Salzburger Seenland: Unterschied zwischen den Versionen
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=== Gästebefragung 2011 === | === Gästebefragung 2011 === | ||
Die Region steht für "sanften Tourismus". Das wird nun auch durch eine Gästebefragung untermauert, die von Studierenden der [[Privatuniversität Schloss Seeburg]] in [[ | Die Region steht für "sanften Tourismus". Das wird nun auch durch eine Gästebefragung untermauert, die von Studierenden der [[Privatuniversität Schloss Seeburg]] in [[Seekirchen am Wallersee]] durchgeführt wurde. Zwischen Mai und September 2011 wurden 390 Fragebögen erhoben und ausgewertet. | ||
Bei den Gästen steht Erholung als Urlaubsmotiv an oberster Stelle. Herkunftsländer sind zum überwiegenden Teil Österreich und Deutschland. Vor | Bei den Gästen steht Erholung als Urlaubsmotiv an oberster Stelle. Herkunftsländer sind zum überwiegenden Teil Österreich und Deutschland. Vor allem ältere Gäste jenseits der 40 (Durchschnittsalter 47 Jahre) zieht es ins Seenland. Der Trend zum Kurzurlaub macht sich auch hier bemerkbar. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer liegt knapp unter einer Woche. Ruhe und Erholung werden großgeschrieben und an den Seen, bei Wanderungen und Radtouren gefunden. Abseits sportlicher Großereignisse wie dem [[Trumer Triathlon]] finden sich nur wenige klassische Sporturlauber unter den Gästen. Ein Besuch in der [[Stadt Salzburg]] stand bei knapp 53 Prozent der Befragten auf dem Programm. | ||
Das Zusammenspiel von Kultur und aktiver Erholung erklärt den durchwegs hohen Bildungsgrad der Besucher: 62 Prozent haben Matura oder einen Hochschulabschluss. Familien mit Kindern (20 Prozent) finden sich seltener unter den Gästen des Seenlandes. Das liegt auch am fehlenden Schlechtwetterprogramm. Gut angenommen wird die [[Seenland-Card]], die derzeit von 53 Betrieben kostenlos ausgegeben wird und Ermäßigungen für verschiedene Attraktionen in der Region bietet. | Das Zusammenspiel von Kultur und aktiver Erholung erklärt den durchwegs hohen Bildungsgrad der Besucher: 62 Prozent haben Matura oder einen Hochschulabschluss. Familien mit Kindern (20 Prozent) finden sich seltener unter den Gästen des Seenlandes. Das liegt auch am fehlenden Schlechtwetterprogramm. Gut angenommen wird die [[Seenland-Card]], die derzeit von 53 Betrieben kostenlos ausgegeben wird und Ermäßigungen für verschiedene Attraktionen in der Region bietet. | ||