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Textersetzung - „Rathaus (Stadt Salzburg)“ durch „Rathaus der Stadt Salzburg“
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Die Liebe zur Musik begleitete Czernin sein Leben lang. [[1803]] war er Subskribent von Werken des Komponisten Joseph Preindl. Anfang [[1824]] gehörte er zu dem Kreis "vaterländischer Kunstverehrer", die Beethoven zu überreden suchten, mit neuen Werken seine "Zurückgezogenheit" zu beenden. [[1828]] organisierte er ein Konzert des Starvirtuosen Niccolò Paganini im Wiener Burgtheater zu ermäßigten Eintrittspreisen und überreichte dem Künstler im Auftrag von Kaiser [[Franz I.]] das Ernennungsdekret zum k. k. Kammervirtuosen.
 
Die Liebe zur Musik begleitete Czernin sein Leben lang. [[1803]] war er Subskribent von Werken des Komponisten Joseph Preindl. Anfang [[1824]] gehörte er zu dem Kreis "vaterländischer Kunstverehrer", die Beethoven zu überreden suchten, mit neuen Werken seine "Zurückgezogenheit" zu beenden. [[1828]] organisierte er ein Konzert des Starvirtuosen Niccolò Paganini im Wiener Burgtheater zu ermäßigten Eintrittspreisen und überreichte dem Künstler im Auftrag von Kaiser [[Franz I.]] das Ernennungsdekret zum k. k. Kammervirtuosen.
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In Salzburg übte sich Czernin in der Kunst der Kontratänze, bei denen die Tänzer zahlreiche, zum Teil recht schwierige Figuren tanzten. Mit Hingabe wählte er die Masken für die Faschingsbälle bei Hof und im [[Rathaus (Stadt Salzburg)|Rathaussaal]] aus. Unter seiner Regie verkleideten sich die jungen Adeligen als Bootsknechte, Waldmänner und Schweizer Gardisten. Er selber trat gemeinsam mit seiner Herzensdame, der jungen Maria Theresia Josepha Gräfin von Schönborn (* [[1758]]; † [[1838]]), als Götterpaar auf. Sein Großvater, der Fürst von Colloredo, der nach dem Tod des Vaters ([[1777]]) auch sein Vormund war, sah diese Liebelei nicht gerne, da er die von seinem Enkel gewünschte Braut für zu unvermögend hielt. Beim Antritt von Johann Rudolphs Kavalierstour hoffte der Großvater daher, die Leidenschaft seines Enkels werde während der mehrjährigen Reise abkühlen. Doch sollte er sich täuschen. Johann Rudolph, der Nachfahre so vieler berühmter Ahnfrauen, traf eine Wahl wie noch keiner seiner Vorfahren: Er entschied sich für die Liebe!<ref>[https://www.facebook.com/photo?fbid=1408265763298947&set=a.1107150730077120 Facebook], ein Beitrag von Christoph Brandhuber am 19. Juni 2023</ref>
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In Salzburg übte sich Czernin in der Kunst der Kontratänze, bei denen die Tänzer zahlreiche, zum Teil recht schwierige Figuren tanzten. Mit Hingabe wählte er die Masken für die Faschingsbälle bei Hof und im [[Rathaus der Stadt Salzburg|Rathaussaal]] aus. Unter seiner Regie verkleideten sich die jungen Adeligen als Bootsknechte, Waldmänner und Schweizer Gardisten. Er selber trat gemeinsam mit seiner Herzensdame, der jungen Maria Theresia Josepha Gräfin von Schönborn (* [[1758]]; † [[1838]]), als Götterpaar auf. Sein Großvater, der Fürst von Colloredo, der nach dem Tod des Vaters ([[1777]]) auch sein Vormund war, sah diese Liebelei nicht gerne, da er die von seinem Enkel gewünschte Braut für zu unvermögend hielt. Beim Antritt von Johann Rudolphs Kavalierstour hoffte der Großvater daher, die Leidenschaft seines Enkels werde während der mehrjährigen Reise abkühlen. Doch sollte er sich täuschen. Johann Rudolph, der Nachfahre so vieler berühmter Ahnfrauen, traf eine Wahl wie noch keiner seiner Vorfahren: Er entschied sich für die Liebe!<ref>[https://www.facebook.com/photo?fbid=1408265763298947&set=a.1107150730077120 Facebook], ein Beitrag von Christoph Brandhuber am 19. Juni 2023</ref>
    
Im Juni [[1779]] trat der der junge Johann Rudolph Graf Czernin seine Kavalierstour. Aus den folgenden zwei Jahren ist neben seinem Reisejournal die rührende Korrespondenz eines jugendlichen Liebespaares erhalten.  
 
Im Juni [[1779]] trat der der junge Johann Rudolph Graf Czernin seine Kavalierstour. Aus den folgenden zwei Jahren ist neben seinem Reisejournal die rührende Korrespondenz eines jugendlichen Liebespaares erhalten.