Friedrich Rainer: Unterschied zwischen den Versionen
Mecl67 (Diskussion | Beiträge) |
Goe (Diskussion | Beiträge) KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 10: | Zeile 10: | ||
Am [[27. Juli]] [[1945]] berichten die Salzburger Nachrichten vom Kampf des vormaligen NS-Gauleiters Friedrich Rainer gegen kirchliche Ortsnamen in Salzburg: [[St. Johann im Pongau]] wollte er in "Markt Pongau" umbenennen, [[Pfarrwerfen]] in "Dorfwerfen". Und Orte wie [[St. Gilgen]], [[St. Georgen]] oder [[St. Michael im Lungau]] sollten nach Ansicht des Gauleiters nur noch Gilgen, Georgen oder Michael heißen. Erst ein Erlass des Reichsinnenministeriums gegen die willkürliche Umbenennung von Örtlichkeiten machten dem absurden Treiben ein Ende. | Am [[27. Juli]] [[1945]] berichten die Salzburger Nachrichten vom Kampf des vormaligen NS-Gauleiters Friedrich Rainer gegen kirchliche Ortsnamen in Salzburg: [[St. Johann im Pongau]] wollte er in "Markt Pongau" umbenennen, [[Pfarrwerfen]] in "Dorfwerfen". Und Orte wie [[St. Gilgen]], [[St. Georgen]] oder [[St. Michael im Lungau]] sollten nach Ansicht des Gauleiters nur noch Gilgen, Georgen oder Michael heißen. Erst ein Erlass des Reichsinnenministeriums gegen die willkürliche Umbenennung von Örtlichkeiten machten dem absurden Treiben ein Ende. | ||
Zum Ende des Krieges wurde Rainer von den Alliierten in Haft genommen und in Dachau untergebracht. Er wurde bei den Nürnberger Prozessen vor allem zu Seyß- | Zum Ende des Krieges wurde Rainer von den Alliierten in Haft genommen und in Dachau untergebracht. Er wurde bei den Nürnberger Prozessen vor allem zu Seyß-Inquart befragt, in dessen Kabinett er als Staatssekretär gedient hatte. Am [[13. März]] [[1947]] wurde er an Jugoslawien ausgeliefert und dort am [[19. Juli]] hingerichtet. | ||
==Quelle== | ==Quelle== | ||