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Version vom 29. Februar 2024, 12:12 Uhr
Johann (Hans) Köhl (* 23. März 1956 in Haus im Ennstal, Steiermark) ist ein österreichischer Wirtschafts- und Kulturmanager, Theaterproduzent und Autor.
Leben
Johann (Hans) Köhl wurde von klein auf von Musik und Gesang geprägt. Bereits mit sechs Jahren wurde er Tambour der Musikkapelle Gröbming, erhielt Instrumentalausbildung in der Musikschule Gröbming für Trompete/Tenorhorn und in Folge auf der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz für Schlagzeug und Pauke. Alpenländische Jodler und Lieder wurden zu seinem vokalen Lieblingsgenre, das er mit Ensembles wie dem Gröbminger Viergesang, dem Pruggerer Dreigesang [1], den Salzburger Sängern oder im Duett mit Klaus Altmann oder seiner Frau Gudrun Köhl-Korbuly in der Öffentlichkeit darbot.
Seine berufliche Praxis als gelernter Kaufmann und Gastronom führte ihn in Verbindung mit seiner musikalischen Prägung und seinem volkskulturellen Interesse 1989 als geschäftsführenden Vorstand zum Salzburger Heimatwerk [2], einer seit 1946 agierenden Kultur-, Handels- und Gewerbeinstitution, die auch das Salzburger Adventsingen [3] im Großen Festspielhaus veranstaltete.
Das Salzburger Heimatwerk entwickelte sich unter seiner Führung von 1989 bis 2021 zu einer vielbeachteten, zeitgemäßen Kultureinrichtung für Tracht, Handwerk und Brauch. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen und Fachbeiträge, u. a. das Buch „Salzburger Trachten“ (2014). Am 1.1.2022 erfolgte die Schlüsselübergabe [4] seiner Heimatwerk-Agenden an seine Nachfolgerin Gundi Schirlbauer.
Nachdem Tobias Reiser d. J., [5] Obmann der Genossenschaft Salzburger Heimatwerk und Intendant des Salzburger Adventsingens im Jahr 1999 verstarb, wurde sein Vorstandskollege Köhl zusätzlich zu seinen Agenden zum Heimatwerk-Obmann und Intendanten vom Salzburger Adventsingen bestellt. Unter Köhls künstlerischer Leitung wurden zahlreiche Ur- und Erstaufführungen von szenisch-musikalischen Gesamtwerken (Oratorien) auf die Bühne des Großen Festspielhauses gebracht. Seit 2010 schreibt Köhl auch die Bücher und Texte für alljährlich neue bzw. neu inszenierte Salzburger Adventsingen.
Für seine besonderen Verdienste um das Land Salzburg wurde Johann (Hans) Köhl 2012 das Große Verdienstzeichen des Landes Salzburg [6] verliehen.
2020 und 2021 konnten nach der 75-jährigen Erfolgsgeschichte des Salzburger Adventsingens (1946-2021) wegen öffentlich verordneter Corona-Lockdowns erstmals keine Aufführungen vor Publikum gespielt werden. Das Jubiläumswerk 2021 „Fürchte dich nicht!“ konnte jedoch noch kurzfristig für Fernsehübertragungen und für eine DVD-Produktion aufgezeichnet werden.
Mit 1.1.2022 wurde das Salzburger Adventsingen in die gemeinnützige Kulturwerk Salzburg GmbH, [7] einer Tochtergesellschaft der Genossenschaft Salzburger Heimatwerk, übertragen. Als deren Geschäftsführer fungiert Johann (Hans) Köhl. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2026.
Ur- und Erstaufführungen
„Wer klopfet an“ Salzburger Adventsingen 2010, Buch: Johann (Hans) Köhl
„Der Stern“ Salzburger Adventsingen 2011, Buch: Johann (Hans) Köhl
„Sehnsucht“ Salzburger Adventsingen 2013, Buch: Johann (Hans) Köhl
„Der Sterngucker“ Salzburger Adventsingen 2014, Buch: Johann (Hans) Köhl
„Schnee in Bethlehem“ Salzburger Adventsingen 2015, Buch: Johann (Hans) Köhl
„Gib uns Frieden“ Salzburger Adventsingen 2016, Buch: Johann (Hans) Köhl
„Der blinde Hirte“ Salzburger Adventsingen 2017, Buch: Johann (Hans) Köhl
„Stille Nacht“ Salzburger Adventsingen 2018, Buch: Johann (Hans) Köhl
„Der Sterngucker“ Salzburger Adventsingen 2019, Buch: Johann (Hans) Köhl
„Schnee in Bethlehem“ Salzburger Adventsingen 2022, Buch: Johann (Hans) Köhl
„Fürchte dich nicht“ Salzburger Adventsingen 2023, Buch: Johann (Hans) Köhl
„Glaube, Hoffnung, Liebe“ Salzburger Adventsingen 2024, Buch: Johann (Hans) Köhl
Auszeichnungen
2012 Großes Verdienstzeichen des Landes Salzburg
2016 Ehrenbecher des Landes Salzburg