Änderungen

Charakterisierung (nach Otto Kunze)
Zeile 5: Zeile 5:  
Franz Mayr war der mittlere Sohn des Josef Anton Wolfgang [[Mayr_(Gastwirt)|Mayr]], des Besitzers des [[Hotel zum Goldnen Schiff|Gasthofs zum Goldnen Schiff]] in der [[Altstadt]] von Salzburg, und der Katharina geb. [[Poschacher]].
 
Franz Mayr war der mittlere Sohn des Josef Anton Wolfgang [[Mayr_(Gastwirt)|Mayr]], des Besitzers des [[Hotel zum Goldnen Schiff|Gasthofs zum Goldnen Schiff]] in der [[Altstadt]] von Salzburg, und der Katharina geb. [[Poschacher]].
   −
Der am [[11. August]] [[1868]] geschlossenen Ehe mit Marie geb. [[Caspar Ferdinand Moser|Moser]] (* [[16. Dezember]] [[1845]] Henndorf, † [[22. Februar]] [[1891]]) entsprossen die Kinder  
+
Der am [[11. August]] [[1868]] geschlossenen Ehe mit Marie geb. [[Caspar Ferdinand Moser|Moser]] (* [[16. Dezember]] [[1845]] [[Henndorf]], † [[22. Februar]] [[1891]]) entsprossen die Kinder  
    
* [[Franz_Mayr_d._J._%28Gastwirt%29|Franz]] (* [[1869]], Gastwirt),  
 
* [[Franz_Mayr_d._J._%28Gastwirt%29|Franz]] (* [[1869]], Gastwirt),  
Zeile 19: Zeile 19:  
Franz leitete mit seinem Sohn Fritz und der Frau des Sohnes Franz gemeinsam den Gasthof Gablerbräu in der Salzburger Linzer Gasse, mit seinem Sohn Franz die Brauerei in [[Gnigl]]/[[Schallmoos]].  
 
Franz leitete mit seinem Sohn Fritz und der Frau des Sohnes Franz gemeinsam den Gasthof Gablerbräu in der Salzburger Linzer Gasse, mit seinem Sohn Franz die Brauerei in [[Gnigl]]/[[Schallmoos]].  
   −
Am [[15. September]] [[1906]] übergab er seinen Söhnen [[Franz Mayr d. J. (Gastwirt)|Franz]] und [[Fritz Mayr|Fritz]] den Besitz.
+
Er war durch und durch Geschäftsmann, ein guter, fleißiger, zäher Rechner.
 +
 
 +
Er leitete seine Unternehmungen in einer gewissermaßen patriarchalischen Form selbst, scharfäugig und bis ins Kleinste hinein. So weit ihm Zeit dazu verblieb, war er ein guter Vater und liebte Frau und Kinder.
 +
 
 +
Er war ein Herr und fühlte sich als solcher. Der Erfolg sprach für ihn. Im übrigen saß er des Abends unter den Gästen und sang, wenn er bei Laune war, mit kräftiger guter Stimme im Chor mit.
 +
 
 +
Am [[15. September]] [[1905]] übergab er seinen Söhnen [[Franz Mayr d. J. (Gastwirt)|Franz]] und [[Fritz Mayr|Fritz]] den Besitz.
    
==Quellen==
 
==Quellen==
* ''Salzburg Archiv Band 20'' aus der Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereines Freunde der Salzburger Geschichte]], ''Das "Rupertistüberl" oder "Wappenstüberl" im Gablerbräu'' von Hedwig Weiß
+
*[[Hedwig Weiß]], ''Das "Rupertistüberl" oder "Wappenstüberl" im Gablerbräu''. In: [[Salzburg Archiv]] (Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereines Freunde der Salzburger Geschichte]]), Band 20. Salzburg 1995. S. 233–268.
* [[Marie Kapsreiter|Maria Kapsreiter-Mayr]], Der Hof. Die Chronik eines Salzburger Landhauses (Eigenverlag, 1951).
+
* [[Marie Kapsreiter|Maria Kapsreiter-Mayr]], Der [[Rauchenbichlerhof|Hof]]. Die Chronik eines Salzburger Landhauses (Eigenverlag, 1951).
* ''Gnigl in alten Ansichten Band 2'', Peter Walder-Gottsbacher, 2002, Europäische Bibliothek, Zaltbommel, Niederlande  
+
* Otto Kunz, ''[[Richard Mayr]]. Weihe, Herz und Humor im Baßschlüssel.'' [[Verlag "Das Bergland-Buch"]] Graz—Leipzig—Berlin 1933. S. 30, 32 f.
 +
* [[Peter Walder-Gottsbacher]], ''Gnigl in alten Ansichten'', Band 2, 2002, Europäische Bibliothek, Zaltbommel, [[Niederlande]].
    
[[Kategorie:Person|Mayr (Gastwirt), Franz]]
 
[[Kategorie:Person|Mayr (Gastwirt), Franz]]