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Breitere  öffentliche Wahrnehmung erhielt die ARGE Rainberg Bewegung durch zwei  Demos im Juni und Juli 1984. Als Ergebnis erhielt die ARGE Rainberg das  Angebot, den HTL-Lehrbauhof im Nonntal für ihre Zwecke zu nutzen. Diese  kleine Variante mit ca. 1 000 Quadratmetern Nutzfläche wurde in  den folgenden Jahren baulich adaptiert und eröffnete 1987 seinen  Betrieb als Kulturgelände Nonntal. Seit damals gilt die ARGEkultur als  größtes autonom verwaltetes Kulturzentrum Westösterreichs.
 
Breitere  öffentliche Wahrnehmung erhielt die ARGE Rainberg Bewegung durch zwei  Demos im Juni und Juli 1984. Als Ergebnis erhielt die ARGE Rainberg das  Angebot, den HTL-Lehrbauhof im Nonntal für ihre Zwecke zu nutzen. Diese  kleine Variante mit ca. 1 000 Quadratmetern Nutzfläche wurde in  den folgenden Jahren baulich adaptiert und eröffnete 1987 seinen  Betrieb als Kulturgelände Nonntal. Seit damals gilt die ARGEkultur als  größtes autonom verwaltetes Kulturzentrum Westösterreichs.
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=== Neubau ===
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=== ARGEkultur ===
 
Ende  der [[1990er]]-Jahre wurde das adaptierte Provisorium des früheren  HTL-Lehrbauhofes in seiner beschränkten Nutzungsfähigkeit immer  offensichtlicher. Die Infrastruktur, sowohl die räumliche als auch die  technische, erwies sich als unzureichend, um eine Weiterentwicklung der  ARGEkultur zu ermöglichen. Auch die sich ständig ändernden Anforderungen  des Programms machten bald deutlich, dass ein Neubau dringend notwendig  war.
 
Ende  der [[1990er]]-Jahre wurde das adaptierte Provisorium des früheren  HTL-Lehrbauhofes in seiner beschränkten Nutzungsfähigkeit immer  offensichtlicher. Die Infrastruktur, sowohl die räumliche als auch die  technische, erwies sich als unzureichend, um eine Weiterentwicklung der  ARGEkultur zu ermöglichen. Auch die sich ständig ändernden Anforderungen  des Programms machten bald deutlich, dass ein Neubau dringend notwendig  war.
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=== ARGEkultur ===
   
Nach  langen Verhandlungen beschloss der [[Salzburger Gemeinderat]] im  Dezember 2003 endgültig die Finanzierung eines Neubaus. Anfang Oktober  2005 übersiedelte das „Kulturgelände Nonntal“ in den Neubau in der  [[Ulrike-Gschwandtner-Straße]] 5. Mit dem Ortswechsel wurde namentlich  aus dem Kulturgelände Nonntal die ARGEkultur. Der neue Standort liegt  direkt zwischen dem [[Jugendgästehaus JUFA Salzburg City]], mehreren  Schulen, der [[Artbv Berchtoldvilla|Berchtoldvilla]], dem [[Sportzentrum  Mitte]] und dem [[Universität Salzburg]] im Unipark Nonntal.
 
Nach  langen Verhandlungen beschloss der [[Salzburger Gemeinderat]] im  Dezember 2003 endgültig die Finanzierung eines Neubaus. Anfang Oktober  2005 übersiedelte das „Kulturgelände Nonntal“ in den Neubau in der  [[Ulrike-Gschwandtner-Straße]] 5. Mit dem Ortswechsel wurde namentlich  aus dem Kulturgelände Nonntal die ARGEkultur. Der neue Standort liegt  direkt zwischen dem [[Jugendgästehaus JUFA Salzburg City]], mehreren  Schulen, der [[Artbv Berchtoldvilla|Berchtoldvilla]], dem [[Sportzentrum  Mitte]] und dem [[Universität Salzburg]] im Unipark Nonntal.
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2006 wurde das Gebäude der ARGEKultur im Zuge des Architekturpreises des Landes Salzburg mit einer Anerkennung geehrt.
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2006 wurde das Gebäude der ARGEkultur im Zuge des Architekturpreises des Landes Salzburg mit einer Anerkennung geehrt.
 
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=== ARGE-Besetzung ===
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Das  alte Gebäude im [[Mühlbacherhofweg]] wurde von Februar bis Mai 2006 von  Freiraum-Aktivisten, Kunstschaffenden und Obdachlosen besetzt. Am 12.  Mai kam es zu einer plötzlichen, nicht angekündigten Räumung durch die  Polizei und in der Folge zum Abriss.
      
