St. Gilgen: Unterschied zwischen den Versionen
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=== Museen === | |||
* Musik Instrumente Museum der Völker | |||
* Zinkenbacher Malerkolonie | |||
* Heimatkundliches Museum | |||
* Mozart Haus St. Gilgen - Geburtshaus der Mutter Mozarts | |||
* Ortsarchiv St. Gilgen | |||
=== Musik Instrumente Museum === | |||
Das Musikinstrumente-Museum der Völker lädt zu einer musikalischen Weltreise ein, von St. Gilgen einmal um die ganze Erde. | |||
Sie begegnen fremden Ländern, Lanschaften und Volksstämmen, Menschen und deren Musik, Bräcuen und Kulturen. Hier gibt es etwas zu sehen und zu hören. | |||
Dies alles können Sie in einer für Sie zusammengestellten Führung erleben. | |||
Kleine Vorträge, Improvisationskreise und gemütliche Museumsabende sollen diese Eindrücke noch intensiver erlebbar manchen. | |||
===Zinkenbacher Malerkolonie === | |||
Von 1927 bis 1938 wählte eine Reihe von Künstlern aus Wien, angeregt durch Ihren Freund Ferdinand Kitt, den kleinen Ort Zinkenbach am Wolfgangsee als Sommer - aber auch Winterdomizil | |||
Sie nannten sich "Zinkenbacher Malerkolonie" und zählten bis zu 27 Künstlerfreude. Inspiriert durch die Lanschaft waren sie vorrangig Landschaftsmaler, die aber allem ihrem eigenen Stil treu blieben. Es handelte sich um wichtige Künstler der österreichischen Zwischenkriegskunst, die aus den berühmten Wiener Künstlervereinigung wie der "Sezession" oder dem "Hagenbund" kamen. Einige von Ihnen unterreichteten auch an der Wiener Akademie. | |||
Dem Gedächtnis dieser "verschollenen Generation" sollen die wechselnden Ausstellungen im Museum dienen. | |||
=== Heimatkundliches Museum === | |||
In dem, im Jahre 1655 erbauten „Wetzl- oder Einsiedlerhäusl“ ist das Heimatkundliche Museum der Wolfgangsee-Gemeinde St. Gilgen untergebracht. | |||
Heimatkundliches Museum | |||
In dem, im Jahre 1655 erbauten „Wetzl- oder Einsiedlerhäusl“ ist das Heimatkundliche Museum der Wolfgangsee-Gemeinde St. Gilgen untergebracht. | |||
Das Haus verdankt seine Entstehung der Zeit nach dem 30jährigen Krieg, als sich in St. Gilgen die Hausindustrie der Spitzenklöppelei entwickelte. Die Darstellung rund um die Salzburger Klöppelspitze ist daher ein wichtiger Ausstellungsschwerpunkt in diesem Spitzenkrämerhaus. | |||
Auch nahe Verwandte von W. A. Mozart wohnten in diesem Haus, in dem eine bemerkenswerte religiöse Sammlung untergebracht ist. | |||
Originalgläser der St. Gilgner Glashütte (1701 - 1820), in der auch die berühmten "Wolfgangiflaschln" für die Pilger vom Falkenstein und St. Wolfgang (damals viertgrößter Wallfahrtsort der Christenheit) erzeugt wurden, sind ausgestellt. | |||
Eine originalgetreue Nachbildung dieser Fläschen kann man im Museum erwerben. | |||
Vom Biologen und Nobelpreisträger Karl von Frisch befindet sich im Museum eine 4700 Stück umfassende Tiersammlung, welche sich im speziellen mit den Insekten unserer Gegend befaßt. | |||
=== Mozart Haus St. Gilgen === | |||
Im ehemaligen Bezirksgericht von St. Gilgen, Ischlerstraße 15, wurde Mozarts Mutter, Anna Maria Walpurga Pertl, am 25. Dezember 1720 geboren. | |||
Ihr Vater, Wolfgang Niklaus Pertl (1667 - 1724) studierte am Gymnasium St. Peter in Salzburg, fungierte hier auch als Sänger. Pertl, der eine erfolgreiche Karriere als Jusrist machte, wurde 1716 Pfleger von St. Gilgen und erbaute in den Jahren 1719/20 das einstige Bezirksgericht. | |||
=== Ortsarchiv St. Gilgen === | |||
=== Musik === | === Musik === | ||
* Country Musik Club St. Gilgen, K-Ranch-Crew | * Country Musik Club St. Gilgen, K-Ranch-Crew | ||