Belüftung des Doms und meint ''der Rundgang<ref>gemeint ist der Museumsrundgang</ref> ist ein Unfug'' und die Orgelempore werde ''als Trampelpfad missbraucht''. | ||
Diesen Vorwürfen widerspricht Dompfarrer [[Balthasar Sieberer]] und meint, was die beiden Domorganisten ''behaupten, sind zum Teil Fantasiegeschichten''. Die Kirche werde so wie eh und je gelüftet. Auch die Herstellerfirma der Orgel, Orgelbaumeister Andreas Metzler in Dietikon, Schweiz, meinte zu den Vorwürfen der Erschütterung, dass dies das schwächste Argument wäre. Vielmehr die Luftverschmutzung setze der Orgel zu. Nicht nur die Feuchtigkeit, auch Temperaturschwankungen und Luftturbulenz seien ungünstig. Und nur wenn hordenweise Leute vorbei-trammelten, könnten diese Erschütterungen Probleme bereiten. | Diesen Vorwürfen widerspricht Dompfarrer [[Balthasar Sieberer]] und meint, was die beiden Domorganisten ''behaupten, sind zum Teil Fantasiegeschichten''. Die Kirche werde so wie eh und je gelüftet. Auch die Herstellerfirma der Orgel, Orgelbaumeister Andreas Metzler in Dietikon, Schweiz, meinte zu den Vorwürfen der Erschütterung, dass dies das schwächste Argument wäre. Vielmehr die Luftverschmutzung setze der Orgel zu. Nicht nur die Feuchtigkeit, auch Temperaturschwankungen und Luftturbulenz seien ungünstig. Und nur wenn hordenweise Leute vorbei-trammelten, könnten diese Erschütterungen Probleme bereiten. | ||
Bei einer Besprechung am 17. Jänner 2011 mit Experten und Betroffenen sei auch Heribert Metzger anwesend gewesen und ''hat gelächelt und genickt''. | Bei einer Besprechung am 17. Jänner 2011 mit Experten und Betroffenen sei auch Heribert Metzger anwesend gewesen und ''hat gelächelt und genickt''. | ||
==Domorganisten== | |||
Eine Auswahl der Domorganisten im Salzburger Dom: | |||
* [[Paul Hofhaimer]] (ab 1522) | |||
* [[Georg Muffat]] (1678-1687) | |||
* [[Franz Lipp]] (ab 1754) | |||
* [[Wolfgang Amadeus Mozart]] (1779-1780) | |||
* [[Johann Michael Haydn]] (ab 1782) | |||
* [[Heinrich Hübl]] (ab 1882) | |||
* [[Franz Sauer]] (1914–1962) | |||
* [[Gerhard Zukriegel]] (1963–2005) | |||
* [[Heribert Metzger]] (seit 2005) | |||
== Siehe auch == | == Siehe auch == | ||