Eiszeitliche Konglomerate: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 25. Januar 2012, 09:34 Uhr

Ein Konglomerat (conglomero, lat. = zusammenballen) ist ein Sedimentgestein (Ablagerungsgestein) aus gerundeten detritischen Komponenten, deren Korndurchmesser 2 mm übersteigt (Kies oder Geröll) und einem feinerem Bindemittel.

Allgemeines

Schautafel über den Ramsauer Mühlstein

Die Komponenten können Bruchstücke unterschiedlicher Gesteine sein. Die im nördlichen Alpenvorland vorkommenden geologisch jungen Konglomerate werden als "Nagelfluh" (der Ausdruck stammt aus dem schweizerischen Volksmund) bezeichnet.

Wirtschaftliche Verwendung

Konglomerat (Nagelfluh) wurde und wird als Baustoff für Fundamentmauerwerk und Tür- und Fenstergesimse. In Platten geschnitten findet er auch als Außenwandverkleidungen Anwendung.

Salzburger Konglomerat

Das Salzburger Konglomerat, das mit Masse durch Feinkorn- und Mittelkornlagen aufgebaut ist, besteht aus schräg übereinander liegenden Bänken, zwischen denen sich Sandlagen befinden. Meist handelt es sich hierbei um groben Sand, feiner Sand bildet die Ausnahme. Die Lagen sind unterschiedlich stark verkittet, die wenig verfestigten Lagen sind aufgrund der höheren Verwitterungsanfälligkeit leicht als Nischen in den natürlichen Felswänden zu erkennen.

Vorkommen

Die Pfarrkirche Wals wurde auf einem Konglomeratfelsen errichtet
  • Im Berchtesgadener Land:
  • Ramsau

Bauten

Bauwerke in Konglomerat-Gestein

Weblinks

Quellen