Phyllonorycter alpina: Unterschied zwischen den Versionen

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==Biologie und Gefährdung==
==Biologie und Gefährdung==


Die Raupen von ''P. alpina'' fressen nach bisheriger Kenntnis ausschließlich in Faltenminen an den Blättern der Grünerle (''[[Alnus alnobetula]]''), können aber nur durch Zucht der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] sicher bestimmt werden, da auch Raupen der sehr ähnlichen ''[[Phyllonorycter rajella]]'' an Grünerle gefunden werden könnten. Allerdings kommt ''P. rajella'' nach Literaturangaben bis höchstens 1200 m Höhe vor (in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] nur von 420 bis 740 m bekannt). In ihrem Lebensraum in rund 2000 m Höhe treten die Raupen in Konkurrenz zu denen der eigenen Art, aber auch zu ''[[Caloptilia falconipennella]]'' und ''[[Fenusa pumila]]'' auf ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2021). Eine Gefährdung von ''P. alpina'' in Salzburg ist auf Grund des alpinen Vorkommens nicht anzunehmen.
Die Raupen von ''P. alpina'' fressen nach bisheriger Kenntnis ausschließlich in langen Faltenminen an den Blättern der Grünerle (''[[Alnus alnobetula]]''). In ihrem Lebensraum in rund 2000 m Höhe treten die Raupen in Konkurrenz zu denen der eigenen Art, aber auch zu ''[[Caloptilia falconipennella]]'' und ''[[Fenusa pumila]]'' auf ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2021). Eine Gefährdung von ''P. alpina'' in Salzburg ist auf Grund des alpinen Vorkommens nicht anzunehmen (Einstufung LC nach Embacher et al. 2024).


==Weiterführende Informationen==
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