== Programm ==
 
== Programm ==
Die  ARGEkultur Salzburg ist ein ganzjährig bespielter lokaler sowie  regionaler Veranstaltungs- und überregionaler Produktionsort. Sie erfüllt einen Kunst- und Kulturauftrag, wobei sie gegen Entwicklungen in Kultur und Politik, die im Widerspruch zu ihren Werten stehen, aktiv ist. Auswahl und Durchführung des Programms folgen nach den abgestuften Kriterien Innovation, Unterhaltung und Experiment. Noch heute unterstützt die ARGEkultur die Avantgarde spartenübergreifender Produktionen. Lokale Künstler und Akteure können hier ihre Werke präsentieren und auch Gastveranstaltungen finden hier statt.
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Die Kernaufgaben der Programmgestaltung bestehen darin, als  Produzentin neues Kunst- und Kulturschaffen zu initiieren, als Veranstalterin im regionalen und überregionalen Kontext zu agieren sowie  eine initiative und partizipative Rolle in Netzwerken einzunehmen. Die ARGEkultur erfüllt einen Kunst- und Kulturauftrag, wobei sie gegen Entwicklungen in Kultur und Politik, die im Widerspruch zu ihren Werten stehen, aktiv ist. Auswahl und Durchführung des Programms folgen den abgestuften Kriterien Innovation, Unterhaltung und Experiment. Als  Anlaufstelle für Ideen und Konzepte und als Garantin für eine professionelle Umsetzung ist die ARGEkultur eine gefragte Partnerin für Kunst- und Kulturprojekte in Salzburg.
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Die ARGEkultur kooperiert u. a. mit: Musisches Gymnasium, Musikum,  Schmiede Hallein, szene salzburg, Landestheater Salzburg, tanz_house,  Theater Panoptikum, oenm, Salzburger Tourneetheater, GARAGE X Theater  Petersplatz, StreetlifeMAD & daskunst, galerie5020, subnet, FH Salzburg - MMA, Klang21.
    
=== Künstlerisches Programm ===
 
=== Künstlerisches Programm ===
* Konzert- und Clubveranstaltungen
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* Konzert
* Kabarett und Kleinkunst
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* Kabarett / Kleinkunst
* Aktive Kulturvermittlung (Workshops, Seminare)
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* Theater
* Tanz und Theater
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* Tanz / Performance
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* Lesung
 
* Medienkunst
 
* Medienkunst
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* DJ Culture
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* Party / Clubbing
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* Workshop / Kulturvermittlung
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* Diskussion / Lecture
 
* Neue Musik
 
* Neue Musik
* Diskursive Veranstaltungen
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* Thematisch orientierte Produktionen
      
=== Workshops ===
 
=== Workshops ===
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== Technische Daten ==
 
== Technische Daten ==
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* zwei Veranstaltungssäle (99 bis 450 Personen)
 
* zwei Musikproberäume (im ursprünglichen Bestand)
 
* zwei Musikproberäume (im ursprünglichen Bestand)
 
* drei Musikproberäume (im neuen Bestand, seit 2010 nutzbar)
 
* drei Musikproberäume (im neuen Bestand, seit 2010 nutzbar)
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== Hausnetzwerk ==
 
== Hausnetzwerk ==
In einem dynamischen Hausnutzungskonzept bietet die ARGEkultur eine  Plattform für Arbeits- und Vernetzungsmöglichkeiten für mehr als 20  permanente bzw. regelmäßige Nutzergruppen verschiedener Sparten. Alle  permanenten Nutzergruppen der ARGEkultur verfügen über eigens auf ihre  Bedürfnisse abgestimmte Räumlichkeiten. Dies geht z. B. von einem  Sendestudio für die Radiofabrik bis zu einem speziell für Tanz  adaptierten Produktionsraum für den Verein tanz_house. Entsprechend der  Vision der ARGEkultur ist das Ziel der Gesamtarchitektur, die  Flexibilität der Räumlichkeiten zu erhalten. Dadurch bleibt diese trotz  diverser Anpassungen auch für andere und neue Nutzergruppen adaptierbar  und verwendbar.
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In einem dynamischen Hausnutzungskonzept bietet die ARGEkultur eine  Plattform für Arbeits- und Vernetzungsmöglichkeiten für mehr als 20  permanente bzw. regelmäßige Nutzergruppen verschiedener Sparten. Alle  permanenten Nutzergruppen der ARGEkultur verfügen über eigens auf ihre  Bedürfnisse abgestimmte Räumlichkeiten. Dies geht z. B. von einem  Sendestudio für die Radiofabrik bis zu einem speziell für Tanz  adaptierten Produktionsraum für den Verein tanz_house. Entsprechend der  Vision der ARGEkultur ist das Ziel der Gesamtarchitektur, die  Flexibilität der Räumlichkeiten zu erhalten. Dadurch bleibt diese trotz  diverser Anpassungen auch für andere und neue Nutzergruppen adaptierbar  und verwendbar.
    
In der ARGEkultur arbeiten und produzieren permanent:
 
In der ARGEkultur arbeiten und produzieren permanent:
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*  Amnesty International Österreich Gruppe 112 Salzburg
 
*  Amnesty International Österreich Gruppe 112 Salzburg
 
*  ARGE Beisl
 
*  ARGE Beisl
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* Krabbelstube des Vereins zur Kinderbetreuung durch Eltern und BetreuerInnen
 
* Krabbelstube des Vereins zur Kinderbetreuung durch Eltern und BetreuerInnen
 
* [[Radiofabrik]] – Freier Rundfunk Salzburg auf 107,5 MHz
 
* [[Radiofabrik]] – Freier Rundfunk Salzburg auf 107,5 MHz
* Salzburger Plattform für Medienkunst und experimentelle Technologien
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* subnet – Salzburger Plattform für Medienkunst und experimentelle Technologien
 
*  Städtepartnerschaft Salzburg-Léon
 
*  Städtepartnerschaft Salzburg-Léon
 
* Städtepartnerschaft Salzburg-Singida
 
* Städtepartnerschaft Salzburg-Singida
 
* Südwind – Verein für entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
 
* Südwind – Verein für entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
* tex art Textile Kunst am Bau
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* Verein tanz_house – Plattform Salzburger ChoreografInnen
* Plattform Salzburger ChoreografInnen
      
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==
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