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Das Sprungzentrum verfügt über vier unterschiedlich dimensionierte Schanzen und einen Lift für den Transport der Springer auf den größeren Bakken. [[Florian Greimel]], ehemals selbst Skispringer, betreibt in Uttenhofen eine Sprungschule, in der man das Skispringen von der Pike auf lernen und trainieren kann. Er nennt das Gleichgewicht als das Wichtigste beim Springen.
 
Das Sprungzentrum verfügt über vier unterschiedlich dimensionierte Schanzen und einen Lift für den Transport der Springer auf den größeren Bakken. [[Florian Greimel]], ehemals selbst Skispringer, betreibt in Uttenhofen eine Sprungschule, in der man das Skispringen von der Pike auf lernen und trainieren kann. Er nennt das Gleichgewicht als das Wichtigste beim Springen.
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Im Rahmen des geplanten [[Nordisches Zentrum Saalfelden|Nordischen Zentrums Saalfelden]] wird die K-85-Schanze nach den FIS-Regeln adaptiert. Die abgesackte Forststraße, die die Schanze aufschließen soll, muss teuer saniert werden. Und sie wird gar nicht fertig gebaut. Nach langen Diskussionen in der [[Stadtgemeinde Saalfelden am Steinernen Meer|Stadtgemeinde]] konnte mithilfe von [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land]] und Bund [[2021]] endlich mit den Arbeiten begonnen werden. Aber schon im Februar [[2022]] erfolgte der Baustopp, weil die geschätzten Kosten von vier auf acht Millionen Euro gestiegen waren. Für einen Teil der Steigerung ist die neue Zufahrt zur Schanzenanlage verantwortlich. Diese ist nötig, da die einzige bestehende Zufahrt durch die niedrige Eisenbahnunterführung führt. Große Lastwagen für den Umbau der Anlage und der Ü-Wagen des [[ORF]], der künftige Wettbewerbe übertragen soll, passen nicht hindurch. Aber sowohl der Ausbau der Unterführung zu einer Überführung als auch der Bau einer neuen Straße vom [[Diabas]]werk, die durch Feuchtgebiete führen würde, waren nicht zu finanzieren.
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Im Rahmen des geplanten [[Nordisches Zentrum Saalfelden|Nordischen Zentrums Saalfelden]] wird die K-85-Schanze nach den FIS-Regeln adaptiert. Die abgesackte [[Forststraße]], die die Schanze aufschließen soll, muss teuer saniert werden. Und sie wird gar nicht fertig gebaut. Nach langen Diskussionen in der [[Stadtgemeinde Saalfelden am Steinernen Meer|Stadtgemeinde]] konnte mithilfe von [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land]] und Bund [[2021]] endlich mit den Arbeiten begonnen werden. Aber schon im Februar [[2022]] erfolgte der Baustopp, weil die geschätzten Kosten von vier auf acht Millionen Euro gestiegen waren. Für einen Teil der Steigerung ist die neue Zufahrt zur Schanzenanlage verantwortlich. Diese ist nötig, da die einzige bestehende Zufahrt durch die niedrige Eisenbahnunterführung führt. Große Lastwagen für den Umbau der Anlage und der Ü-Wagen des [[ORF]], der künftige Wettbewerbe übertragen soll, passen nicht hindurch. Aber sowohl der Ausbau der Unterführung zu einer Überführung als auch der Bau einer neuen Straße vom [[Diabas]]werk, die durch Feuchtgebiete führen würde, waren nicht zu finanzieren.
    
Da entstand eine Idee, die Skeptikern von Anfang an eigenartig erschien. Man entschied sich, von der Bergstraße auf den Huggenberg, die oberhalb der Schanzen vorbeiführt, einen gewundenen Forstweg über 150 Höhenmeter zum Fuß der Schanze zu bauen. Kosten laut Planung: 100.000 Euro. Der Bau musste 50 Meter vor dem Anlaufbereich gestoppt werden. An mehreren Stellen ist der talseitige Hang samt Teilen der Straße weggebrochen. Ein Befahren mit Baumaschinen war nicht mehr denkbar. Es wurden Planen verlegt, damit keine Feuchtigkeit mehr eindringt, und Messpunkte installiert, um zu beobachten, ob der Hang weiter wandert. Zu den bisher angefallen Kosten von 120.000 Euro kamen weitere 140.000 dazu. Bund und Land beteiligten sich an den Mehrkosten nicht.
 
Da entstand eine Idee, die Skeptikern von Anfang an eigenartig erschien. Man entschied sich, von der Bergstraße auf den Huggenberg, die oberhalb der Schanzen vorbeiführt, einen gewundenen Forstweg über 150 Höhenmeter zum Fuß der Schanze zu bauen. Kosten laut Planung: 100.000 Euro. Der Bau musste 50 Meter vor dem Anlaufbereich gestoppt werden. An mehreren Stellen ist der talseitige Hang samt Teilen der Straße weggebrochen. Ein Befahren mit Baumaschinen war nicht mehr denkbar. Es wurden Planen verlegt, damit keine Feuchtigkeit mehr eindringt, und Messpunkte installiert, um zu beobachten, ob der Hang weiter wandert. Zu den bisher angefallen Kosten von 120.000 Euro kamen weitere 140.000 dazu. Bund und Land beteiligten sich an den Mehrkosten nicht.