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Franz Krieger musste sein Leben nach dem Krieg privat und auch beruflich völlig neu beginnen. Der Geschäftsmann blieb bis in das hohe Alter als freier Pressefotograf tätig und bewahrte mit seinem Fotoarchiv einen besonderen zeitgeschichtlichen Schatz, dessen inhaltlicher Wert erst nach der fachgerechten Erschließung durch das [[Salzburger Stadtarchiv]] in seiner ganzen Tragweite deutlich wurde.
 
Franz Krieger musste sein Leben nach dem Krieg privat und auch beruflich völlig neu beginnen. Der Geschäftsmann blieb bis in das hohe Alter als freier Pressefotograf tätig und bewahrte mit seinem Fotoarchiv einen besonderen zeitgeschichtlichen Schatz, dessen inhaltlicher Wert erst nach der fachgerechten Erschließung durch das [[Salzburger Stadtarchiv]] in seiner ganzen Tragweite deutlich wurde.
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Franz Krieger, ein Freund der Familie [[Rigaud]], war nicht nur Anlaufstelle für Jäger durch die Jagdwaffen- und Munitions-Zubehörhandlung neben dem [[Café Tomaselli]], sondern er war auch täglicher Stammgast im Delikatessengeschäft [[Stranz&nbsp;&amp;&nbsp;Scio]] an der [[Getreidegasse]] zu kulinarischen Genüssen. Bei unseren Hausbällen  hielt er, wie auch im geschäftlichen Bereich, vieles aus dieser Epoche in Schnappschüssen fest.<ref>Quelle [[Die erfolgreichen "Fünfziger Jahre" bei Stranz&nbsp;&amp;&nbsp;Scio]]</ref>
    
[[Peter F. Kramml]], damaliger Leiter von Stadtarchiv und Statistik Salzburg, traf gemeinsam mit Roman Straßl, Enkel und Erbe des Fotoarchivs von Franz Krieger, eine mehr als 750&nbsp;Bildmotive umfassende Auswahl aus dem fotografischen Gesamtwerk, die sich inhaltlich an markanten Lebensabschnitten des "Bildberichters" orientiert. Die äußerst qualitätvolle Wiedergabe der Fotos basiert auf der erstmaligen Verwendung der erhaltenen Originalnegative. Ausführliche Kommentare zu den Abbildungen vermitteln die Geschichte einer bewegten Epoche und rufen den tragischen Entstehungshintergrund vieler Bildmotive, NS-Propaganda, Vernichtung und Krieg, immer wieder in Erinnerung.
 
[[Peter F. Kramml]], damaliger Leiter von Stadtarchiv und Statistik Salzburg, traf gemeinsam mit Roman Straßl, Enkel und Erbe des Fotoarchivs von Franz Krieger, eine mehr als 750&nbsp;Bildmotive umfassende Auswahl aus dem fotografischen Gesamtwerk, die sich inhaltlich an markanten Lebensabschnitten des "Bildberichters" orientiert. Die äußerst qualitätvolle Wiedergabe der Fotos basiert auf der erstmaligen Verwendung der erhaltenen Originalnegative. Ausführliche Kommentare zu den Abbildungen vermitteln die Geschichte einer bewegten Epoche und rufen den tragischen Entstehungshintergrund vieler Bildmotive, NS-Propaganda, Vernichtung und Krieg, immer wieder in Erinnerung.