Nach seiner Gefangennahme war zunächst unklar, ob Wolf Dietirch in die Hand Maximilians oder des [[Domkapitel]]s gefallen war. Eine Gesandtschaft wurde nach Rom geschickt. Einer der Teilnehmer war der spätere Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]]. Diese Kommission sollte die Frage der Schuldhaftigkeit Wolf Dietrichs klären. Daraufhin sandte Papst Paul V. den Spanier Antonio Diaz als außerordentlichen Nuntius nach Salzburg, der am [[14. Februar]] [[1612]] in Salzburg ankam und am [[23. Februar]] Wolf Dietrich offiziell zum Gefangenen des Papstes erklärte. Schon im Sommer 1612 kam es zur Haftverschärfung, da befürchtet wurde, er könnte Kontakt zu protestantischen Fürsten oder anderen einflussreichen Fürsten aufnehmen. Ab nun durften seine drei Diener und die zwei in begleitenden [[Franziskaner]] die Festungsräume nicht mehr verlassen. Von Juli bis September fand dann ein Prozess statt, in dem ihm der Bruch des Zölibats vorgeworfen wurde. Schließlich wurde er seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] übergeben, der ihn bis zu seinem Tod in [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] gefangen hielt. | Nach seiner Gefangennahme war zunächst unklar, ob Wolf Dietirch in die Hand Maximilians oder des [[Domkapitel]]s gefallen war. Eine Gesandtschaft wurde nach Rom geschickt. Einer der Teilnehmer war der spätere Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]]. Diese Kommission sollte die Frage der Schuldhaftigkeit Wolf Dietrichs klären. Daraufhin sandte Papst Paul V. den Spanier Antonio Diaz als außerordentlichen Nuntius nach Salzburg, der am [[14. Februar]] [[1612]] in Salzburg ankam und am [[23. Februar]] Wolf Dietrich offiziell zum Gefangenen des Papstes erklärte. Schon im Sommer 1612 kam es zur Haftverschärfung, da befürchtet wurde, er könnte Kontakt zu protestantischen Fürsten oder anderen einflussreichen Fürsten aufnehmen. Ab nun durften seine drei Diener und die zwei in begleitenden [[Franziskaner]] die Festungsräume nicht mehr verlassen. Von Juli bis September fand dann ein Prozess statt, in dem ihm der Bruch des Zölibats vorgeworfen wurde. Schließlich wurde er seinem Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems]] übergeben, der ihn bis zu seinem Tod in [[Festung Hohensalzburg|Hohensalzburg]] gefangen hielt. |