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Bei der Organisierung des Medizinalwesens im Jahre [[1814]] − als [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|Salzburg ein Teil Bayerns]] war − wurde Dr. Jungwirth zum Landgerichtsarzt I. Klasse nach Neumarkt am [[Wallersee]] berufen. Im Oktober 1815 wurde er Landgerichtsarzt in Grieskirchen<ref>Salzburger Zeitung, 6. Oktober 1815, 393.</ref>, kehrte dann aber wieder nach Neumarkt zurück.  
 
Bei der Organisierung des Medizinalwesens im Jahre [[1814]] − als [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|Salzburg ein Teil Bayerns]] war − wurde Dr. Jungwirth zum Landgerichtsarzt I. Klasse nach Neumarkt am [[Wallersee]] berufen. Im Oktober 1815 wurde er Landgerichtsarzt in Grieskirchen<ref>Salzburger Zeitung, 6. Oktober 1815, 393.</ref>, kehrte dann aber wieder nach Neumarkt zurück.  
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Wegen dieser Übersiedlung von Neumarkt nach Grieskirchen verfasste er am 11. Oktober 1815 einen [[Brief|Brief vom 11. Oktober 1815]] an das Generalkommissariat des Salzachkreises, in dem er schrieb: "Der Gehorsamst Unterzeichnete dient als Landphysikus bereits 11 Jahre, und während dieser Zeit musste er schon 3 mal Plätze wechseln, und dieserwegen große Summen auslegen. Nun soll er [...] zum 4ten male wandern, und seinen der dermaligen Ort, auf dem er erst 1 Jahr und 5 Monate ist, verlassen und nach Grieskirchen ziehen. Dieses fällt ihm äusserst schwer [...]".<ref>SLA Gen Kr Kom Neumarkt Nr 24</ref>
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Wegen dieser Übersiedlung von Neumarkt nach Grieskirchen verfasste er am 11. Oktober 1815 einen [[Brief vom 11. Oktober 1815|Brief]] an das Generalkommissariat des Salzachkreises, in dem er schrieb: "Der Gehorsamst Unterzeichnete dient als Landphysikus bereits 11 Jahre, und während dieser Zeit musste er schon 3 mal Plätze wechseln, und dieserwegen große Summen auslegen. Nun soll er [...] zum 4ten male wandern, und seinen der dermaligen Ort, auf dem er erst 1 Jahr und 5 Monate ist, verlassen und nach Grieskirchen ziehen. Dieses fällt ihm äusserst schwer [...]".<ref>SLA Gen Kr Kom Neumarkt Nr 24</ref>
    
Am [[18. August]] [[1818]] wurde er zum Districtsarzt von Neumarkt mit einem Jahreslohn von 600fl befördert. Hier bekam er auch drei Söhne, nämlich [[1814]] Ferdinand, [[1819]] Johann Georg August<ref>Taufbuch der Pfarre Neumarkt am Wallersee, [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/neumarkt-am-wallersee/TFBV/?pg=34 Bd. V S. 60]</ref> und [[1821]] Franz. Gemeinsames Wohnhaus der Familie war das Haus Neumarkt Nr. 59. Zwei seiner Söhne starben vor Mathäus Jungwirth, der überlebende [[August Jungwirth]] studierte Medizin in Padua und trat wahrscheinlich im Jahr [[1849]]<ref>in: Nader, Medicinal-Schematismus 1848, 63, wird noch Mathias als Bezirksarzt genannt, aller dings der erhaltenen Jahresbericht von 1850 nennt bereits August Jungwirth als Verfasser.</ref> bei dessen Pensionierung die Nachfolge des Vaters an.
 
Am [[18. August]] [[1818]] wurde er zum Districtsarzt von Neumarkt mit einem Jahreslohn von 600fl befördert. Hier bekam er auch drei Söhne, nämlich [[1814]] Ferdinand, [[1819]] Johann Georg August<ref>Taufbuch der Pfarre Neumarkt am Wallersee, [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/neumarkt-am-wallersee/TFBV/?pg=34 Bd. V S. 60]</ref> und [[1821]] Franz. Gemeinsames Wohnhaus der Familie war das Haus Neumarkt Nr. 59. Zwei seiner Söhne starben vor Mathäus Jungwirth, der überlebende [[August Jungwirth]] studierte Medizin in Padua und trat wahrscheinlich im Jahr [[1849]]<ref>in: Nader, Medicinal-Schematismus 1848, 63, wird noch Mathias als Bezirksarzt genannt, aller dings der erhaltenen Jahresbericht von 1850 nennt bereits August Jungwirth als Verfasser.</ref> bei dessen Pensionierung die Nachfolge des Vaters an.