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Laut Grünem Bericht 2007 bis 2009 betreiben in Salzburg rund 2000 Personen die Bienenzucht. Sie bewirtschaften im Schnitt zwölf Bienenvölker. Die Anzahl der Völker blieb im Berichtszeitraum konstant und man geht davon aus, dass im Bundesland die flächendeckende Bestäubung gewährleistet ist. Die Bienenzucht wird in der Regel als Zu- oder Nebenerwerb betrieben und es gibt lediglich einen Imker, der im Besitz von 700 Bienenvölkern ist und zwei Imker mit je 200 Bienenvölkern. Sechs Betriebe verfügen über 100 Bienenvölker, 24 Betriebe über 50. Alle restlichen Imker sind im Besitz von lediglich fünf bis 25 Bienenvölkern.
 
Laut Grünem Bericht 2007 bis 2009 betreiben in Salzburg rund 2000 Personen die Bienenzucht. Sie bewirtschaften im Schnitt zwölf Bienenvölker. Die Anzahl der Völker blieb im Berichtszeitraum konstant und man geht davon aus, dass im Bundesland die flächendeckende Bestäubung gewährleistet ist. Die Bienenzucht wird in der Regel als Zu- oder Nebenerwerb betrieben und es gibt lediglich einen Imker, der im Besitz von 700 Bienenvölkern ist und zwei Imker mit je 200 Bienenvölkern. Sechs Betriebe verfügen über 100 Bienenvölker, 24 Betriebe über 50. Alle restlichen Imker sind im Besitz von lediglich fünf bis 25 Bienenvölkern.
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Aufgrund der geografischen und klimatischen Bedingungen sind im Bundesland weder größere Monokulturen noch industrielle [[Imkerei]] mit häufigen Bienentransporten zu finden. Doch auch vor Salzburg machen moderne Strömungen in der Landwirtschaft nicht Halt. Wiesen werden überdüngt und frühzeitig gemäht, noch bevor die Wildblumen zur Blüte und die Bienen zu ihrem Nektar kommen.  Die Artenvielfalt  nimmt durch intensive Bewirtschaftung ab und auch der [[Bodenverbrauch]] an Grün- und Ackerflächen ist mit österreichweit rund 24 ha täglich nach wie vor hoch. Zur Zeit erfolgt die größte Bedrohung heimischer Bienenvölker durch den Varoa-Milbenbefall.
 
Aufgrund der geografischen und klimatischen Bedingungen sind im Bundesland weder größere Monokulturen noch industrielle [[Imkerei]] mit häufigen Bienentransporten zu finden. Doch auch vor Salzburg machen moderne Strömungen in der Landwirtschaft nicht Halt. Wiesen werden überdüngt und frühzeitig gemäht, noch bevor die Wildblumen zur Blüte und die Bienen zu ihrem Nektar kommen.  Die Artenvielfalt  nimmt durch intensive Bewirtschaftung ab und auch der [[Bodenverbrauch]] an Grün- und Ackerflächen ist mit österreichweit rund 24 ha täglich nach wie vor hoch. Zur Zeit erfolgt die größte Bedrohung heimischer Bienenvölker durch den Varoa-Milbenbefall.
  
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