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'''Diplodoma laichartingella''' (''Phalaena (Tinea) laichartingella'' Goeze, 1783: 166-167) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Psychidae]] (Sackträger).
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'''Diplodoma laichartingella''' (''Phalaena (Tinea) laichartingella'' Goeze, 1783: 166-167) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]] ([[Schmetterling]]e), [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Psychidae]] (Sackträger).
 
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==Diagnose==
 
==Diagnose==
Sowohl die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines als auch die Säcke sind von anderen Psychiden in Salzburg, ausgenommen ''[[Diplodoma adspersella]]'' (siehe dort), ohne Probleme zu unterscheiden.
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Sowohl die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines als auch die Säcke sind von anderen Psychiden in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]], ausgenommen ''[[Diplodoma adspersella]]'' (siehe dort), ohne Probleme zu unterscheiden.
 
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
''D. laichartingella'' ist in Europa weit verbreitet, wird in Salzburg aber fast vollständig von der nahe verwandten ''[[Diplodoma adspersella]]'' vertreten. Lediglich ein zweifelhafter Sackfund aus dem [[Lungau]] (Zone V nach Embacher et al. 2024) kann eventuell dieser Art zugerechnet werden: [[Weißpriachtal]], 14.7.2007, 1175 m Höhe. Da es sich bei dem kleinen Sack aber auch um einen nicht ausgewachsenen Sack von ''[[Diplodoma adspersella|D. adspersella]]'' handeln könnte, kann ''D. laichartingella'' vorerst nicht als Bestandteil der Landesfauna aufgefasst werden. Bei dem Lebensraum am Fundort handelt es sich um einen lichten [[Fichte]]nwald ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] &amp; [[Marion Kurz|Kurz]] 2025).
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''D. laichartingella'' ist in Europa weit verbreitet, wird in Salzburg aber fast vollständig von der nahe verwandten ''Diplodoma adspersella'' vertreten. Lediglich ein zweifelhafter Sackfund aus dem [[Lungau]] (Zone V nach Embacher et al. 2024) kann eventuell dieser Art zugerechnet werden: [[Weißpriachtal]], [[14. Juli]] [[2007]], 1175 [[M ü. A.|m&nbsp;Höhe]]. Da es sich bei dem kleinen Sack aber auch um einen nicht ausgewachsenen Sack von ''[[Diplodoma adspersella|D. adspersella]]'' handeln könnte, kann ''D. laichartingella'' vorerst nicht als Bestandteil der Landesfauna aufgefasst werden. Bei dem Lebensraum am Fundort handelt es sich um einen lichten [[Fichte]]nwald ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] &amp; [[Marion Kurz|Kurz]] 2025).
 
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==Nachbarfaunen==
 
==Nachbarfaunen==
Nach Huemer (2013) fehlt ''D. laichartingella'' nur in Salzburg und dem Burgenland (fraglich in Osttirol). Angaben aus [[Oberösterreich]] sind ebenfalls fraglich, da sie bisher weder ''D. laichartingella'' noch ''[[Diplodoma adspersella]]'' zugeordnet wurden (Hauser 2014). Funde sind aber aus allen drei Landesteilen, wenn auch in geringer Zahl, vorhanden (Kusdas & Reichl 1974). In [[Bayern]] wird die Art aus allen Landesteilen gemeldet, im ostbayerischen Grundgebirge allerdings nur mit Funden vor dem Jahr 2000 (Haslberger & Segerer 2016).
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Nach Huemer (2013) fehlt ''D. laichartingella'' nur in Salzburg und dem [[Burgenland]] (fraglich in [[Osttirol]]). Angaben aus [[Oberösterreich]] sind ebenfalls fraglich, da sie bisher weder ''D. laichartingella'' noch ''Diplodoma adspersella'' zugeordnet wurden (Hauser 2014). Funde sind aber aus allen drei Landesteilen, wenn auch in geringer Zahl, vorhanden (Kusdas & Reichl 1974). In [[Bayern]] wird die Art aus allen Landesteilen gemeldet, im ostbayerischen Grundgebirge allerdings nur mit Funden vor dem Jahr 2000 (Haslberger & Segerer 2016).
 
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==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
 
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Über die Lebensweise von ''D. laichartingella'', aber auch über eine eventuelle Gefährdung im Land, kann mangels eines gesicherten Nachweises keine Aussage getroffen werden.
 
Über die Lebensweise von ''D. laichartingella'', aber auch über eine eventuelle Gefährdung im Land, kann mangels eines gesicherten Nachweises keine Aussage getroffen werden.
 
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==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==
 
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{{NKIS | taxonid=637}}
 
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{{Fauna und Flora Projekt}}
 
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== Bilder ==
 
== Bilder ==
 
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==Quellen==
 
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*{{Quelle Embacher et al. 2024}}
 
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*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.
 
*Huemer, P. 2013. Die Schmetterlinge Österreichs (Lepidoptera). Systematische und faunistische Checkliste. Studiohefte 12. Tiroler Landesmuseum Innsbruck: 304 pp.
 
*Kurz, M. A. &amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2025.02.05].
 
*Kurz, M. A. &amp; [[Marion Kurz|M. E. Kurz]] 2000–2025. Naturkundliches Informationssystem. URL: http://www.nkis.info [online 2025.02.05].
*Kusdas, K. & E. R. Reichl 1974. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 2. Schwärmer und Spinner. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.Ö. Landesmuseum Linz: 1-263.
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*Kusdas, K. & E. R. Reichl 1974. Die Schmetterlinge Oberösterreichs. Teil 2. Schwärmer und Spinner. Entomologische Arbeitsgemeinschaft am O.ö. Landesmuseum Linz: 1-263.
 
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== Einzelnachweis ==
 
== Einzelnachweis ==
 
<references />
 
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
 
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[[Kategorie:Biologie]]
 
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