| − | Der traditionelle Pferderitt (wohl am Ostermontag) wurde nach [[1785]] im Zuge der Reformen des Fürsterzbischofs [[Hieronymus Colloredo]] verboten. Für das [[19. Jahrhundert]] sind vereinzelte Pferderitte belegt, die jedoch nicht mehr am Ostermontag und auch nicht am Leonharditag stattfanden. In den 1920-er Jahren wurde die Tradition (jeweils am Patroziniumstag, 6. November) wieder aufgenommen und - mit Unterbrechungen in den Weltkriegen - bis 1966 aufrechterhalten. Danach war die Durchführung des Leonhardirittes wegen des Mangels an Pferden für einige Jahre nicht mehr möglich. Im Jahr [[1973]] gründete sich der Leonhardi-Verein Wonneberg, der seither den Fortbestand des Umrittes sichert. Nach Angaben des Vereins ist der [[Wonneberger Leonhardiritt]] einer der ältesten in Bayern und der größte im Landkreis Traunstein. | + | Der traditionelle Pferderitt (wohl am Ostermontag) wurde nach [[1785]] im Zuge der Reformen des Fürsterzbischofs [[Hieronymus Graf Colloredo]] verboten. Für das [[19. Jahrhundert]] sind vereinzelte Pferderitte belegt, die jedoch nicht mehr am Ostermontag und auch nicht am Leonharditag stattfanden. In den 1920-er Jahren wurde die Tradition (jeweils am Patroziniumstag, 6. November) wieder aufgenommen und - mit Unterbrechungen in den Weltkriegen - bis 1966 aufrechterhalten. Danach war die Durchführung des Leonhardirittes wegen des Mangels an Pferden für einige Jahre nicht mehr möglich. Im Jahr [[1973]] gründete sich der Leonhardi-Verein Wonneberg, der seither den Fortbestand des Umrittes sichert. Nach Angaben des Vereins ist der [[Wonneberger Leonhardiritt]] einer der ältesten in Bayern und der größte im Landkreis Traunstein. |