Konrad hatte von Beginn seiner Regentschaft an mit zahlreichen Problemen zu kämpfen: da waren einerseits die Salzburger selbst, die lieber den Sohn Ottos als Erzbischof gesehen hätten, und da war aber auch Abt Heinrich, der − gekränkt wegen der Ablehnung des Papstes − gegen Konrad arbeitete. Nachdem er in Rom Weihe und [[Pallium]] empfangen hatte, konnte Konrad IV. gegen den Widerstand des Domkapitels, der [[Ministerialen]] und der [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürger]], die sich mit Herzog Otto von Niederbayern verbündet hatten, erst im September [[1291]] in seiner Metropole einziehen. Unterstützt von einem stattlichen Gefolge Kärntner und steirischer Ritter zwang er die Bürgerschaft von Salzburg ihm zu huldigen. Er nahm auch gleich die Gelegenheit wahr, um die baierische [[Pfalz]] (vermutlich beim [[Waagplatz]]) zu zerstören und errichtete dort ein festes Haus. | Konrad hatte von Beginn seiner Regentschaft an mit zahlreichen Problemen zu kämpfen: da waren einerseits die Salzburger selbst, die lieber den Sohn Ottos als Erzbischof gesehen hätten, und da war aber auch Abt Heinrich, der − gekränkt wegen der Ablehnung des Papstes − gegen Konrad arbeitete. Nachdem er in Rom Weihe und [[Pallium]] empfangen hatte, konnte Konrad IV. gegen den Widerstand des Domkapitels, der [[Ministerialen]] und der [[Bürger der Stadt Salzburg|Bürger]], die sich mit Herzog Otto von Niederbayern verbündet hatten, erst im September [[1291]] in seiner Metropole einziehen. Unterstützt von einem stattlichen Gefolge Kärntner und steirischer Ritter zwang er die Bürgerschaft von Salzburg ihm zu huldigen. Er nahm auch gleich die Gelegenheit wahr, um die baierische [[Pfalz]] (vermutlich beim [[Waagplatz]]) zu zerstören und errichtete dort ein festes Haus. |