Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt: Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte als Wallfahrtsort==
 
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Vom 14. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war Feldkirchen ein bekannter Wallfahrtsort. Die Kirche zu „Unserer Lieben Frau“ zählte bis ins [[18. Jahrhundert]] hinein zu den bedeutendsten Gnadenorten im gesamten [[Erzstift Salzburg]].
 
Vom 14. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war Feldkirchen ein bekannter Wallfahrtsort. Die Kirche zu „Unserer Lieben Frau“ zählte bis ins [[18. Jahrhundert]] hinein zu den bedeutendsten Gnadenorten im gesamten [[Erzstift Salzburg]].
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==Infos zur Pfarrkirche "Zu Unserer Lieben Frau" ==
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Das                Marien-Patrozinium deutet mehr auf das Hochmittelalter, auf das                11. und12. Jahrhundert als Entstehungszeit der Kirche hin. Beim                Einbau der Kirchenheizung im November 1970 wurden Mauerreste vorgefunden,                die den Schluss zulassen, dass es sich hierbei um die Fundamente                eines kleinen romanischen Vorgängerbaues handelt, der im frühen                15. Jahrhundert einem größer angelegten gotischen Bau weichen musste.                Das genannte Weihedatum 1420 wird noch durch das Fragment eines                Kreuzigungsfreskos im Turmuntergeschoss, dem heutigen Kirchenein-gang,                das stilistisch dem frühen 15. Jahrhundert zuzuordnen ist, bekräftigt.                Damit ist zugleich der Beweis erbracht, dass der Turm der älteren                Bauperiode angehört, wofür auch die bis zur Höhe des Kirchendaches                reichenden Schartenfenster sprechen. Neubau der Kirche um 1516/1521.                Im Jahre 1521, am Tag des hl. Michael, erfolgt die Weihe der Kirche                durch den Chiemsee-Bischof Berthold Pürstinger. Dass künftig nicht                der St. Michaelstag als Kirchweihtag begangen wurde, sondern nach                wie vor der Weiße Sonntag (Weihetag von 1420), spricht für die Erinnerung                an den Vorgängerbau.
  
 
==Bildergalerie==
 
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Version vom 2. August 2012, 14:52 Uhr

Feldkirchen, Gemeinde Ainring, im Hintergrund mit Salzburg

Feldkirchen ist ein Ortsteil der Gemeinde Ainring im Rupertiwinkel in Bayern. Feldkirchen hat eine eigene Pfarrei. Der sehr markante Turm der Pfarrkirche Feldkirchen gibt dem Ort eine besonders charakteristische Ansicht.

Geschichte als Wallfahrtsort

Vom 14. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war Feldkirchen ein bekannter Wallfahrtsort. Die Kirche zu „Unserer Lieben Frau“ zählte bis ins 18. Jahrhundert hinein zu den bedeutendsten Gnadenorten im gesamten Erzstift Salzburg.

Infos zur Pfarrkirche "Zu Unserer Lieben Frau"

Das Marien-Patrozinium deutet mehr auf das Hochmittelalter, auf das 11. und12. Jahrhundert als Entstehungszeit der Kirche hin. Beim Einbau der Kirchenheizung im November 1970 wurden Mauerreste vorgefunden, die den Schluss zulassen, dass es sich hierbei um die Fundamente eines kleinen romanischen Vorgängerbaues handelt, der im frühen 15. Jahrhundert einem größer angelegten gotischen Bau weichen musste. Das genannte Weihedatum 1420 wird noch durch das Fragment eines Kreuzigungsfreskos im Turmuntergeschoss, dem heutigen Kirchenein-gang, das stilistisch dem frühen 15. Jahrhundert zuzuordnen ist, bekräftigt. Damit ist zugleich der Beweis erbracht, dass der Turm der älteren Bauperiode angehört, wofür auch die bis zur Höhe des Kirchendaches reichenden Schartenfenster sprechen. Neubau der Kirche um 1516/1521. Im Jahre 1521, am Tag des hl. Michael, erfolgt die Weihe der Kirche durch den Chiemsee-Bischof Berthold Pürstinger. Dass künftig nicht der St. Michaelstag als Kirchweihtag begangen wurde, sondern nach wie vor der Weiße Sonntag (Weihetag von 1420), spricht für die Erinnerung an den Vorgängerbau.

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Weblinks

Quelle